Das Jahr ist bald vorbei und das ist gut so. 2012 soll noch besser werden, wärmer, mit weniger Regen und überhaupt ein Jahr voller Gesundheit und gekrönt von persönlichem Erfolg, was auch immer jeder Einzelne darunter verstehen mag. Ich wünsche allen frohe Festtage und würde mich freuen, euch im neuen Jahr wieder begrüssen zu dürfen.
So kurz vor Weihnachten und noch immer kein passendes Geschenk gefunden? Wie wäre es mit Sonys neuem Handheld, der PlayStation Vita? Zwar ist die PlayStation 3 im Taschenformat erst in Japan auf dem Markt und wird hierzulande erst im Februar nächsten Jahres erhältlich sein, aber bei World of Games kann man das Gerät schon jetzt exklusiv für 299.- CHF vorbestellen. Zur Bestellung dazu gibt es blaue Kopfhörer in limitierter Auflage. Wer also sicher sein möchte, am Tag der Markteinführung im Besitz einer PS Vita zu sein, sollte jetzt zugreifen.
Es ist schon länger bekannt, dass man Filme auf YouTube nicht nur anschauen, sondern auch interaktiv nutzen kann, sofern diese dafür ausgelegt sind. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist das als YouTube-Clip getarnte Advergame Ninja's Unboxing 3, ein erstaunlich gut gemachtes Beat 'Em Up im Retro-Look.
Zur Lancierung des MMOs Star Wars: The Old Republic haben sich die Marketing-Verantwortlichen von EA eine ganz spezielle Nummer ausgedacht. Sie haben Jedis und Siths auf den New Yorker Times Square auflaufen lassen. Aber wie. Vermutlich einer der besten Flash Mobs, die ich bis jetzt gesehen habe.
Der First Person Shooter Battlefield 3 ist erst seit wenigen Wochen auf dem Markt und doch hat ein beachtlicher Prozentsatz der Spieler, die sich in Online-Partien tummeln, bereits alle oder zumindest einen Grossteil der Ränge erklommen, die es freizuschalten gibt. Das bedeutet für Neulinge, dass sie oftmals Spielern gegenüberstehen, welche viel mehr Erfahrung haben, das Spiel besser kennen und vor allem über bessere Waffen und Gadgets verfügen, da sie diese bereits freigespielt haben. Das kann für ungeübte Spieler schnell zu frustrierenden Erlebnissen führen, weil sie mehr Zeit damit verbringen, in der Warteschlaufe zu hängen und auf den nächsten Einsatz zu warten, als effektiv am Spielgeschehen teilzunehmen.
Das hat nun findige Spieler auf die Idee gebracht, ihre Dienste für Geld anzubieten, um Neulingen den Einstieg in das Spiel zu erleichtern. Hat man erst einmal Kontakt mit einem solchen Söldner aufgenommen, muss man nur die Gebühr von etwa 5 Euro via PayPal überweisen und trifft sich dann mit diesem online im Spiel. Der Helfer fungiert dann sowohl als Instruktor, der einem die wichtigsten Kniffe erklärt, als auch als Bodyguard, der dem Anfänger die Gegner vom Leib hält, damit dieser mehr oder weniger unbehelligt die ersten Schritte wagen kann.
Nach einer halben Stunde ist die Lektion vorbei und der Neuling sollte nun in der Lage sein, sich einigermassen selbst zurecht zu finden. Darüber, ob dieser Dienst wirklich nützlich ist, lässt sich streiten, die Idee allerdings ist durchaus innovativ.
Das Louvre in Paris beschreitet neue Wege in Bezug auf die Dienstleistungen, die das weltberühmte Museum seinen Kunden offeriert. Neu sollen Besucher die Informationen über Ausstellungsstücke nicht mehr ab Tonband erhalten sondern von einer portablen Spielkonsole. Dafür verantwortlich ist eine Partnerschaft mit Nintendo, durch die das Museum 5'000 Nintendo 3DS erhalten soll, die mit einer eigens dafür konzipierten Software bestückt sind. Damit sind geführte Touren in sieben Sprachen möglich. Eher negativ dürfte sich diese Partnerschaft auf das Arbeitspensum des Sicherheitspersonals des Louvre auswirken, denn es ist sehr wahrscheinlich, dass der eine oder andere Besucher versuchen wird, das kleine Gerät mitgehen zu lassen.
Mit dem Unreal Development Kit lassen sich erstaunliche Spiele kreieren, vorausgesetzt man hat genügend Ahnung der Materie. Ist dies der Fall und wird die tiefschürfende Kenntnis über die technischen Besonderheiten der Engine mit einem ausgeprägten Sinn für Ästhetik kombiniert, kann unter Umständen ein Spiel wie Chroma das Resultat des Entwicklungs- prozesses sein.
Dieser 3rd Person Shooter verführt die Spieler mit einer minimalistischen Optik à la Rez in eine neonbeleuchtete Welt, die auf unterschiedliche Arten navigiert werden kann und die ihre Gestalt während einer Partie mitunter drastisch verändern kann. Noch ist das Projekt nicht abgeschlossen und der offizielle Server ist meistens leer, dennoch reicht die erhältliche Vorversion aus, um sich ein Bild des interessanten Konzeptes zu machen.
Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass uns Danilo Dias eine Beta-Version seines Retro-Plattformers Oniken zur Verfügung gestellt hat. In der Zwischenzeit hat er das Spiel zwar nicht fertiggestellt, aber doch an allen Ecken und Enden verbessert, weshalb es jetzt eine neue Beta gibt, die man unbedingt herunterladen und spielen sollte.
Sowohl grafisch als auch akustisch glänzt das Spiel durch seinen Retro-Charme. Spielerisch orientiert es sich klar an Titeln der NES-Ära und ist dadurch als eher schwer einzustufen. Wer eine Herausforderung für die eigene Feinmotorik sucht, ist mit Oniken bestens bedient.
Die Firma SplitFish bietet ihre Game-Controller der Reihe FragFX für die PlayStation 3 von Sony schon seit einigen Jahren an. Die Geräte, welche die Vorzüge eines Gamepads mit denen der Maussteuerung am PC zu kombinieren versuchen, sind besonders bei Fans von First Person Shootern beliebt. Das aktuellste Modell lässt sich ausserdem auch an einem PC oder Mac nutzen und eine Version für die Xbox 360 ist mittlerweile auch erhältlich.
Das Konzept ist bestechend simpel und vermutlich darum so erfolgreich. Man nehme ein klassisches Gamepad, teile es in zwei Hälften und verwandle die rechte Hälfte in eine Maus, die somit die Funktion des rechten Analogsticks übernimmt. Dadurch wird gerade bei Shootern das Zielen viel einfacher und präziser als mit einem herkömmlichen Gamepad.
Was die meisten wohl nicht wissen, ist, dass SplitFish den Sitz in einem lauschigen kleinen Büro inmitten eines Wohnquartiers in Zürich hat. Als ich am Anfang dieses Jahres davon erfuhr, kontaktierte ich die Firma und wurde spontan zu einem Besuch eingeladen. Roger Demetz war so freundlich, mir das gesamte Sortiment eingehend zu erklären, und gab mir obendrein die Geräte gleich mit, um sie zu testen. Wer also noch auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk ist, sollte es nicht versäumen, den kompletten Bericht über die Produkte aus Zürich zu lesen. Dazu unten auf 'Weiterlesen...' klicken.