Sonntag, 31. Oktober 2010

Jackpot Slots: der einarmige Bandit für das iPhone

Ich besitze kein Smartphone, sondern ein uraltes Mobiltelefon von Sony Ericsson, das gerade noch telefonieren und sms verschicken kann. Es leistet mir gute Dienste, doch es zerfällt langsam. Natürlich stellt sich mir nun die Frage, ob ich ein Smartphone anschaffen sollte. Auch wenn Samsung mittlerweile geniale Modelle im Sortiment hat, ist ein iPhone noch immer sehr verlockend. Also rein ins Netz und nach Angeboten und Gadgets gesucht. Dabei bin ich auf Jackpot Slots gestossen, ein Dock für das iPhone, das dieses gleich noch in einen einarmigen Banditen verwandelt.



Als Fan von Spielautomaten und online Casinos macht dies durchaus Sinn. Wenn schon eine Docking Station für das Smartphone, dann eine, mit der man etwas anstellen kann, egal wie sinnlos die Anwendung ist. Witzig an Jackpot Slots ist, dass man mit der dazu gehörenden App auch an Online-Turnieren teilnehmen kann, vom Schreibtisch aus. Leider gibt es die Docking Station momentan nur in den USA zu kaufen. Bis sie auch hierzulande aufkreuzt, kann man sich die Zeit ja mit einer Partie Poker oder Black Jack online vertreiben. Besser ist nur noch ein Flugticket nach Vegas.

Link: Jackpot Slots

Freitag, 29. Oktober 2010

Gabarello: spielerische Rehabilitation

Das Serious Game Gabarello der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) wurde in Zusammenarbeit mit dem Zürcher Kinderspital, dem Institut für Neuropsychologie der Universität Zürich und dem Sensory-Motor Systems Lab der ETH Zürich entwickelt, um Kindern, die Probleme mit der Motorik der unteren Körperhälfte haben, eine spielerische Rehabilitation zu ermöglichen. Das Spiel macht aus dem Lokomat, dem Roboter, der für die Therapie eingesetzt wird, einen Controller für das Spiel, so dass die Kinder und Jugendlichen während der anstrengenden Rehabilitation auch Spass haben können und dadurch motivierter sind.

Für seine Arbeit wurde das Entwicklerteam mit einem European Innovative Games Award prämiert.



Link: Gabarello

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Rope Racket

Rope Racket ist der Titel eines Spiels, das von Untame Games für die Teilnahme am Independent Games Festival (IGF) mit Unity entwickelt wurde. Es ist ein satanisch schweres Puzzlespiel, in dem man einen Vogel steuert, der mit einem Seil begrenzter Länge versuchen muss, sich drehende Räder zum Stillstand zu bringen. Wie das Video zeigt, wird das Unterfangen durch allerlei Hindernisse sabotiert. Rope Racket steckt noch in der Betaphase, kann aber bereits online gespielt werden (das Unity-Plugin muss intalliert sein) und ist besonders in späteren Levels eine echte Hirn- und Nerventortur. Die Entwickler wollen das Spiel ausserdem noch ausbauen und auf verschiedene weitere Plattformen portieren. Gute Unterhaltung.



Link: RopeRacket

Quelle: GameSetWatch

Dienstag, 26. Oktober 2010

White: Kreativität durch Gewalt

Die wenigsten würden wohl Gewalt mit Kreativität assoziieren, aber genau das hat eine Gruppe von Studenten der ENJMIN (Ecole Nationale du Jeu et des Medias Interactifs Numérique) in Angoulême in Frankreich mit ihrem Shooter White getan.



"Frag, Paint, Share" ist das Motto des Spiels, in welchem es darum geht, mit Waffen und Werkzeugen kleine farbige Wesen so zu manipulieren und zum platzen zu bringen, dass auf dem Spielfeld, einer überdimensionierten Leinwand, ein Bild entsteht. Dieses kann dann auf der Homepage von White in eine Gallerie hochgeladen werden. Das Konzept ist wirklich einzigartig und das Spiel macht sehr viel Spass. Es braucht allerdings Übung, um wirklich schöne Gemälde zu gestalten.


Link: White

Quelle: Joystiq

Montag, 25. Oktober 2010

Q.U.B.E.: ein First Person Puzzler in der Unreal Engine

Das Akronym Q.U.B.E. steht für Quick Understanding of Block Extrusion und ist gleichzeitig der Name eines Spiels, das von Toxic Games auf der Basis der Unreal Engine 3 entwickelt wird. Es handelt sich dabei um ein Puzzlespiel, das aus der Egoperspektive gespielt wird und z.B. Anleihen aus Valves Portal und weiteren Spielen beinhaltet. Die aktuelle Beta Version 1.3 wiegt knapp 180 MB und kann kostenlos heruntergeladen werden.



Link: Q.U.B.E.

El pincho de la semana #132

Bruderliebe
Das Verhältnis zwischen den beiden Brüdern Mario und Luigi wurde schon oft parodiert. Meistens wird darauf angespielt, dass Luigi ständig die zweite Geige spielt und im Schatten seines weitaus bekannteren Bruders Mario steht. Jetzt gibt es die passende Facebook-Konversation dazu. Great.


Quelle: Dorkly

Open General: ein Panzer General II Remake

Panzer General II ist ein rundenbasiertes Strategiespiel aus dem Jahr 1997 und gilt nach wie vor als eines der besten Spiele aller Zeiten. Die darin stattfindenden Ereignisse sind während des Zweiten Weltkrieges angesiedelt und reichen von Schlachten aus dem spanischen Bürgerkrieg bis hin zu solchen, die nie geschlagen wurden. Weil Strategic Simulations, Inc. (SSI) nie alle Fehler im Spiel beseitigt hat, haben Fans diese Arbeit übernommen und etliche Verbesserungen und sogar einen eigenen Patch programmiert. Für Fans hochwertiger Strategiespiele ein Muss.

Dann hat es sich der Spanier Luis Guzman zur Aufgabe gemacht, eine Engine zu entwickeln, die alle bekannten Fehler im Spiel behebt und zusätzliche Features einführt, jedoch trotzdem mit den Inhalten des Originalspiels kompatibel ist. So ist Open General entstanden, das heute in einer spielbaren Alphaversion vorliegt und Mods und Kampagnen unterstützt, die ursprünglich für Panzer General II entwickelt wurden.


Link: Open General

Quelle: AEP Emulation

Sonntag, 24. Oktober 2010

CityOne: ein Serious Game von IBM

IBM hat bereits vor einiger Zeit eine Initiative namens Smarter Planet lanciert, mit welcher das Unternehmen zusammen mit Wirtschaft und Politik versuchen will, Wege zu finden, wie man Prozesse und Strukturen des Alltags mit dem Einsatz von Technologie "intelligenter" gestalten könnte, um den Lebensstandard auf unserem Planeten für alle anzuheben. Um den Menschen das Konzept näher zu bringen, hat IBM im Rahmen der Business Process Management-Simulation Innov8 das Serious Game CityOne entwickelt und veröffentlicht, das jetzt umsonst zum Spielen bereitsteht. Darin müssen die Spieler ähnlich wie in Sim City in ihrer Stadt Probleme der Versorgung mit Energie oder Wasser lösen, aber auch solche, welche die Wirtschaft betreffen.



Link: CityOne

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Punch Option 4

Für viele Fans von Beat'em Ups sind die Spiele der Street Fighter-Reihe auch rund zwanzig Jahre nach der Erstveröffentlichung noch immer das Mass aller Dinge. Im Zeitalter der fast fotorealistischen Grafik sorgen aber die Pixelmännchen der ersten Generation kaum noch für Aufsehen. Was, wenn man den Grad des Realismus noch ein wenig erhöhen würde? In Punch Option 4 von Timothy Scaffidi werden zwei Schauspieler in Kämpfermontur über NES-Controller angewiesen, bestimmte Bewegungen auszuführen und dadurch einen Kampf in einem Spiel nachzustellen. Vor computergenerierter Hintergrundgrafik sieht das dann fast so aus, als würde man tatsächlich ein Videospiel spielen.



Ginge es nach Donna Haraway, Verfasserin des "Cyborg Manifesto" (1991), dann würde die Weiterentwicklung dieser Installation vorsehen, dass die Inputs der Spieler über dicke Kabel und Implantate direkt in die Gehirne der Kämpfer eingespeist würden, so dass diese in Echtzeit auf die Eingaben reagieren könnten. Willkommen im 21. Jahrhundert.

Link: Timothy Scaffidi: Punch Option 4

Quelle: Gamelab

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Podcast: Digital 83 @ Radio Stadtfilter

So, geschätzte Leser. Der Podcast zur gestrigen Ausgabe von Digital, einer Sendung von Radio Stadtfilter in Winterthur, ist online. Ich war zu Gast im Studio bei Raoul Melcer und habe mit ihm - sehr spontan, wie man unschwer hören kann - über Fangames geplaudert. Dabei sind wir auf etliche recht witzige Erinnerungsstücke gestossen. Ihr findet sie in der nachfolgenden Link-Liste.


Link: Podcast: Digital 83 @ Radio Stadtfilter (19.10.2010)

Electric Box 2

Das Browserspiel Electric Box 2 funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie The Incredible Machine von 1992. Auf einer Arbeitsfläche liegen verschiedene Objekte und Geräte herum, die kombiniert werden müssen, um einen bestimmten Prozess in Gang zu setzen. Das ist zu Beginn noch recht einfach, wird dann aber immer schwieriger, je mehr Objekte kombiniert werden müssen. In Electric Box 2 muss man jeweils einen Generator einschalten, was zunächst mit der Hilfe von Glühbirnen und Lichtkollektoren oder Ventilatoren und Windkollektoren geschieht. Später kommen noch Roboter, Laser (ja genau, "Lay-Zerr"), Geräte zur drahtlosen Datenübertragung und weitere Spielereien hinzu. Das Fiese an Electric Box 2 ist, dass es im Spiel auch einen Level-Editor gibt und eine Sparte für nutzergenerierte Levels, was bedeutet, dass man theoretisch sehr viel Zeit damit vergeuden könnte.


Link: Electric Box 2

Quelle: Rock, Paper, Shotgun

Spielfalt, das Info-Portal für Eltern

Viele hatten die Idee bereits, aber niemand hat sie umgesetzt. Bis jetzt. Das Spiele-Portal Gameswelt hat zusammen mit einigen Pädagogen Spielfalt lanciert, ein Info-Portal für Eltern, die mit dem Wunsch ihrer Kinder nach digitaler Unterhaltung oft überfordert sind. Dem will Spielfalt mit Empfehlungen, Tests und Beratung entgegenwirken und den Eltern damit helfen, die richtigen Spiele für ihre Sprösslinge auszuwählen. Dabei werden auch heikle Themen wie "Shooter" oder "Killerspiele" offen angesprochen. Noch gibt es auf der Seite einige falsche Links, aber der Ersteindruck ist gut, zumal die Navigation recht einfach gehalten ist.


Link: Spielfalt

Dienstag, 19. Oktober 2010

TV Game 2600 Compatible

Vor rund zwei Monaten fand in meinem Quartier ein Flohmarkt statt, der von der Kirchgemeinde organisiert wurde. Der Erlös sollte bedürftigen Kindern zukommen. Es war Sonntag und das Wetter war schlecht, weshalb meine Freundin und ich beschlossen, mangels Alternativen dahin zu gehen. Ich war einmal mehr beeindruckt, wieviel Schrott sich in den Wohnungen und Häusern der Menschen sammelt. Dann entdeckte ich die Elektronik-Abteilung. Inmitten einer Unmenge von alten Wasserkochern und Kameras lag eine abgewetzte, farbige Kartonschachtel mit der Aufschrift TV Game 2600 Compatible (das Bild weiter unten entspricht nicht genau der Verpackung des Geräts, das ich erstanden habe).


Der Inhalt entpuppte sich als alte Spielkonsole mit einer verblüffenden Ähnlichkeit zu einem Atari 2600 und 256 integrierten Spielen. Der Verantwortliche des Standes bat mich darum, das Gerät mitzunehmen, da sie es sonst wegwerfen würden, und er wüsste sowieso nicht, was man mit dem Schrott anfangen könne. Zuhause angekommen schloss ich die Konsole an meinen Fernseher an und war überrascht zu sehen, dass sie noch funktionierte. Offenbar handelt es sich dabei um einen inoffiziellen Klon von Ataris bekannter Konsole, der im arabischen Raum vrebreitet war. Die Spiele sind im Übrigen zum Grossteil nicht der Rede wert, während einige doch ganz schön witzig sind und sogar Spass machen.

Quelle: Ultimate Console Database

Player1 @ Radio Stadtfilter

Raoul Melcer vom Radio Stadtfilter in Winterthur hat mich eingeladen, heute Abend mit ihm im Rahmen der Sendung Digital über "Fangames" zu plaudern. Wer mag, kann sich um 19:30 übers Internet einklinken oder aber über den Äther oder das Kabelnetz im Umland von Winterthur. Diejenigen, die schon etwas Besseres vorhaben, aber den Beitrag dennoch hören möchten, können nach der Sendung den Podcast herunterladen. Man hört sich.

Link: Digital @ Radio Stadtfilter

Montag, 18. Oktober 2010

El pincho de la semana #131

Die Minecraft-Enterprise ist fertig
Ich habe bereits über den Nachbau der Enterprise in Minecraft berichtet. Nun ist das gigantische Projekt offenbar fertig und das Raumschiff komplett eingerichtet und begehbar. Wahnsinn!



Link: Minecraft

Sombreros: Vollversion veröffentlicht

Als ich zum ersten Mal über den Indie-Shooter Sombreros von Dustin Gunn berichtete, enthielt die erhältliche Version noch etliche Fehler. Nun war aber Dustin so freundlich, diese zu beseitigen und uns eine erheblich verbesserte Vollversion des witzigen Remakes zum Download anzubieten. Optimal für einige Minuten Ablenkung.



Link: Sombreros

Samstag, 16. Oktober 2010

Test: alugraphics gamerPRO Mauspad

Ich bin mit Computern wie Commodores Amiga und Apples Macintosh gross geworden, die klobige Mäuse mit Kugeln hatten, die auf dicken Mausmatten aus Kunststoff umherrollten. Ich weiss also, was es heisst, mit schwerfälligem Gerät zu arbeiten. Ich war aber zufrieden damit. Dann kaufte ich mir Ende des letzen Jahrtausends meinen ersten eigenen PC, eine blaue Mouseman Wheel Lasermaus von Logitech und benutzte dazu mein altes dickes Mauspad aus Kunststoff von Apple. Auch damit war ich zufrieden und konnte vielleicht auch deshalb lange nicht so recht verstehen, wieso speziell Gamer kleine Vermögen in ergonomische Lasermäuse mit Abtastraten im hohen vierstelligen Bereich und Mauspads mit Teflonbeschichtung investierten. Vor einigen Jahren musste ich dann das modrig gewordene Mauspad entsorgen und spielte und arbeitete fortan auf einem Werbegeschenk von EA, das ich an einem Event erhalten hatte und auf dem die Simpsons aufgedruckt waren. Nie hatte ich das Gefühl, ich müsste etwas daran ändern.

Schliesslich wurde mir kürzlich angeboten, ein Mauspad aus eloxiertem Aluminium zu testen. Das gamerPRO von alugraphics ist schlappe 0.8 mm dünn und besitzt eine speziell bearbeitete, kratzfeste Oberfläche. In der Oxidschicht ist ein Mikroraster verankert, das LED- und Lasermäuse präzis arbeiten lässt. Nette Marketing-Phrasen, aber welchen Wert haben diese in der Praxis?



Schnell wurde klar, dass die Tage meiner geschätzten blauen Mouseman Wheel gezählt waren. Sie funktionierte nach all den Jahren noch hervorragend, wies aber bereits deutliche Verschleisserscheinungen auf, die den Test des gamerPRO vermutlich verfälscht hätten. Bei der neuen Maus setzte ich wie schon bei der alten auf bewährte Schweizer Qualität. Ich legte mir eine MX518 von Logitech zu. Ein geniales Gerät.


Dann endlich ging es darum, das Produkt von alugraphics unter die Lupe zu nehmen. Optisch macht das matt glänzende, hauchdünne Mauspad einen tollen und soliden Eindruck. Es passt zu praktisch jeder Büro- oder Spielzimmereinrichtung. Es wirkt modern und stilvoll zugleich. Schon beim ersten Aufsetzen der MX518 auf das gamerPRO konnte ich den deutlichen Unterschied feststellen. Die Maus glitt absolut laut- und praktisch reibungslos über die polierte Fläche. Auf den Widerstand meiner alten Geräte geeicht, musste ich mich daran gewöhnen, feinere Bewegungen auszuführen, da sonst der Mauszeiger wild über den Bildschirm raste. Doch schon nach kurzer Zeit erschloss sich mir sowohl beim Arbeiten als auch beim Spielen die grosse Leichtigkeit der Bewegungen. Die Maus wird dadurch zur natürlichen Verlängerung des Armes und der Hand und ist nicht mehr nur ein Peripheriegerät. Die geringe Stärke des Mauspads erhöht den Komfort weiter, weil das Handgelenk entlastet wird und praktisch eben zur Arbeitsfläche ruhen kann. Dazu ist das gamerPRO auf der unterseite mit Gummi beschichtet und dadurch absolut rutschfest. Sehr positiv wirkt sich die aalglatte Oberfläche auch in Bezug auf die Verschmutzung des Pads und der Maus aus. Im Gegensatz zu meinen alten Pads aus Kunststoff, die eine leicht rauhe Oberfläche hatten, auf der sich mit der Zeit Schmutz ablagern konnte, der dann wiederum die Funktionstüchtigkeit der Maus beeinträchtigte, ist dies beim gamerPRO nicht der Fall. Nach rund drei Wochen intensiver Arbeit konnte ich noch keine Schmutzablagerungen am Pad oder an der Maus ausmachen. Pluspunkt. Nett auch, dass alugraphics gleich noch einen Satz Gleitfüsse für die Maus mitliefert.

Der Preis für diese Qualität und die hervorragende Performance beträgt 39,90 Euro für die Basic-Version mit einer Grösse von 310x230 mm und 59,90 Euro für das XXL-Pad mit stattlichen 465x315 mm. Dazu muss man allerdings sagen, dass das Basic-Pad für die meisten vollends reichen sollte, denn es ist ohnehin schon recht gross. Auf meinem Tisch, der eine ausziehbare Halterung für Tastatur und Maus besitzt und für Standard-Mauspads ausgelegt ist, ragt das gamerPRO knapp über den rechten Rand hinaus, was sich aber nicht störend auf die Arbeit auswirkt. Wer nun einwenden möchte, dass rund 40 bzw. 60 Euro für ein Mauspad zuviel sind, dem würde ich entgegnen, dass die Lebensdauer eines solchen Pads kaum abzuschätzen ist, da es im Alltagsgebrauch praktisch unzerstörbar ist, ganz im Gegensatz zu Mauspads aus Kunststoff. Kein Wunder gibt alugraphics ganze 10 Jahre Garantie auf das Produkt. Die Frage nach dem Preis relativiert sich also. Wollte man nach Negativpunkten suchen, könnte man höchstens erwähnen, dass sich die Oberfläche aus eloxiertem Aluminium je nach Raumtemperatur sehr kalt anfühlen kann, auch bei längerem Arbeiten, was störend wirken kann. Auch sollte man bedenken, dass die harte Oberfläche je nach Arbeitsweise recht laut klappern kann, wenn man die Maus immer wieder anhebt und dann wieder aufsetzt. Bei mir ist das nicht der Fall, weil ich dazu neige, die Maus nur ganz leicht anzuheben wenn nötig, aber es gibt auch Leute, die gröber mit ihren Geräten umgehen.

Fazit
Falls jemand viel am Computer arbeitet oder spielt, dann sollte diese Person den Kauf eines gamerPRO auf jeden Fall in Betracht ziehen. Die Qualität und die Verarbeitung sind tadellos und die Performance bestätigt die Versprechungen des deutschen Herstellers.

Link: alugraphics

Boondog: jetzt auch in Flash

Im nunmehr fernen Juli 2008 habe ich ein Puzzlespiel namens Boondog vorgestellt. Mittlerweile gibt es davon nicht nur eine Version 1.4 und ein Expansion Pack mit zusätzlichen Levels, sondern auch eine Flash-Version, die bequem in einem Browser gespielt werden kann. Ich empfehle allen Fans von Puzzlespielen, sich Boondog anzuschauen, denn es ist richtig knifflig und gut.



Link: Boondog

Quelle: IndieGames

Freitag, 15. Oktober 2010

Super Mario Blues Brothers

Es ist schon länger her, dass ich ein Werk von James Hance gesehen habe. Der junge Künstler mit dem unfehlbaren Auge für berühmte Persönlichkeiten und feine Zusammenhänge hat die beiden Brüder Jake und Elwood Blues (John Belushi und Dan Aykroyd) als Mario und Luigi portraitiert. Ich würde dieses Gemälde sofort in meinem Wohnzimmer aufhängen.


Link: James Hance

Quelle: Kotaku

Retro Game Lounge am Shift Festival in Basel

Am diesjährigen Shift Festival der elektronischen Künste, das vom 28.-31. Oktober 2010 in Basel stattfindet, wird wie schon in früheren Editionen eine Retro Game Lounge installiert sein, die vom Computer Museum Gymnasium Bäumlihof in Basel präsentiert und betrieben wird. Die Besucher können hier an historischen Geräten wie z.B. Spielkonsolen von Nintendo oder Atari und Computer von Commodore alte Klassiker der digitalen Spielgeschichte spielen. Auch Führungen werden angeboten. Alle Details zum Festival und der Retro Game Lounge gibt es auf der Webseite der Veranstaltung.

Link: Retro Game Lounge @ Shift Festival

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Mega Man 8-bit Deathmatch ist fertig

Mike Hill hat es endlich geschafft und hat seinen farbenfrohen Shooter Mega Man 8-bit Deathmatch auf Basis von Doom II fertig gestellt. Spielerisch gestaltet sich das Werk auf Grund seiner Wurzeln schlicht und traditionell, dafür enthält es alle Figuren aus dem Mega Man-Universum und eine riesige Fülle an Waffen. Für einige lustige Runden unter Freunden ist Mega Man 8-bit Deathmatch deshalb genau das richtige Spiel, zumal es umsonst heruntergeladen werden kann und kaum Ansprüche an die Hardware stellt. Momentan läuft es nur auf Windows, aber Versionen für Linux und Mac werden mit einem Patch folgen.


Link: Cutstuff

Montag, 11. Oktober 2010

Enter The Story: Werke der klassischen Literatur als digitale Spiele

Chris Tolworthy liebt Bücher. Als Junge liebte er auch Comic-Adaptionen klassischer Werke, weil sie für ihn wie Filme waren, aber billiger. Als er schliesslich das Abenteuerspiel Zack McCracken entdeckte, war die Idee zu Enter The Story geboren. Er würde Klassiker der Literatur als Abenteuerspiele umsetzen. Dabei ist Enter The Story eigentlich nur die Engine, in welche die verschiedenen Bücher geladen werden können. Quasi zu Demonstrationszwecken ist Victor Hugos Les Misérables aus dem Jahre 1862 umsonst erhältlich, weitere Umsetzungen von Werken wie z.B. Dante's Inferno müssen käuflich erworben werden, kosten aber lediglich 7.99 US$, also wesentlich weniger als ein Buch. Nach einer kurzen Einarbeitungsphase muss ich gestehen, dass ich vom Konzept sehr angetan bin und Victor Hugos Geschichte bei nächster Gelegenheit zu Ende lesen spielen werde.



Link: Enter The Story

Freitag, 8. Oktober 2010

L'Abbaye Des Morts

Das folgende Kleinod hatte ich eigentlich schon länger auf dem Radar, komme aber erst heute dazu, darüber zu berichten. Der Spanier Locomalito, Schöpfer vorzüglicher Spiele wie Hydorah und 8bit Killer, hat mit L'Abbaye Des Morts ein weiteres kleines Meisterwerk kreiert. Als er in Frankreich im Urlaub war, hat er dieses feine Jump'n'Run programmiert, das sowohl optisch als auch musikalisch nostalgische Erinnerungen an den Klassiker Monty on the Run wach werden lässt. Darum empfehle ich, seine Seite zu besuchen, wo man das Spiel wie auch den Soundtrack dazu umsonst herunterladen kann.



Link: L'Abbaye Des Morts

Quelle: Rock, Paper, Shotgun

Tetris: Le Film

Nach mehr oder minder erfolgreichen Filmumsetzungen von digitalen Spielen wie z.B. Tomb Raider oder Resident Evil der Marke Hollywood, wollen nun auch die Franzosen im grossen Geschäft mitmischen und präsentieren: Tetris: Le Film. Die Parodie ist gelungen, bis hin zu den fiktiven Namen der fiktiven Schauspieler, die im fiktiven Film mitspielen.



Quelle: Technabob

Donnerstag, 7. Oktober 2010

El pincho de la semana #130

Undercover Boss
Der Pincho dieser Woche nimmt Bezug auf einen früheren, in welchem die Leute von CollegeHumor das Verhältnis zwischen Endgegnern in Spielen und ihren nutzlosen Schergen beleuchtet haben. In dieser neuen Episode gehen die Endgegner inkognito zur Arbeit um zu sehen, was ihre Angestellten so treiben. Wie immer köstlich.



Quelle: CollegeHumor

Babel: ein "Remake" von Fez

Babel als Remake des erst 2011 für XBLA (Xbox Live Arcade) erscheinenden, preisgekrönten Indie-Titels Fez zu bezeichnen, ist ein Anachronismus. Der Entwickler Endurion nennt es vielleicht deshalb einen ripoff, also eine schamlose Kopie. In der Tat spielt sich Babel auf den ersten Blick wie sein Vorbild, was trotz der simplen Grafik bedeutet, dass es Spass macht und interessant ist, auch wenn ein Grossteil der 13 spielbaren Levels eigentlich blosse Tutorials sind.



Das Original:



Link: Babel

Quelle: GameSetWatch

Dienstag, 5. Oktober 2010

Left 4 Dead: The Sacrifice DLC ist jetzt erhältlich

Endlich gibt es wieder frische Kampagnen und Missionen für Valves grossartiges Zombie-Geplänkel Left 4 Dead 2 und dessen Vorgänger. Für Besitzer eines der beiden Hauptspiele ist der DLC (Downloadable Content) The Sacrifice für PC und Mac ab sofort umsonst über Steam erhältlich, Besitzer der Version für die Xbox 360 müssen sich noch ein wenig länger gedulden und leider dafür bezahlen. The Sacrifice ist ein Prequel zum ersten DLC mit dem Titel The Passing, und diesmal wird man sogar in die Rolle der beliebten Überlebenden aus dem ersten Spiel schlüpfen können. Danke Valve!



Wie beliebt Left 4 Dead ist, zeigt die Tatsache, dass die Server von Steam nunmehr seit bald zwei Stunden nicht erreichbar sind. Geduld ist also gefragt.

Link: The Sacrifice

Quelle: Left 4 Dead Blog

Sonntag, 3. Oktober 2010

1378 (km): Veröffentlichung verschoben

Ursprünglich wollte der junge Student Jens M. Stober sein kontroverses serious game und Kunstprojekt 1378 (km) heute, am 20. Jahrestag der Deutschen Einheit veröffentlichen. Doch die heftige Reaktion der Medien, die auch in diesem Fall gegen die Computerspiele geschossen haben, ohne sich die Mühe zu machen, die Lage zu beurteilen, haben ihn dazu bewogen, die Veröffentlichung zu verschieben und folgendes Statement abzugeben:

" 1378 (km) wird kommen! Demnächst wird eine Beta-Version mit einer Altersfreigabe ab 18 Jahren veröffentlicht mit dem Ziel, das Spiel nach einer Testphase anhand von Feedback zu überarbeiten. Im Rahmen einer öffentlichen Diskussion mit hochkarätigen Gästen an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe Anfang Dezember wird dann die endgültige Version veröffentlich.

Auf Grund der „widerwärtigen“ Berichterstattung der BILD-Zeitung („Wird das widerwärtige DDR-Ballerspiel verboten?“, BILD-Online v. 29.09.2010) ist es zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, den Veröffentlichungs- und Präsentationstermin am 3. Oktober einzuhalten, da eine sachliche Diskussion im Augenblick nicht möglich ist.

Ein wesentlicher Teil der Kritik bezieht sich auch auf das von mir gewählte Medium Computerspiel. Über Computerspiele als Medium wird zu schnell geurteilt ohne diese genauer zu betrachten. Und so ist es auch bei meinem Kunstprojekt. Es soll dazu dienen, einer jungen Generation mit Hilfe ihres Leitmediums interaktiven Zugang zur jüngsten deutschen Geschichte zu ermöglichen. Mich freut die rege Diskussion und der positive Zuspruch, der meinem Spiel auch zukommt.

An dieser Stelle soll auch klar gestellt werden, dass es sich bei 1378 (km) nicht um ein eigenständiges Spiel, sondern um eine kostenlose Modifikation von „Half-life 2: Deathmatch“ handelt, wonach sich auch die oben erwähnte Altersfreigabe richtet.

Im Computerspiel habe ich – anders als beispielweise in einem Dokumentarfilm – selbst die Kontrolle über mein Verhalten und meine Reaktionen auf in Echtzeit stattfindende und sich verändernde Situationen. Das Spiel 1378 (km) zwingt in der Rolle des „Grenzsoldaten“ nicht, „Flüchtlinge“ zu erschießen. Es lässt Wahlmöglichkeiten. Gewinnen kann man bei 1378(km) nur, wenn man nicht schießt. Die Regeln des Spiels sind von der innerdeutschen Grenzsituation inspiriert. Grenzanlagen, Todesstreifen und Schießbefehl machen die Brutalität des Spiels aus.

Dass sich Opfer der Todesgrenze oder deren Angehörige verletzt fühlen, bedauere ich zutiefst. Es war keineswegs meine Absicht jemanden zu verletzen.

Jens M. Stober "


Leider hat die völlig unprofessionelle Berichterstattung über die Modifikation eine sachliche Diskussion über das heikle Thema im Keim erstickt, aber ich hoffe sehr, dass Jens Stobers wohl überlegte Entscheidung, die Veröffentlichung zu vertagen, den Betroffenen (nicht die "Journalisten" der Bild) die Möglichkeit gibt, sich noch einmal Gedanken dazu zu machen.

Quelle: 1378 (km)

Freitag, 1. Oktober 2010

Epic Citadel: Unreal Engine für iPhone und iPad

Mit der rasanten technischen Entwicklung mobiler Geräte wie Smartphones und Tablet PCs war es nur eine Frage der Zeit, bis auch komplexe Software wie Epics Unreal Engine darauf laufen würde. Die Demo Epic Citadel ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, was schon jetzt mit dieser Technologie möglich ist. Besitzer eines iPhones oder iPads können die Demo umsonst über iTunes beziehen.



Link: Epic Citadel @ iTunes