Freitag, 28. Januar 2011

Sony NGP enthüllt. Die nächste Generation portabler Spielgeräte

Sony hat an einer Pressekonferenz in Tokyo den Gerüchten über einen Nachfolger der PlayStation Portable (PSP) ein Ende gesetzt und einen Handheld mit dem Codenamen NGP (Next Generation Portable) vorgestellt sowie die PlayStation Suite. Die NGP soll an die Rechenkraft der PlayStation 3 heranreichen, weshalb auch Spiele wie Uncharted oder Metal Gear Solid 4 relativ einfach auf die mobile Plattform zu portieren sein sollen. Im Gegensatz zur PSP Go, die kleiner ist als eine normale PSP (Modell 3000), wird die NGP ein ganzes Stück grösser sein.


Trotz der mächtigen Hardware soll die Batterie der NGP in etwa so lange halten, wie die einer gewöhnlichen PSP. Anbei die Eckdaten:

  • CPU: ARM® Cortex™-A9 core (4 core)
  • GPU: SGX543MP4+
  • Bildschirm: OLED
  • Grösse: ca. 182.0 x 18.6 x 83.5mm (Breite x Höhe x Tiefe
  • Touch Pad auf der Rückseite: Multi Touch Pad
  • Kameras: eine auf der Vorderseite, eine auf der Rückseite
  • Sound: Stereo-Lautsprecher, Mikrofon
  • Sensoren: Six-Axis Motion Sensing System
  • Ortung: GPS, Wi-Fi
  • Tasten: PS-Taste, Steuerkreuz, Aktionstasten (Dreieck, Kreis, Kreuz, Quadrat), Schultertasten, Zwei Analogsticks
  • Wireless: 3G Mobile network connectivity (nicht bei allen Modellen), IEEE 802.11b/g/n (n = 1x1)(Wi-Fi) (Infrastructure mode/Ad-hoc mode), Bluetooth® 2.1+EDR (A2DP/AVRCP/HSP)

So toll das auch klingt, über Erfolg und Misserfolg werden einige Faktoren entscheiden, wie z.B. der Preis, der angesichts der Innereien des Gerätes ziemlich hoch ausfallen dürfte. Analysten gehen von einer Preisspanne zwischen 250 und 350 US Dollar aus. Fraglich ist auch, wie teuer die Spiele sein werden, und ob Leute, die ein Spiel bereits für die PlayStation 3 besitzen, auch bereit sind, nochmals dafür zu zahlen, um es sich auch für die NGP zu kaufen.

In meinen Augen spannender als die NGP ist aber die PlayStation Suite. Es ist dies ein Portal, das PlayStation-Spiele auch auf Geräten mit dem beliebten Betriebssystem Android spielbar macht. Damit betritt Sony Neuland und macht seine Software auch auf anderen Plattformen nebst den PlayStations verfügbar und erschliesst somit einen ganz neuen Markt für sich. Zu Beginn soll ein Katalog von Spielen für die erste PlayStation aufgeschaltet werden, die so genannten PSOne Classics, die schon im PSN-Store verfügbar sind. Später werden auch andere Spiele hinzukommen. Auch hier stellt sich allerdings die Frage, ob Leute, die schon seit den 1990er Jahren PlayStation-Spiele besitzen, bereit sind, noch einmal tief in die Tasche zu greifen, um ihre Lieblingstitel neu zu erwerben, um sie auch auf mobilen Geräten zu spielen.

Unter "Weiter lesen..." findet ihr einige Videos zu Sonys neuer NGP und relevante Links. Also nichts wie los.

Mittwoch, 26. Januar 2011

Venus Patrol

Venus Patrol ist eine kleine aber feine Flugsimulation mit simpler Grafik, die auf den ersten Blick an F/A18-Interceptor für den Amiga oder YS Flight erinnert. Gesteuert werden die beiden Flugzeugtypen mit der Maus und einigen wenigen Tasten. Auch wenn das Gameplay einfach erscheint, die Steuerung erfordert viel Geschick und Feingefühl.


Die Missionen beginnen jeweils auf einem Luftschiff, das als Flugzeugträger dient. Um keine Bodenobjekte rendern zu müssen, welche die Performance negativ beeinflussen könnten, hat der Entwickler Neil Thapen das Geschehen kurzerhand in die Atmosphäre der Venus verlegt, wo es über dem Boden giftige Gaswolken gibt, in welche die Piloten nicht hineinfliegen dürfen. Zwei Videos des Spiels sowie den Link zum Download gibt es unter...

Lift

Das Genre der Mecha-Spiele, das besonders in Japan beliebt ist und in Europa mit Titeln wie Armored Core oder Zone of the Enders Bekanntheit erlangt hat, ist um ein Spiel reicher. Lift ist wie schon Bootfighter Windom XP SP-2 ein Indie-Projekt. Eine erste spielbare Version ist erschienen, die mit der Unity-Engine entwickelt wurde. Lift basiert auf der japanischen Anime-Serie Eureka Seven und macht dem Quellmaterial alle Ehre. Das Spiel steht kostenlos zum Download bereit, also gibt es kaum einen Grund, es nicht zu spielen.



Link: Lift

Quelle: Mecha Damashii

Dienstag, 25. Januar 2011

Naked War ist jetzt Free2Play

Das rundenbasierte Strategiespiel Naked War, das für zwei Spieler konzipiert ist, hat vor kurzem zum Free2Play-Modell gewechselt und ist von nun an völlig kostenlos spielbar. Es gibt aber nach wie vor nur eine Windows-Version. Anhänger von Mac und Linux werden leider aussen vor gelassen.



Link: Naked War

Quelle: Rock, Paper, Shotgun

Montag, 24. Januar 2011

El pincho de la semana #138

Little Big Planet 2, aber real
Bereits letzte Woche erhielt ich Post von Sony. Im dicken Umschlag befand sich eine Blu-ray Disc mit Little Big Planet 2. Leider hatte ich bis heute noch keine Zeit, das Spiel mit den schnuckligen Sackboys anzuschauen. Wenn man sich allerdings an die zahlreichen Kommentare im Internet und an die Empfehlungen von Freunden hält, dann muss der Titel wohl der erste ganz grosse Hit des Jahres sein. Kein Wunder, allein schon die Detailverliebtheit der Grafik weiss zu begeistern. Die Sackboys sind so entzückend, dass Fans ihnen nicht nur einen Song gewidmet haben, sondern auch ein kurzes Video, in dem das Spiel mit Puppen nachgestellt wird. Beeindruckend.



Quelle: The Escapist

Fusion: asymmetrisches kooperatives Spielen

Was, wenn ein paar Freunde zusammen ein Spiel spielen wollen, aber die Präferenzen bezüglich Genres auseinandergehen oder gar unvereinbar sind? Mit dieser Frage hat sich ein Team des Carnegie Mellon's Entertainment Technology Center auseinandergesetzt und als Antwort darauf Fusion entwickelt, das von den Wissenschaftlern als asymmetrisches kooperatives Spiel bezeichnet wird. Die Idee ist interessant, denn die Spieler nehmen alle am selben Spiel teil und tragen zum Erfolg ihres Teams bei, spielen aber effektiv ganz unterschiedliche Genres. Das Konzept ist nicht grundlegend neu, in Online-Rollenspielen oder klassenbasierten Spielen wie z.B. Militärsimulationen haben die Spieler schon seit vielen Jahren die Möglichkeit, unterschiedliche Rollen wahrzunehmen, aber das radikale Nebeneinander einer Vielzahl verschiedener Genres im selben Spiel stellt die Entwickler vor eine besondere Herausforderung in Bezug auf das Level Design und das Gameplay.



Link: Fusion

Quelle: Gamasutra

Yahoo Bus Stop Derby

In San Francisco können Nutzer des öffentlichen Verkehrs noch bis zum 28. Januar an zwanzig Bushaltestellen in der Stadt ihre Wartezeit mit digitalen Spielen überbrücken. Die Internetfirma Yahoo hat die Reklametafeln der Haltestellen mit übergrossen Touchscreens ausgestattet, auf denen vier Spiele unter dem Namen Yahoo Bus Stop Derby laufen. Die Resultate werden gespeichert und in Echtzeit an die anderen Haltestellen übermittelt. Ausserdem können mehrere Spieler gleichzeitig daran teilnehmen. Ein lustiges Konzept, das auch dazu beitragen könnte, die Kommunikation zwischen den Wartenden zu fördern.


Quelle: Kotaku

Samstag, 22. Januar 2011

Aus Wormux wird Warmux

Aus dem Worms-Klon Wormux ist nach einer längeren Übergangsphase nun Warmux hervorgegangen. Die neue Version soll einen Neuanfang darstellen und gleichzeitig eine Weiterentwicklung des ursrpünglichen Konzepts. Wer das Prinzip hinter Worms mag, kann mit Warmux nichts falsch machen. Es ist umsonst und für eine Vielzahl von Betriebssystemen erhältlich.


Download: Warmux

Quelle: Warmux News

Donnerstag, 20. Januar 2011

Psychoballs

Es gab vor langer Zeit ein Puzzlespiel für Commodores Amiga, mit dem ich mir ganze Nächte um die Ohren schlug. Der Titel von Rainbow Arts hiess Log!cal und wurde 1991 veröffentlicht. Darin galt es, farbige Kugeln mit der Hilfe von Drehscheiben in die richtigen Bahnen zu lenken, im Grunde genommen eine Variation des Konzepts von Tetris. Später gab es auch Remakes wie z.B. Pathological und neuerdings auch Psychoballs, das aber das Repertoire des Originals erweitert. Das Spiel wurde für Windows entwickelt und steht umsonst zum Download bereit.


Link: Psychoballs

Mittwoch, 19. Januar 2011

Fotonica

Die italienischen Spieldesigner von Santa Ragione haben ein Browserspiel namens Fotonica veröffentlicht, das am besten als Mischung zwischen Canabalt, Mirror's Edge und Rez bezeichnet werden kann. Es wird mit nur einer, beliebigen Taste gespielt, die man gedrückt halten muss, damit die Spielfigur rennt, und loslassen muss, damit diese springt. Das Ganze wird aus der Egoperspektive gespielt und ist visuell sehr eindrücklich. Benötigt wird lediglich ein Broswer und der Webplayer von Unity. Man kann die Hände, die im Video zu sehen sind, übrigens auch in den Optionen ausblenden, was das Spiel für die Augen weniger strapaziös macht.



Link: Fotonica

Quelle: Rock, Paper, Shotgun

Portal 2: Spieler am PC und an der PS3 spielen zusammen

Gestern hat Valve endlich bestätigt, dass im kommenden Puzzle-Spiel Portal 2, das im April veröffentlicht wird, Spieler an einem PC, einem Mac oder einer PlayStation 3 zusammen spielen können. Nicht nur, Käufer der PS3-Version werden einen Code erhalten, mit welchem sie über Valves Spieleportal Steam eine Version des Spiels für PC oder Mac umsonst werden freischalten können. Zusätzlich werden sie ihre PSN-ID mit ihrem Steam-Konto verbinden und so auf ihre Freunde auf Steam zugreifen können.


Quelle: IndustryGamers

Dienstag, 18. Januar 2011

Fully Sick Rapper: Sackboy Song

Wer freut sich schon nicht auf den Nachfolger des genialen Plattformers Little Big Planet von Sony? Noch diese Woche wird das Spiel veröffentlicht und das Marketing läuft auf Hochtouren. Die Werber erhalten jetzt Schützenhilfe von Christiaan Van Vuuren, der offensichtlich ein Fan des Spiels ist und einen Song dazu geschrieben hat. Fully Sick Rapper, so sein Künstlername, hat mit dem "Sackboy Song" einen richtigen Hit gelandet.

Montag, 17. Januar 2011

Züri: Schweizer Game Design im 20. Jahrhundert

Vor einigen Jahren war die Szene der Schweizer Game Designer und Spielentwickler noch nicht so über soziale Netzwerke, Foren und andere Plattformen wie GameCulture.ch vernetzt wie heute. Das ist mit ein Grund, wieso es sich als schwierig erweist, Schweizer Game Design in der Zeit zurückzuverfolgen. Spiele sind nur schwer zu finden, deren Entwickler aufzuspüren ist ebenfalls nicht einfach. Das Problem verschärft sich, wenn man weiter zurückgeht in die Zeit vor der Omnipräsenz des Internet, als Spiele ausschliesslich auf physischen Medien verbreitet wurden. Die Plattformen, für welche diese entwickelt wurden, werden längst nicht mehr produziert, sind Ausstellungsstücke in Museen geworden oder lagern angestaubt in den Kellern von Sammlern. Es sind daher oftmals Zufall und Glück, die unbekannte oder längst vergessene Werke digitaler Spielkultur zu Tage fördern. So geschehen im November letzten Jahres, als sich Philipp Gressly bei Sylvain Gardel, Programmleiter von GameCulture bei Pro Helvetia, meldete und ihn auf zwei Spiele aufmerksam machte, die er zwischen 1989 und 94 für den Amiga von Commodore und den Mac entwickelt hatte. Sylvain trat daraufhin mit der Bitte an mich heran, einen kurzen Artikel über die Point & Click-Adventures Züri und Pamehta für GameCulture zu verfassen.


Vor allem Züri erwies sich als sehr spannendes Beispiel für frühes Schweizer Game Design. Das Spiel mit den von Hand gezeichneten Grafiken entführt die Spieler auf eine Reise durch eine virtuelle Darstellung der Stadt Zürich der 1990er Jahre. Dank gebührt Philipp Gressly, der viel Material zu seinen Spielen aufbewahrt hat, was eine Einsicht in seine Werke auch rund zwanzig Jahre nach deren Fertigstellung erlaubt. Auf GameCulture gibt es den Artikel zu lesen sowie Links zu den Spielen, die mit einem Emulator wie WinUAE noch immer gespielt werden können.

Link: Züri Revisited oder Schweizer Game Design im 20. Jh @ GameCulture.ch

El pincho de la semana #137

My Blackberry Is Not Working!
In diesem Sketch mit Ronnie Corbett und Harry Enfield für BBC geht es um abstruse Wortspiele rund um die Welt der modernen Technologie. Mit bissigem britischem Humor werden Blackberry, Apple und Microsoft genüsslich durch den Kakao gezogen. Herrlich!



Link: BBC: The One Ronnie

Quelle: Danke Nic für den Hinweis

Freitag, 14. Januar 2011

Digitale Spiele mit lebenden Organismen

Donna Haraway, Verfasserin des Cyborg Manifesto, dürfte sich interessiert zeigen an der Forschung von Ingmar Riedel-Kruse und seinem Team an der Stanford University. Sie haben digitale Spiele entwickelt, in denen die Spieler lebende Mikroorganismen wie z.B. Pantoffeltierchen (paramecium) mittels Stromimpulsen steuern können. Die Organismen schwimmen in einer Lösung und werden über Energiefelder beeinflusst. Eine Kamera (unten im Bild) erfasst die von blossem Auge nicht sichtbaren Vorgänge und überträgt die Bilder an einen Computer, der diese mit einer Grafik überlagert.


Diese so genannten "biotic games" könnten laut Riedel-Kruse unter anderem dazu eingesetzt werden, biologische Vorgänge auf spielerische Art sichtbar und erfahrbar zu machen, und so einen Beitrag zur Lehre leisten. Eingeteilt werden diese in drei Klassen: solche, die auf Molekülen basieren, auf einzelnen Zellen oder auf Gruppen von Zellen. Das Team hat bis jetzt acht Spiele entwickelt, die sich an Spielhallenklassikern wie z.B. Breakout orientieren, das im folgendem Video zu sehen ist. Ethische Bedenken hat Riedel-Kruse nicht, da Einzeller kein Hirn haben und nicht in der Lage sind, Schmerzen zu fühlen. Er würde es aber begrüssen, wenn dadurch im Unterricht Diskussionen über Themen wie Bioethik ausgelöst würden.



Quelle: Stanford University Press

BFBC2: eine musikalische Hommage

Seit ich im November letzten Jahres eine PlayStation 3 bekommen habe, spiele ich mit Freunden fast ausschliesslich Battlefield: Bad Company 2. Im Gegensatz zu anderen Shootern wie Call of Duty: Black Ops, die mich einfach nur langweilen, weil sie ausser Ballern nicht wirklich viel bieten, gibt es in BFBC2 jede Menge zu tun und gutes Teamwork ist die einzige Möglichkeit, eine Partie zu gewinnen, wenn es darum geht, gegnerische Anlagen zu sabotieren oder einzunehmen und zu halten. Das ist meines Erachtens der Hauptgrund dafür, weshalb das Spiel so viele eingefleischte Fans hat. Eine Handvoll Spieler hat sich nun zusammengetan und ein A-Cappella-Stück dazu eingespielt, das auf der Melodie von Totos Lied "Africa" basiert. Anhören und grinsen.



Der Text des Liedes spielt auf eine Karte namens "Arica" an, die in Bad Company 2 enthalten ist, deshalb wurde die Melodie von Totos Klassiker gewählt:

I hear a gunshot echo in the night
It's quiet here on Nelson Bay when wookies get their camp on
I take him out with my 4x Noob sight But he'll be back
To piss me off as soon as he can respawn

I see a camping asshole in our base
Waiting to steal our chopper so he can fly around and rape us
I take my engineer kit in my hand and say
Hurry Boys! The Hind is after you!

Chorus:
Gonna take more than Black Ops to drive me away from you
Ain't nothing that a million C4 Whores could ever do
Let's bring the pain down in Arica
While we're at it let's tear them a new one on Port Valdez Too

Gonna squad up and play some rush tonight
Hoping to find a lobby that isn't mostly full of douchebags
C4 on the UAV ain't right, If that's their plan
We'll raid their base and steal the driver's dog tags
Better fall back 'cause victory's in sight
Hurry Boys! The Tank is after you!

Chorus

Quelle: Kotaku

Donnerstag, 13. Januar 2011

Grand Theft Auto IV vs Isaac Newton

Seit einigen Jahren setzen fast alle Video- und Computerspiele in irgend einer Form auf physikalische Berechnungen. Das Vorhandensein einer glaubhaften Physik in einem Spiel kann das Spielerlebnis entscheidend beeinflussen. Das kann es allerdings auch, wenn besagte Physik ein Eigenleben entwickelt und sich gegen jedes Gesetz wendet, das Isaac Newton zu seiner Zeit so gewissenhaft dokumentierte. In Grand Theft Auto IV sieht das dann folgendermassen aus.



Quelle: Rock, Paper, Shotgun

Dienstag, 11. Januar 2011

El pincho de la semana #136

Technologie gestern und heute
Als Historiker stelle ich mir immer wieder die Frage, wie die Menschen in einigen Jahrzehnten wohl heutige Video- und Computerspiele beurteilen werden. Ein ähnliches Gedankenexperiment erheitert zur Zeit in Form eines Videocplips auf YouTube die Gemüter. Der kanadische Journalist Jean-Christophe Laurence hat eine Schulklasse in Québec besucht und die Kinder mit technischen Errungenschaften der letzten zwanzig bis dreissig Jahre konfrontiert. Daraufhin sollten sie ihm sagen, worum es sich bei den gezeigten Geräten handelt. Die Antworten sind teilweise verblüffend und zeigen, wie schnell Technologie tatsächlich altert, und wir mit ihr.

Montag, 10. Januar 2011

Sifteo: eine kleine Revolution?

Die Wii von Nintendo wurde lange als Revolution gehandelt, bis die Lancierung offenbarte, dass die neue Spielkonsole doch eher eine sanfte Evolution einläutete. Jetzt möchte sich die Firma Sifteo die Revolutions-Krone mit ihrem gleichnamigen Spielsystem angeln, das aus drei kleinen computerisierten Blöcken besteht, die mit einem Touchscreen, Bewegungssensoren und drahtloser Übertragungstechnologie ausgestattet sind, mit der sie einander erkennen können. Benötigt werden zum Spielen nebst den drei Sifteos, die 150 US$ kosten, auch ein Laptop oder Computer mit drahtloser Verbindung und natürlich die passenden Spiele.


Ob Sifteo damit den digitalen Spielemarkt wird aufmischen können? Vermutlich nicht. Das Konzept ist jedoch spannend und scheint zu funktionieren, wie ein Video zeigt. Dieses findet ihr unter...

Samstag, 8. Januar 2011

Grid Leader - ein Remake von Pole Position

Im fernen 1982 war Namcos Rennspiel Pole Position ein Liebling der Spielhallenbesucher. Fast zwanzig Jahre später hat ein User mit dem Pseudonym chicane im Forum von Retro Remakes eine Neuauflage bereitgestellt, die den Namen Grid Leader trägt und ein wenig moderner daherkommt, als das Original. Spass machen tut die Kopie aber genauso.



Den Link zum Download und einen Videoclip des Originalspiels gibt es unter...

Freitag, 7. Januar 2011

Super Mario Bros. X: Version 1.3

Super Mario Bros. X, ein fantastischer Tribut an Super Mario Bros. und generell an die Spiele von Nintendo, ist in der Version 1.3 erschienen. Kernstück des Spiels ist nach wie vor der kooperative Modus, in welchem zwei Spieler das Abenteuer gemeinsam in Angriff nehmen können, wobei sich der Bildschirm dynamisch teilt, wenn immer die beiden Figuren sich zu weit voneinander entfernen. Damit kann Super Mario Bros. X in meinen Augen sogar mit New Super Mario Bros. Wii mithalten. Neu dagegen ist der kompetitive Battle Mode, in welchem zwei Spieler gegeneinander antreten können, ähnlich wie in Super Mario War. Ebenfalls wichtig ist der umfangreiche Editor, mit welchem man neue Spielwelten erstellen kann, und das sogar in Echtzeit während des Spielens. Wer Nintendos Jump'n'Runs mag, sollte Super Mario Bros. X unbedingt herunterladen, es gibt zur Zeit schlichtweg nichts Besseres im Bereich der Fanprojekte.



Link: Super Mario Bros. X

Quelle: TIGSource

PacMap

Die Idee, die Strassen einer realen Stadt zum Spielfeld in einem digitalen Spiel zu machen, ist nicht neu. In Pac Manhattan wurde das Raster von Manhattans Strassen zu einem Level für eine Partie Pac-Man mit Spielfiguren aus Fleisch und Blut. Mit dem Aufkommen von Google Earth und Google Maps wurden solche Spiele dann auch virtuell möglich. Eine Arbeitsgruppe der Technischen Universität Dresden hat nun das Konzept von Pac Manhattan übernommen und daraus eine Applikation für Geräte entwickelt, die mit dem Betriebssystem Android ausgerüstet sind. In PacMap wird das GPS genutzt, um die Position des Spielers im Strassennetz zu bestimmen, das auf dem Display des Gerätes dann mit gelben Pillen, Pac-Man und den Geistern überlagert wird, und zum Spielfeld wird.



Link: PacMap

Quelle: Joystiq

Dienstag, 4. Januar 2011

Mirror's Edge für iPhone und iPad heute umsonst

Das Parkour-Spiel Mirror's Edge war einer der Überraschungstitel der aktuellen Konsolengeneration. Entwickelt von DICE, den Machern der wegweisenden Battlefield-Reihe, bot das Spiel ein einmaliges Raumerlebnis aus der Egoperspektive, eine Art Jump'n'Run in 3D. Jetzt wurde Mirror's Edge auch für mobile Plattformen umgesetzt, verlor dabei aber die räumliche Dimension und wurde zu einem Plattformer im Stil von Canabalt. Spass macht es dennoch, und heute ist das Spiel für iPhone und iPad kostenlos im iTunes Store zu haben. Also schnell zugreifen!



Download: Mirror's Edge für iPhone oder iPad

Quelle: Superlevel