Donnerstag, 28. April 2011

Rob Beschizza: Chip World

Manchmal hilft der Zufall, Dinge zu finden, die man schon lange gesucht hat. Diesmal war es Stiepan, der mich auf den (eigentlich bereits bekannten) Videoclip Game Deaths aufmerksam gemacht hat, in dem im Hintergrund ein unglaublich gutes Chiptune-Cover von "Mad World" der New Wave-Idole Tears For Fears zu hören ist. Darüber bin ich dann auf die MP3-Datei gestossen, die es zum Download gibt. Sehr entspannend.

Rob Beschizza: Chip World

Rob Beschizza: Chip World (lower)


Quelle: BoingBoing

Dienstag, 26. April 2011

Das Spielautomaten-Verbot in Marshfield steht vor der Aufhebung

Die kleine und ruhige Küstenstadt Marshfield im US-Staat Massachusetts beschloss 1982 per Gesetz, Spielautomaten mit Münzeinwurf in öffentlichen Einrichtungen zu verbieten, weil es um sein gemächliches Image fürchtete. Davon betroffen waren vor allem Videospiele wie Pac-Man und dergleichen, die sich damals grösster Beliebtheit erfreuten. Fast dreissig Jahre später soll dieses Gesetz nun endlich aufgehoben werden, weil es nicht mehr zeitgemäss sei, zumal andere elektronische Glücksspiele wie Keno nicht davon betroffen seien.

Quelle: GamePolitics

Sonntag, 24. April 2011

Der Pionier und Vater der PlayStation, Norio Ohga, ist tot

Am Ostersamstag starb in Tokyo Norio Ohga im Alter von 81 Jahren. Der ehemalige Chef des Sony-Konzerns und Wegbereiter der PlayStation war nicht nur ein brillanter Ökonom, sondern auch ein begnadeter Musiker. Seine ursprüngliche Ausbildung zum Opernsänger führte dazu, dass Ohga eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der Compact Disc und der Festlegung deren technischer Daten wie Grösse und Speicherkapazität spielte. Ohga unterstützte und beschloss die Entwicklung der PlayStation und veränderte damit die Spieleindustrie nachhaltig.


Quelle: Sony Global

Dienstag, 19. April 2011

El pincho de la semana #149

Ein Sonic am Morgen vertreibt alle Sorgen
Wieso eigentlich noch grosse Reden über die Bedeutung von Gamekultur halten? Sie ist bereits allgegenwärtig. Ein witziges Beispiel dafür ist das Erlebnis dieser Person, die im Büro zum Spass SEGAs Maskottchen Sonic auf Umschläge zeichnet, die dann an die deutsche Hauptgeschäftsstelle verschickt werden.


Quelle: Failbook

Freitag, 15. April 2011

World's Biggest Pac-Man

Kann man die geniale Einfachheit von Pac-Man noch toppen? Man kann, indem man sie um den Faktor n vervielfältigt, wobei n für die Anzahl möglicher Levels steht. Soap Creative, Microsoft und Namco Bandai haben zusammen World's Biggest Pac-Man kreiert. Das Spiel basiert auf HTML5 und ist eigentlich als PR-Aktion für den Internet Explorer 9 gedacht. Das Konzept ist sowohl bestechend einfach als auch gut: man nehme Gamerinnen und Gamer, die Pac-Man mögen, und lasse sie Levels für das Spiel gestalten, die dann auf einer Webseite gesammelt werden, wo sie auch gespielt werden können. Dadurch entsteht ein Flickenteppich mit einer immer grösser werdenden Zahl möglicher Spielvariationen.


Um World's Biggest Pac-Man zu spielen, wird lediglich ein HTML5-fähiger Browser wie Firefox ab Version 4 oder Internet Explorer 9 benötigt. Um neue Levels zu erstellen, muss man sich ausserdem mit dem eigenen Facebook-Konto registrieren. Nom nom nom.

Link: World's Biggest Pac-Man

Quelle: Gamasutra

Donnerstag, 14. April 2011

El pincho de la semana #148

Super Mario im Bluegrass-Stil
Es gibt einen Haufen Coverversionen der Titelmelodie von Super Mario Bros., aber kaum eine ist so gut und entspannt, wie die von The Cleverlys aus Arkansas. Gespielt haben sie sie für das Magazin Maxim, samt Widmung. Auf der Internetseite der lustigen Truppe gibt es übrigens noch weitere Videos entzückender Covers bekannter Hits zu sehen und zu hören.



Link: The Cleverlys

Quelle: Technabob

Minecraft + Team Buddies = Ace Of Spades

Das Massenphänomen Minecraft ist nicht das erste Spiel seiner Sorte, aber sicher das beste und bekannteste. Es war deshalb nur eine Frage der Zeit, bis andere Entwickler das Konzept für sich entdecken würden. Ebenso war abzusehen, dass jemand auf die Idee kommen würde, die konstruktive und kooperative Spielmechanik um eine destruktive und kompetitive Dimension zu erweitern. Das Resultat heisst Ace Of Spades und ist ein kleines Freeware-Spiel mit spartanischer Voxelgrafik, in dem zwei Teams versuchen, die Flagge des anderen einzunehmen. Das klingt vertraut, jedoch bekämpfen sich hier die kleinen Soldaten nicht nur mit Waffen wie Gewehren und Granaten, sondern können auch Strukturen wie Türme, Schutzwälle und Tunnels bzw. Schützengräben in die Landschaft bauen, um sich einen Vorteil zu verschaffen.



Das erinnert sehr an Minecraft, gewürzt mit einer Prise Team Buddies, eines hervorragenden, aber nur wenig bekannten Strategiespiels für die PlayStation. Konzept und Ausführung von Ace Of Spades sind einfach - das Spiel steckt noch tief im Betastadium und technische Probleme sind noch an der Tagesordnung -, machen aber jede Menge Spass. Der oder die Entwickler arbeiten ausserdem fleissig an der Beseitigung auftauchender Fehler und veröffentlichen zur Zeit fast jeden Tag eine neue Version. Trotz des noch holprigen Netzwerk-Codes lohnt es sich auf jeden Fall, Ace Of Spades anzuspielen. Das Spiel schafft es, eine ungeheure Spannung zu erzeugen, und man kann das Potential, das darin steckt, nur erahnen.

Link: Ace Of Spades

Quelle: Rock, Paper, Shotgun

Montag, 11. April 2011

ZHdK: Vertiefung Game Design mit neuer Webseite

Die Vertiefungsrichtung Game Design an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) erfreut sich wachsender Beliebtheit. Zeit also, die eher sterile Homepage ein wenig besucher- und kundenfreundlicher zu gestalten. Gedacht, getan, und nun ist die neue Seite online. Optisch ansprechender und mit mehr Informationen zu Forschung und Lehre versehen. Eine nützliche Anlaufstelle für Leute, die sich für Game Design in der Schweiz interessieren.

Link: Vertiefung Game Design @ ZHdK

Samstag, 9. April 2011

Headpong

Niklas Roy liebt Pong. Mit PongMechanik gastierte er auch schon in Zürich. Jetzt hat er, auf Druck und nach Drohungen seiner Fans, eine neue Version von Headpong programmiert, nachdem er den Originalcode nach einem Hardwarefehler verloren hatte. Das Prinzip ist relativ einfach: eine Webcam erkennt zwei Gesichter, die sich in ihrem Blickfeld befinden, und verwendet sie als Paddel in einer Partie Pong. Die Spieler müssen also mit Kopfbewegungen verhindern, dass der Ball im eigenen Tor landet. Für Windows und Mac. Dürfte sich als Partykracher erweisen.


Link: Headpong

Quelle: Superlevel

Freitag, 8. April 2011

Game Wall

Ich muss gestehen, dass ich die Werbefirma &söhne aus Winterthur nicht kenne. Ich habe schon einige ihrer Werbungen gesehen, aber ihr Name war mir bis heute kein Begriff. Doch die bunte Truppe hat jetzt im trendigen Winterthurer Industrieareal eine Aktion lanciert, die weit über die Schweizer Grenzen hinaus für Aufsehen gesorgt hat. In einem Videoclip wird gezeigt, wie ein Spiel mit Lasern auf die Fassade eines Gebäudes projiziert wird. Es scheint so, als würde das Programm die Struktur der Fassade erkennen und das Spielfeld dementsprechend gestalten. Scheinbar soll Game Wall schon bald auf der Webseite der Firma spielbar sein. Wenn das kein guter Marketing-Gag ist.



Link: &söhne

Quelle: GameSetWatch

Chipworks: Silicon Art

Mikrochips heissen so, weil sie sehr klein sind. Sie sind ausserdem meistens für den Verbraucher unsichtbar in einem Gerät installiert. Der technische Aufwand für die Produktion solcher Chips ist beträchtlich, weshalb es umso erstaunlicher ist, dass einige Ingenieure sich offenbar die Zeit nehmen, die Bauteile mit mikroskopisch kleinen Kunstwerken zu versehen, die an freien Stellen auf die Chips geätzt werden. Chipworks hat eine ganze Gallerie solcher Bilder zusammengestellt, die fünfhundert Mal vergrössert dargestellt werden.



Link: Chipworks: Silicon Art Library

Quelle: Wired

El pincho de la semana #147

Touché
Facebook ist das Netzwerk, in dem man Freunde sammeln kann. Diese sind zur Stelle, wenn man Probleme hat, und helfen gerne mit guten Ratschlägen. Was tun, wenn die PlayStation 3 überhitzt und droht, ins digitale Nirvana abzuwandern? Dieser Facebook-Kontakt hat die Lösung.


Quelle: Failbook

Mittwoch, 6. April 2011

Dokumentarfilm zur Geschichte von Volition

1993 wurde eine Firma namens Parallax Software gegründet, die mit Descent und Descent II der Popularität der 3D-Grafik enormen Vorschub leistete. 1996 entstand daraus das Entwicklerstudio Volition. Mit Spielen wie Freespace, Red Faction und Saints Row wurde es weltweit bekannt. GameInformer wollte ursprünglich ein Interview mit den führenden Köpfen des Unternehmens führen, doch daraus entstand ein Dokumentarfilm in vier Teilen mit einer Gesamtlänge von rund einer Stunde, der die Geschichte von Volition beleuchtet. Sehr spannend.


Quelle: GameInformer: The Secret History of Volition

Montag, 4. April 2011

Parrot AR.Drone

Kinder und jung gebliebene Erwachsene lieben ferngesteuertes Spielzeug und digitale Spiele gleichermassen. Mit Augmented Reality lassen sich beide Unterhaltungsformen verbinden. Die Parrot AR.Drone ist ein sehr gutes Beispiel dafür, was mit der zur Zeit erhältlichen Technologie möglich ist. Die Drohne, die über vier Rotoren verfügt und deshalb besonders präzise steuerbar ist, hat auch zwei Kameras an Bord, die helfen, das Gerät mit einem iPhone, iPad oder iPod Touch zu lenken. Wie wenn das nicht genug wäre, zaubert die dafür programmierte App auch virtuelle Waffen auf den Bildschirm, mit denen mehrere solcher Drohnen im Luftkampf gegeneinander antreten können. Leider hat die ganze Technik auch ihren Preis. In der Schweiz ist die Parrot AR.Drone z.B. bei Digitec für 349.- CHF zu haben. Ersatzteile gibt es beim Online-Händler auch zu kaufen, sind aber ebenfalls auf einem preislich recht hohen Niveau.



Link: Parrot AR.Drone

Streets of Rage Remake: finale Version

Nach rund acht Jahren Entwicklungszeit ist das Streets of Rage Remake endlich in der finalen Version erschienen, die noch mehr Gegner und Levels enthält, als die vorhergehenden Versionen. Wer SEGAs Beat 'em Up von 1991 in seiner Jugend mochte, wird das Remake lieben. Es wurde in minutiöser Handarbeit angefertigt, ohne auch nur einen Schnipsel aus dem Original zu verwenden. Noch ist das Spiel nur für Windows erhältlich, aber schon bald soll auch ein Download für Linux-User folgen.


Download: Streets of Rage Remake v5 (218 MB)

Link: Streets of Rage Remake

The Iconoclasts

Joakim Sandberg, auch bekannt unter dem Pseudonym Konjak, ist ein ausgesprochen talentierter Programmierer und Pixelkünstler. Zu seinen (Kunst-) Werken gehören Titel wie Noitu Love. Offenbar macht er aber privat eine rauhe Phase durch. Er sagt, er habe die Motivation verloren, seine Projekte zu Ende zu bringen, zumal er finanziell nicht sehr gut aufgestellt sei. Dennoch hat er eine unfertige Version seines Spiels The Iconoclasts veröffentlicht, das er ursprünglich unter dem Titel Ivory Springs entwickelte. Die Kunde breitete sich wie ein Lauffeuer aus und fast alle Blogs berichteten in der letzten Woche darüber. Kein Wunder, denn The Iconoclasts ist wunderschön anzusehen und auch spielerisch überzeugend. Wer Joakim finanziell unterstützen möchte, in der Hoffnung, dass er das Spiel zu Ende bringen wird, kann dies über seine Webseite tun.


Download: The Iconoclasts

Quelle: IndieGames

Samstag, 2. April 2011

Eindrücke der Swiss Game Arcade an der GDC in San Francisco

Die Game Developers Conference in San Francisco ist vorbei und es ist an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Dieses Jahr war die Schweiz dank der Unterstützung durch swissnex San Francisco, einer Initiative des Staatssekretariats für Bildung und Forschung (SBF) und ein Annex des Schweizer Generalkonsulats in San Francisco, und Pro Helvetia mit einer Ausstellung vertreten, die sehr erfolgreich war, und es Schweizer Entwicklern ermöglichte, sich einem breiten Publikum zu präsentieren. Eindrücke des Events sind im folgenden Clip zusammengefasst. Zu sehen sind darin unter anderen Bastiaan Van Rooden von Nothing (wenn ich mich nicht irre), Daniel Lutz, der jetzt in Kanada bei EA Mobile arbeitet, und Sophie Lamparter, welche zuvor bei Pro Helvetia tätig war und nun bei swissnex San Francisco angestellt ist.



Quelle: GameCulture

Freitag, 1. April 2011

Die Angry Birds legen die Crew der Enterprise lahm

Die ungebrochene Popularität der Angry Birds treibt immer seltsamere Blüten. Der folgende Clip lässt die bunten Vögel mit der Mannschaft des Raumschiffs Enterprise interagieren. Auch wenn die Referenzierung des Spiels in etlichen Medien vielen langsam zu weit geht, kann man dem Phänomen einen gewissen Reiz kaum absprechen.



Quelle: Kotaku

Viriax

Wenn Locomalito drauf steht, muss der Inhalt eigentlich gut sein, weshalb ich Viriax empfehle, obwohl ich es noch gar nicht gespielt habe. Aber der spanische Entwickler ist Garant für qualitativ hoch stehende Spielkost. Seine Referenzen sind Perlen wie 8bit Killer, Hydorah und L'Abbaye Des Morts. In Viriax übernehmen die Spieler die Rolle eines Virus, der die Abwehr des menschlichen Körpers durchdringen und zerstören muss. Darin ist eine persönliche Note enthalten, weil Locomalito wegen eines Virus längere Zeit keine Spiele programmieren konnte. Offensichtlich ist er jetzt aber zurück und voll in Form.



Link: Viriax

Quelle: GameSetWatch