Donnerstag, 25. Februar 2010

Jesse Schell: "Design Outside The Box"

Jesse Schell hat für Disney gearbeitet, ist Autor, leitet ein eigenes Spielentwicklungsstudio und lehrt an der Carnegie Mellon Universität. Ausserdem ist er der Mann der Stunde. Sein Vortrag "Design Outside The Box" am DICE Summit 2010, der von der Zukunft der digitalen Spielen handelt, ist in aller Munde. Schell macht nicht einfach müde Witze, er weiss wovon er spricht, und legt seine Gedanken kompetent dar. Er spricht charmant über eine Zeit nach Facebook und Farmville und darüber, was noch alles auf uns zukommen wird. Unbedingt anschauen.



Quelle: G4

Mittwoch, 24. Februar 2010

Virtua Swordsman

Als ehemaliger Fechter habe ich Spiele, in denen man die Klingen kreuzen kann, schon immer gemocht. Soul Calibur, Bushido Blade 1 und 2 für die PlayStation sowie die Kengo-Reihe für die PlayStation 2 gehören zu meinen Favoriten. Doch heute bin ich auf einen Titel gestossen, der mit all dem nicht viel gemeinsam hat. Virtua Swordsman ist ein minimalistisches und sehr abstraktes Fechtspiel, das für den Klik of the Month Klub-Wettbewerb in offenbar zwei Stunden programmiert wurde. Das Prinzip ist simpel: mit dem Schild muss man das eigene Herz beschützen und mit dem Schwert das Herz des Gegners treffen. Virtua Swordsman kann zu zweit an einem PC oder Laptop gespielt werden, und ob ihr's glaubt oder nicht, es macht sogar Spass.


Download: Virtua Swordsman

Quelle: Auntie Pixelante

Battle Kid: Fortress of Peril - ein neues Spiel für das NES

Für 30 US$ kann man bei RetroZone ab sofort ein neues Spiel für das mittlerweile rund 25 Jahre alte Nintendo Entertainment System (NES) kaufen. Der Plattformer Battle Kid: Fortress of Peril wurde von Sivak entwickelt und ist samt Handbuch erhältlich. Wer also noch ein NES sein Eigen nennt, kann das Spiel jetzt bestellen.



Link: Battle Kid: Fortress of Peril @ RetroZone

Quelle: The Independent Gaming Source

Dienstag, 23. Februar 2010

Die Crux mit der Internetverbindung und der schleichende Tod des PC als Spielplattform

Es ist absolut verständlich, dass Entwickler und Publisher ihre Investitionen schützen wollen. Vor allem bei PC-Spielen scheint das aber nicht so einfach zu sein. Seit Jahren steigen die Zahlen der von Piraten illegal im Internet verbreiteten Kopien von Spielen. Die Ausbreitung von Breitbandnetzen macht die Sache nicht besser. Mit immer neuen Methoden versuchen Entwickler und Publisher deshalb, Filesharern das Handwerk zu legen. Das Problem: die meisten dieser Massnahmen treffen vor allem die ehrlichen Kunden.

Als wenn es nicht genug wäre, dass immer mehr Titel vorrangig für Konsolen produziert werden, während die PC-Spieler mit halbgaren Portierungen der Konsolenversion abgespeist werden, so trüben nun auch äusserst aggressive Kopierschutzmechanismen den Spielspass. Neustes Beispiel dafür ist Ubisofts Assassin's Creed 2. Um das Spiel zu spielen, muss man ständig mit dem Internet verbunden sein, damit die Server von Ubisoft zu jedem Zeitpunkt überprüfen können, ob es sich um eine legal erworbene Kopie handelt. Bricht die Verbindung über einen Zeitraum von mehreren Sekunden ab, dann wird das Spiel geschlossen und man verliert den Fortschritt bis zum letzten Speicherpunkt. Leider können solche Unterbrüche auch bei den besten Providern vorkommen oder der eigene Router kann sich aufhängen. Die Möglichkeiten, dadurch Spielzeit zu verlieren, sind mannigfaltig. Und was, wenn man das Spiel auf einem Laptop unterwegs spielen möchte, wo man keinen Internetanschluss hat? Dreist ist aber nicht nur diese Art von Kopierschutz, sondern auch, dass Ubisoft versucht, das Ganze als Vorteil zu verkaufen, weil man den Spielfortschritt neuerdings auch online auf den Account-Servern speichern und diese an jedem beliebigen PC der Welt abrufen könne. Naja...

So wird das Spielen an einem PC immer unattraktiver. Neuere Multiplayer-Titel enthalten nur noch einen Bruchteil der Features, an welche sich PC-Spieler über die Jahre gewöhnt haben. Hier ist ganz klar ein Rückschritt zu verzeichnen. Es gibt keine dedizierten Serverpakete mehr und die meisten Spiele haben auch keinen LAN-Modus mehr, alles im Namen des Kopierschutzes. Zumindest vordergründig. In Wirklichkeit wird man das Gefühl nicht los, dass die Publisher die Investitionen scheuen, welche nötig wären, um vernünftige Netzwerkoptionen zu implementieren. So sind die PC-Spieler je länger je mehr wie die Konsolenspieler auf die Server der Publisher angewiesen. Doch wie Electronic Arts unlängst wieder einmal bewiesen hat, ist auch hier Skepsis angebracht, denn EA hat gerade wieder etliche Server von Spielen abgeschaltet, die kaum älter sind als ein Jahr. Kann man sich nicht mehr mit dem Masterserver verbinden, dann findet man auch keine Mitspieler oder Gegner mehr, und das Spiel wird quasi nutzlos.

Wieso also noch Geld in einen modernen PC investieren, wenn man das gleiche Spiel auch für eine der Konsolen kriegt, die dazu noch um einiges billiger sind, als ein PC? Ich hoffe ehrlich, dass dies nicht der Anfang vom Ende für den PC als Spielplattform ist.

Quelle: Rock, Paper, Shotgun

S.E.E.P.: Retro-Games made in Italy

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich einen Artikel von Matteo Bittanti aufgegriffen, der davon berichtet, dass es in Italien keine nennenswerte Spieleindustrie gibt. Das heisst aber nicht, dass es dort keine Spielentwickler gibt. Digitale Spiele haben in Italien eine lange Tradition. Schon in den späten 1970er Jahren verbrachten viele junge Italiener einen Teil ihrer Freizeit in Spielhallen (sale giochi) und spielten Pong und Space Invaders. Diese jungen Leute sind heute erwachsen und einige von ihnen programmieren in ihrer Freizeit Spiele. Oft sind dies Remakes alter Klassiker.

Auch S.E.E.P. (Sergio E Enrico Production) hat sich auf Remakes spezialisiert, vornehmlich auf solche alter Prügelspiele und solche von Spielen von SNK. Besonders an S.E.E.P. ist, dass sie die Spiele nicht einfach neu auflegen, sondern auch verfremden und mit Elementen anderer Titel mischen, ihre Remakes sind also vielmehr Remixes. Da sie meistens auf Basis der OpenBOR-Engine entwickeln, sind ihre Spiele für eine Vielzahl von Plattformen erhältlich. Der folgende Videoclip zeigt Szenen aus ihrem Remake von P.O.W., aber auf ihrer Seite findet ihr noch viele mehr. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn die Seite komplett in italienischer Sprache verfasst ist.



Link: S.E.E.P.

Quelle: Superlevel

Ein virtueller Spaziergang im All dank der NASA

Das Bild weiter unten zeigt einen Schnappschuss meiner ersten Mission im All, während der ich verloren gegangene Werkzeuge im luftleeren Raum um die Raumstation ISS zusammensuchen muss. Möglich ist dies durch ein Simulationsprogramm der Weltraumbehörde NASA, das man über deren Webseite aufrufen und online spielen oder aber auch herunterladen kann. Noch ist der Umfang beschränkt, aber schon im April soll eine neue Version mit zusätzlichen Missionen veröffentlicht werden.


Link: NASA: Station Spacewalk Game

Montag, 22. Februar 2010

El pincho de la semana #108

Adult Fans Of LEGO: A Blocumentary
Es ist wieder einmal an der Zeit, über das beste Spielzeug der Geschichte zu sprechen: LEGO. Meine Faszination für die farbigen Bauklötze aus Plastik ist nach über dreissig Jahren immer noch ungebrochen, auch wenn ich schon seit fast zwanzig Jahren nicht mehr damit gespielt habe. Ich verschlinge gierig Bilder und Filme von Kunstwerken, die aus LEGO gebaut wurden. Der Dokumentarfilm Adult Fans Of LEGO (AFOL) hat mich deshalb gleich von Beginn an in seinen Bann gezogen. Er portraitiert einige der besten erwachsenen LEGO-Künstler der Welt. Während einer halben Stunde werden spektakuläre Modelle gezeigt sowie ein Einblick in die Welt der LEGO-Nerds gewährt. Sehenswert.



Quelle: Digital Tools

Schweizer Vorstösse gegen "Killerspiele" machen international Schlagzeilen

Die Empfehlung der Rechtskommission des Ständerates, die Motion für ein "Verbot von Killerspielen" anzunehmen, die vom Bundesrat abgelehnt wurde, macht nun auch international Schlagzeilen. Die Motion wurde Ende April 2009 von der jungen SP-Nationalrätin Evi Allemann eingereicht. Auf ihrer Webseite argumentiert die wilde Bernerin, die laut ihrer Biographie schon im Alter von dreizehn Jahren politisch von sich reden machte, weil sie einen Mädchen-Streik organisierte und vom Klassenlehrer dafür verwarnt wurde, folgendermassen:

"Die Ursachen von Gewalt Jugendlicher und junger Erwachsener lassen sich nicht auf einzelne Faktoren reduzieren. In neueren Studien wird aber ein zunehmender empirischer Zusammenhang zwischen gewalttätigem Verhalten und dem Konsum von so genannten „Killerspielen“ ausgewiesen. Erklärt wird dies vor allem mit dem realitätsnahen Design der Spiele und den vielfältigen Möglichkeiten Gewalt anzuwenden. Durch den Einsatz von grausamen Waffen gegen Menschen und menschenähnliche Wesen steigt der Erfolg im Spiel. Einzelereignisse wie in Littleton (USA), Erfurt (D), Tessin (D), Tuusula (FIN) oder Winnenden (D) bestärken die Annahme, dass Gewaltspiele bei einzelnen Konsumenten zu schlimmster realer Gewalt beitragen. Solche Spiele machen zwar nicht aus jedem einen Killer, aber sie verstärken die Bereitschaft bei jenen, die ohnehin anfällig sind. Ein generelles Verbot solcher Spiele erscheint deshalb angemessen und verhältnismässig, insbesondere da sie über keinen irgendwie schützenswerten kulturell-gesellschaftlichen Gehalt verfügen und es tausende andere spannende Computerspiele gibt, die ohne solche Gewaltexzesse auskommen. Die von den Herstellern und Händlern definierten Altersrichtlinien (z.B. PEGI) sind keine Alternative zu einem Verbot, da sie leicht unterlaufen werden können."

Aus der Sicht von jemandem, der sich länger mit digitalen Spielen befasst hat, als nur, um einen Text für eine Motion zu verfassen, erweist sich diese Art der Argumentation allerdings als problematisch:
  • "In neueren Studien": als Historiker werde ich immer misstrauisch, wenn ich Behauptungen lese, die ohne die Angabe einer Quelle im Raum stehen. Auf welche neueren Studien nimmt der Text Bezug? Ich möchte wetten, dass man zu jeder dieser Studien eine findet, welche genau das Gegenteil besagt. Soviel zum Stand der Forschung über den Zusammenhang zwischen Spielen und Gewalt.

  • "Einsatz von grausamen Waffen gegen Menschen und menschenähnliche Wesen": hier spricht der Text einen heiklen Punkt an. Demnach müsste man Spiele wie Bomberman auch verbieten, denn was gibt es Grausameres, als kleine Männchen, die sich in einem Labyrinth mit Bomben in die Luft jagen? Das geht gar nicht, denn Bomberman ist eines meiner Lieblingsspiele. Sie sehen, Frau Allemann, wir haben hier ein Abgrenzungsproblem. Sie sollten darüber nachdenken, die Motion zu erweitern und den Fernsehanstalten zu verbieten, Nachrichten und Reportagen aus Kriegsgebieten sowie Filme wie "Das Schweigen der Lämmer" im Abendprogramm zu senden, für den Anthony Hopkins 1992 übrigens den Oskar als bester Hauptdarsteller erhalten hat. Und das bringt mich zum nächsten Punkt.

  • "Irgendwie schützenswerten kulturell-gesellschaftlichen Gehalt": Wir können froh sein, dass es so eifrige junge Politiker in unserem Land gibt, die wissen, was für uns gut ist, und in der Lage sind zu erkennen, was kulturell relevante Inhalte sind. Wenn Gewalt (und Krieg) keine kulturelle Daseinsberechtigung haben, dann müssten wir ganz viele Kapitel der Menschheitsgeschichte aus den Büchern streichen. Und die Armee sollten wir auch gleich abschaffen.

  • "Die von den Herstellern und Händlern definierten Altersrichtlinien (z.B. PEGI) sind keine Alternative zu einem Verbot, da sie leicht unterlaufen werden können": Wie sie gut erkannt haben, stellt das PEGI-System lediglich Richtlinien bereit, die z.B. Eltern einen Leitfaden für eine Kaufentscheidung im Sinne ihrer Kinder in die Hand geben sollen. Dass Verkäufer nicht darauf hinweisen und Eltern Spiele kaufen, die für ihre Kinder gänzlich ungeeignet sind, liegt nicht am System. Das PEGI-System ist gut, nur müsste es rechtlich bindend sein.
Ich habe über die Jahre etliche Spiele gespielt, welche vermutlich unter die populistisch aufgeladene Kategorie "Killerspiele" fallen, dennoch verabscheue ich Gewalt und sehe darin keinen Widerspruch. Das hier zu erklären würde allerdings zu weit gehen. Ich habe mich noch nie in meinem Leben geprügelt und wurde während meiner Zeit bei der Schweizer Armee zweimal fast inhaftiert, weil ich mich geweigert habe, auf Zielscheiben mit der Silhouette eines Menschen zu schiessen. Ich bin auch der Ansicht, dass man Kinder und Jugendliche vor Gewalt schützen sollte. Der Text dieser Motion geht allerdings zu weit und beisst sich mit Frau Allemanns Vision einer "offenen und mutigen Schweiz". Verbote sind bei Politikern zur Zeit sehr beliebt, um gesellschaftliche Probleme anzugehen. Sie sind relativ einfach umzusetzen und bedingen nicht, dass man sich mit den Ursachen auseinandersetzen muss. Dass konservative Parteien diese Strategie anwenden, verwundert nicht, mich stimmt aber nachdenklich, dass in jüngster Zeit auch linke Parteien in diese Kerbe schlagen. Zu viele Verbote verhindern, dass die Bürger Eigenverantwortung wahrnehmen müssen und können.

Ich bin aber nicht hier, um Frau Allemann einfach nur plump zu kritisieren, ich möchte ihr helfen zu verstehen, wovon sie spricht. Deshalb möchte ich ihr die Lektüre ganz grundlegender Literatur zum Thema "Spiel" empfehlen:

Huizinga, Johan: Homo Ludens: vom Ursprung der Kultur im Spiel, Hamburg 2004.

Caillois, Roger: Les jeux et les hommes: le masque et le vertige, Paris 1967.

Weiter führende Texte finden sie auch in meiner (leider nicht mehr aktuellen) Literaturliste.

Quelle: GamePolitics

as3sfxr: Flash-Tool zur Erzeugung von Soundeffekten

Einige Spielentwickler werden sfxr kennen. Ein geniales Programm, um Soundeffekte für Spiele zu kreieren. Das Beste daran: man kann auch ohne Kenntnisse in Sound-Design mit wenigen Maus-Clicks Effekte erzeugen, die man dann speichern und für das eigene Spielprojekt verwenden kann. Neu ist es unter dem Namen as3sfxr auch online als Flash-Applikation nutzbar. Besonders für Anfänger geeignet.


Link: as3sfxr

Quelle: Free Gamer

Samstag, 20. Februar 2010

Die Rekonstruktion alter Atari-Chips

Curt Vendel vom Atari Museum arbeitet an der Rekonstruktion alter Atari-Chips. Dazu benutzt er Konstruktionsdaten und -schemata, die auf Magnetbändern gespeichert sind, welche Atari in den 80er und frühen 90er Jahren an die Fabriken auslieferte, die damit die Chips produzierten. Das sind fantastische Neuigkeiten, die nicht nur Atari-Liebhaber freuen dürften, die somit die Möglichkeit haben, an Ersatzteile für ihre antiquierten Rechner zu kommen. Damit könnte man theoretisch auch Klassiker wie den Atari 2600 nachbauen. Somit scheint ein kleines, aber wichtiges Stück Zeitgeschichte gerettet worden zu sein.

Im Forum von AtariAge wird eifrig über die Möglichkeiten spekuliert, welche diese Errungenschaft mit sich bringt. Dort gibt es auch noch mehr beeindruckende Bilder von Schaltkreisen wie der hier unten abgebildete zu sehen.


Quelle: AtariAge

100 unterbewertete Indie-Spiele

Fast täglich werden in Blogs und auf anderen Webseiten Spiele unabhängiger Entwickler vorgestellt. Es gibt aber noch viel mehr, von denen die breite Masse oft nichts hört oder sieht. Jetzt hat ein Mitglied des TIGSource-Forums 100 Spiele gesammelt, die seiner Meinung nach unterbewertet wurden, und hat diese mit jeweils einem kurzen Kommentar, einem Videoclip und einem Link zum Download auf einen YouTube-Kanal gestellt. Darin könnte man stundenlang schmökern.



Link: 100 Underrated Indie Games

Quelle: The Independent Gaming Source

Freitag, 19. Februar 2010

The Facebook Adventure

Auf einen fahrenden Zug aufzuspringen ist in der Realität gefährlich, kann aber auch im übertragenen Sinne so seine Tücken haben. Ich war nämlich nie ein grosser Freund von Facebook und habe deshalb auch kein Profil in diesem sozialen Netzwerk, das nach wie vor rasant wächst. Dennoch ist mir bewusst, dass man sich gewissen Trends nicht a priori verschliessen sollte. Seit Facebook die Möglichkeit anbietet, auch Seiten einzurichten, haben etliche Blogger-Kollegen ihre Online-Präsenz auch auf diese Plattform ausgeweitet, um diejenigen Leser, die sich darin aufhalten, besser zu erreichen. Nach reiflicher Überlegung habe auch ich mich zu diesem Schritt entschlossen, doch hätte ich nicht gedacht, dass der Weg dahin so beschwerlich sein würde. Facebook hat sich als wenig einsteigerfreundlich erwiesen. Zwar ist eine Seite schnell eingerichtet, doch damit allein kriegt man den Inhalt eines Blogs darin nicht angezeigt. Dafür braucht es zusätzliche Applikationen, welche die RSS-Feeds dahin leiten. Doch auch diese verrichten ihren Dienst nicht immer auf Anhieb, wie ein kurzer Blick in die Abgründe der Support-Foren gezeigt hat.

Langer Rede kurzer Sinn: nach gefühlten zwanzig eingerichteten und wieder gelöschten Profilen ist Player1's GameBlog auch auf Facebook. Den Link dazu findet ihr hier unten und ab sofort auch oben rechts in der Seitenleiste.

Link: Player1's GameBlog auf Facebook

V-Knights

Aus Japan kommt V-Knights zu uns, das von Entwickler MasaHG programmiert wurde und scheinbar noch nicht ganz fertig ist. Es ist ein seitwärts scrollender Shooter im klassischen Stil mit einer hervorragenden Grafik. Leider ist das Spiel ein wenig zu einfach geraten und ausserdem sind alle Text auf japanisch, so dass es sich lohnt, die Anleitung zu lesen, die auf der Download-Seite aufgeführt ist. Windows only.



Download: V-Knights

Link: Offizielle V-Knights Webseite (japanisch)

Quelle: Digital Tools

Bounty Arms: es gibt eine Demo

Die Freigabe des Unreal Development Kits (UDK) auf Basis der Unreal Engine 3 durch Epic war wohl einer der besten Schachzüge eines Entwicklerstudios seit id Software vor vielen Jahren den Quellcode der Quake Engine offen legte. Viele unabhängige Programmierer mit kleinem Budget können so Spiele auf Basis modernster Technologie entwickeln und dadurch vielleicht sogar einen Vertrag von einem grossen Studio oder Publisher ergattern. Die Entwickler von Prometheus haben bereits davon Gebrauch gemacht und die Mod als eigenständiges Spiel veröffentlicht, und in nächster Zeit werden wohl vermehrt solche Projekte das Licht der Welt erblicken.

Diesem Umstand verdanken wir auch Bounty Arms, ein seitwärts scrollendes Jump'N'Run mit Shooter- und Puzzle-Elementen, über das bis jetzt nicht allzu viel bekannt war. Doch nun haben die Entwickler eine Demo veröffentlicht, die dank UDK selbständig lauffähig ist, Unreal Tournament 3 also nicht mehr benötigt. Wie dem äusserst beeindruckenden Video zu entnehmen ist, erinnert das Gameplay an Shadow Complex, das übrigens auch auf der Unreal Engine 3 basiert. Unbedingt herunterladen und spielen!



Download: Bounty Arms UDK Demo

Link: Bounty Arms

Quelle: Rock, Paper, Shotgun

Donnerstag, 18. Februar 2010

Uchuusen

Chris Nimmo ist ein Talent. Er ist nämlich der Entwickler hinter dem Kleinod Uchuusen, was soviel heisst wie Raumschiff. Das Spiel, das ein wenig mehr als 5MB auf die Waage bringt, ist eines dieser fiesen feinen Plattformer, an denen man sich die Zähne ausbeissen kann, aber die man dennoch liebt, weil sie zum einen so zuckersüss aussehen (man beachte die Partikeleffekte) und ausserdem den eigenen Ehrgeiz entfachen. Man steuert das Raumschiff, an welchem seitlich zwei Düsen angebracht sind, mit den beiden Pfeiltasten, die nach links und nach rechts zeigen. Damit wird jeweils eine der Düsen gezündet. Drückt man beide Tasten, dann schwebt das Raumschiff senkrecht nach oben. Ziel ist es, alle gelben Punkte in einem Level einzusammeln, um ein Portal zu öffnen, durch welches man ins nächste Level gelangt. Zwanzig mehr oder weniger verwinkelte Spielstufen gibt es zu erforschen und zu meistern, danach zeigt eine Statistik an, wie gut oder schlecht man war.


Link: Uchuusen

Quelle: IndieGames

Lyle in Cube Sector

Lyle in Cube Sector ist ein kleiner Plattformer, der von Nic DeStefano programmiert wurde. Allein schon seine witzige und niedliche Webseite ist ein Besuch wert. Lyle in Cube Sector ist ähnlich abgedreht. Lyle muss sich auf die Suche nach seiner Katze begeben, die von einer dunklen Gestalt entführt wurde. Herumliegende Kisten können als Waffen gegen die unzähligen Gegner eingesetzt werden und mit der Zeit erlangt Lyle auch zusätzliche Fähigkeiten. Die Grafik ist stimmig und irgendwie erinnert das Ganze ein wenig an Metroid. Die Bedienung und Steuerung des Spiels könnte sich allerdings als Herausforderung erweisen.


Link: Lyle in Cube Sector

Mittwoch, 17. Februar 2010

El pincho de la semana #107

1982: Schauspieler vs digitale Spiele
Ich habe vor kurzem über das digitale Archiv von Videogaming Illustrated berichtet. Ich hatte allerdings noch keine Zeit, darin zu schmökern. Der Spielentwickler und -Forscher Ian Bogost allerdings schon, und er hat in der Ausgabe vom Oktober 1982 (diese Ausgabe fehlt noch im Archiv) einen interessanten Artikel gefunden. Darin sprechen die Schauspieler Christopher Reeve, Chevy Chase und Mel Brooks über ihre Sicht der digitalen Spiele. Ex Superman Christopher Reeve und der Komiker Chevy Chase sahen die Entwicklungen damals sehr kritisch, während der andere Komiker, Mel Brooks, meinte: "Videogames are not for us. They're here to entertain the television.". Beim Gedanken an die Beschaffenheit damaliger Spiele und den Ein-Knopf-Modus im aktuellen Spiel Bayonetta bin ich geneigt, ihm recht zu geben.


Quelle: Ian Bogost

Dienstag, 16. Februar 2010

Ich bin ein Mac-Kind - oder die Entdeckung des Virtual Apple ][

Ich bin ein Mac-Kind. Ende der Achtziger Jahre kam ich an unserer - für damalige Verhältnisse - fortschrittlichen Schule mit den Wundermaschinen aus Cupertino in Berührung und war sogleich mit dem Computer-Virus infiziert. Zuhause hatte ich noch keinen Rechner, weshalb ich fast jede Pause im Computerraum mit einem kompakten Macintosh verbrachte. Besonders angetan hatte es mir ein Grafikprogramm, mit welchem ich Rennwagen und Flugzeuge kritzelte, die angesichts der technischen Möglichkeiten der Software recht gut waren (Hätte ich die Diskette nicht verloren, würde ich zum Beweis ein Bild hinzufügen). Später tauchten die ersten Spiele auf, welche immer mehr Schüler vor die Bildschirme fesselten. Dark Castle (1986) und danach Beyond Dark Castle waren die absoluten Renner.

Heute besitze ich noch einen Macintosh SE, aber leider ohne Tastatur und Maus, weshalb der Rechner nicht einsatzfähig ist. Im Netz findet man zwar einige Emulatoren für Apples Maschinen, aber diese sind oft recht umständlich zu handhaben. So war ich begeistert, als ich erfuhr, dass es einen Emulator für den Apple 2GS gibt, der online aufrufbar ist.


Virtual Apple ][ setzt lediglich einen Brwoser und die Installation eines Plugins voraus. Danach kann man etliche Spiele aus einer Datenbank starten, darunter auch Dark Castle. Für Nostalgiker und Liebhaber der alten Rechner von Apple.

Link: Virtual Apple ][

Quelle: Superlevel

Montag, 15. Februar 2010

Time-Out! Es gibt zu viele Spiele

Der US-Komiker Michael (Mike) Drucker spricht mir in einem Artikel für GameSpy aus der Seele. Er bittet darin die Spieleindustrie, ein Jahr lang keine Spiele mehr zu produzieren. Seiner Ansicht nach gibt es schlicht zu viele davon, so dass er nicht einmal die Zeit findet, die wirklich guten zu spielen. So hirnrissig sich sein Anliegen im ersten Moment auch anhören mag, unrecht hat er nicht. Es erscheinen fast täglich mehrere neue Titel für die verschiedenen Spielplattformen, und während viele davon in die Kategrorie "Schrott" fallen, werden Monat für Monat oftmals gleich mehrere Blockbuster veröffentlicht, die es sich zu spielen lohnen würde, wenn man denn die Zeit dafür hätte. Das Karussell scheint sich immer schneller zu drehen, und in Zeiten der wirtschaftlichen Krise kommt man kaum umhin, an den Crash der Industrie von 1983 zurückzudenken. Drucker schreibt mit Witz über ein im Grunde genommen recht ernstes Thema.

Link: Michael Drucker: Dear Videogame Industry, Please Stop Making Games @ GameSpy

Videogaming Illustrated jetzt digitalisiert und online erhältlich

Digital Press bietet seit einiger Zeit die Ausgaben der Zeitschrift Videogaming Illustrated in digitalisierter Form als Pdf-Dateien zum Download an. Die Zeitschrift erschien im fernen 1982 und wurde bereits im März 1984 wieder eingestellt. Noch sind nicht alle Nummern erhältlich, aber Digital Press will diese noch nachliefern.


Link: Videogaming Illustrated Archiv

Quelle: GameSetWatch

SEALS: Digitales Zeitschriftenarchiv

An der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich wird fieberhaft an einem digitalen Zeitschriftenarchiv namens retro.seals gearbeitet. Darin befinden sich 50 Schweizer Fachzeitschriften, welche mit einem Scanroboter erfasst und online zur Verfügung gestellt wurden. Rund eine Million Seiten umfasst das Archiv bereits, und monatlich kommen ca. 30'000 hinzu. Zugänglich ist der Bestand über eine Volltextsuche. Vor allem, aber nicht nur für Historiker sehr interessant. Auch Artikel über digitale Spiele lassen sich darin finden.

Den Link dazu findet ihr übrigens fortan rechts in der Linkliste unter Journals.

Link: SEALS - server for digitized journals

Quelle: Digital Brainstorming

Samstag, 13. Februar 2010

Command & Conquer Classics: die Strategie-Klassiker sind jetzt Freeware

In gewissen Kreisen der Spieleindustrie hat sich die Marketing-Strategie eingebürgert, dass, um einen neuen Titel einer Reihe anzupreisen, der oder die Vorgänger umsonst zum Download angeboten werden. Für die Spieler ist das natürlich eine ausgezeichnete Dienstleistung, da sie dadurch oftmals in den Genuss von Klassikern kommen, die sie entweder nie gespielt haben oder deren Datenträger irgendwo verschollen sind.

Electronic Arts hat bereits früher zwei Spiele der Command & Conquer-Reihe für den PC, nämlich Command & Conquer: der Tiberiumkonflikt und Command & Conquer: Alarmstufe Rot umsonst zum Download freigegeben. Jetzt, kurz vor der Veröffentlichung von Command & Conquer 4, hat EA beschlossen, unter dem Titel Command & Conquer Classics drei der wichtigsten Vertreter der Reihe nochmals aufzulegen. Zu den beiden bereits erwähnten Spielen kommt Operation Tiberian Sun und das dazu passende Addon Feuersturm hinzu:
  • Command & Conquer: Der Tiberiumkonflikt (Tiberian Dawn) (1995)
  • Command & Conquer: Alarmstufe Rot (Red Alert) (1996)
  • Command & Conquer: Operation Tiberian Sun (Tiberian Sun) (1999) + Addon Feuersturm (Firestorm) (2000)
Das ist ein wirklich hervorragendes Paket, das sich kein PC-Spieler und Strategie-Fan entgehen lassen sollte. Mit aktuellen Vertretern des Genres können diese Titel in technischer Hinsicht zwar nicht mehr mithalten, doch vom spielerischen Standpunkt aus gesehen liegen hier die Wurzeln der Strategiespiele begraben. Sofort zugreifen! Link: Command & Conquer Classics

Donnerstag, 11. Februar 2010

Verbatim Championship

Speichermedien-Hersteller Verbatim hat sich für die Lancierung seines japanischen Internet-Auftritts ein Advergame geleistet. In Verbatim Championship muss der Spieler zuerst aus einer Reihe von Speichermedien vier auswählen, aus denen dann der Computer eigenständig mehrere Roboter zusammenstellt, von denen dann einer in den Kampf gegen andere Maschinen geschickt werden kann. Die Gestaltungs- und Interaktionsmöglichkeiten des Spielers halten sich zwar sehr in Grenzen und spielerisch ist Verbatim Championship anspruchslos, aber grafisch ist das kleine Spiel recht gut gelungen und einen kurzen Blick wert.


Link: Verbatim Championship

Quelle: Casual Games

Mittwoch, 10. Februar 2010

Coptra

Coptra ist ein nettes kleines Spiel für Windows, in welchem man in die Rolle eines Hubschrauberpiloten versetzt wird, der gegen ganze Horden von Gegnern ankämpfen muss. Die Spielmechanik funktioniert in etwa wie bei Smash TV, erfordert also auch mit einem Gamepad viel Feingefühl, zumal der Schwierigkeitsgrad recht schnell happig wird. Simpel, aber witzig.



Link: Coptra

Quelle: IndieGames

Dienstag, 9. Februar 2010

El pincho de la semana #106

Sonic 4 ist kalter Kaffee
Als SEGA vor kurzem Sonic 4 ankündigte, das dem blauen Igel endlich wieder zu längst verbleichtem Ruhm verhelfen soll, erlebte Frank Cifaldi von 1UP einen Backflash. Das Spiel gibt es nämlich schon seit 1996. Es handelt sich dabei um einen Hack für das Spiel Speedy Gonzales: Los Gatos Bandidos für das SNES, das von einer peruanische Hackergruppe namens Twin Eagle Group zusammengeschustert wurde, zu dem es sogar noch das passende Modul für die Konsole gibt (siehe Bild).


Da das Spiel mit der schnellsten Maus von Mexiko im Grunde genommen nichts weiter ist als ein Klon von Sonic the Hedgehog, mussten die Hacker lediglich Speedy durch Sonic ersetzen, und fertig war Sonic 4. Doch sie liessen sich noch mehr einfallen, und so muss Sonic im Spiel seinen alten Rivalen Mario aus kleinen Käfigen retten, wo dieser eingesperrt ist. Ein witziger Seitenhieb in die Richtung von Nintendo. Das Spiel gibt es auf der Seite von TEG übrigens immer noch als ROM zum Download und ist mit einem Emulator wie z.B. ZSNES auf einem PC spielbar. Leider ist aber die musikalische Untermalung nicht besonders gelungen und nervt schon nach wenigen Sekunden.

(An dieser Stelle sollte übrigens ein Video angezeigt werden. Wieso das nicht funktioniert, entzieht sich meinem Verständnis, es is aber sichtbar, wenn man die ganze News aufruft.)


So oft wie Sonic in letzter Zeit wieder ausgegraben wird, könnte man fast vermuten, dass die PR-Abteilung von SEGA ihre Hände im Spiel hat. Wie dem auch sei, ein weiteres Video sowie den Link zum Spiel gibt es unter...

Montag, 8. Februar 2010

Microsoft zieht XBox Live am 15. April 2010 den Stecker

Eigentlich war klar, dass der Tag kommen würde, doch kaum jemand hätte gedacht, dass Microsoft XBox Live für die alte XBox nach knapp sieben Jahren so abrupt abschalten würde. Laut einer Pressemeldung wird der Dienst am 15. April 2010 ausser Betrieb genommen. Dies, so Microsoft, um den Ausbau von XBox Live vorantreiben zu können, mit welchem Besitzer einer XBox 360 mit- und gegeneinander spielen können. Offenbar verhindert die obsolete Struktur des alten eine konsequente Weiterentwicklung des neuen. Wieso das so ist, weiss wohl nur Microsoft. Ein Punkt, der angesprochen wurde, ist die Aufhebung der Limite von 100 Kontakten im eigenen Profil, doch so viele "Freunde" werden wohl die wenigsten haben. Diese Entscheidung würde an sich kein Problem darstellen, denn viele der betroffenen Spiele werden kaum noch online gespielt, doch Bungies Halo 2 z.B. erfreut sich nach wie vor grosser Beliebtheit. Die Abschaltung betrifft übrigens auch die XBox Originals, also Spiele für die alte XBox, welche durch Emulation auf einer XBox 360 gespielt werden können. So geht wieder einmal eine Ära zu Ende.

Wer noch immer im Besitz einer XBox der ersten Generation ist und nicht auf Online-Partien verzichten möchte, kann auf alternative Netzwerke wie XLink Kai oder XBConnect ausweichen, doch für deren Betrieb braucht man zusätzlich einen PC und einen Router.

Quelle: Engadget

Super Mario Bros. X

Dank den geschätzten Kollegen von Superlevel bin ich wieder einmal auf Super Mario Bros. X gestossen, das mittlerweile in der Version 1.1.2 erschienen ist. Es handelt sich dabei um ein gigantisches Fanprojekt, das über 100 Levels und Inhalte aus verschiedenen Spielen enthält. Ausserdem - und das ist das Beste am Ganzen - kann man das Spiel zu zweit im kooperativen Modus spielen. Dabei wird der Bildschirm automatisch geteilt, wenn sich die beiden Figuren zu weit auseinander bewegen. Im Übrigen sorgt ein Level-Editor dafür, dass man eigene Spielabschnitte kreieren kann. Très chic.


Link: Super Mario Bros. X

Quelle: Superlevel

VBS2 JCOVE Lite: die Militärsimulation umsonst zum Download

Die Britische Armee wandelt auf den Spuren der US Army. Diese hatte 2002 America's Army auf Basis der Unreal Engine entwickelt und umsonst zum Download angeboten. Der Shooter sollte als Rekrutierungshilfe dienen und potentielle Soldaten für die Streitkräfte begeistern. Das Spiel war enorm erfolgreich, was die Briten vermutlich dazu bewogen hat, eine eigene Militärsimulation auf Datenträger zu pressen und umsonst an junge britische Männer und Frauen zu verteilen. VBS2 JCOVE Lite (JCOVE steht für Joint Combat Operations Virtual Environment) ist im Gegensatz zu America's Army aber keine Eigenentwicklung, sondern eine vereinfachte Version der Trainingssoftware der Britischen Armee, welche auf der professionellen Simulation VBS2 von Bohemia Interactive basiert. Diese wiederum ist eine Weiterentwicklung der Militärsimulationen Operation Flashpoint (2001) und Armed Assault (2006), welche als Spiele für den PC erschienen.

VBS2 JCOVE Lite ist also im Prinzip Armed Assault, spielt aber im nahen Osten und enthält ausschliesslich britische Waffen, Fahr- und Flugzeuge sowie Hubschrauber. Es kann umsonst aus dem Internet heruntergeladen werden, aber momentan lässt es sich nur lokal im Einzelspielermodus oder im LAN (oder mit Hamachi im LAN über das Internet) mit mehreren Spielern spielen. Um die verschiedenen Missionen frei zu schalten, müssen wie bei America's Army zuerst etliche Trainings erfolgreich absolviert werden. Danach wird man als Infanterist, Fahrer oder Pilot eingesetzt. Es hat sich allerdings bereits eine sehr aktive, inoffizielle Fangemeinschaft gebildet, welche fieberhaft an einem dedizierten Serverpaket arbeitet, um die Simulation auch im Internet spielbar zu machen.

Wer noch nie Operation Flashpoint oder Armed Assault gespielt hat, sollte einen Blick auf VBS2 JCOVE Lite werfen, auch wenn die Grafik im Vergleich zu modernen Spielen nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik ist. Dafür gibt es einen beeindruckenden Fuhrpark zu bestaunen und einen Einblick in das virtuelle Training der Britischen Armee. Das Spiel benötigt allerdings einen ziemlich guten Rechner. Mein antiker P4 mit 3.2GHz und 2GB Ram sowie einer ATi x1950pro 512MB (AGP) und Windows XP SP3 kam schon bei normalen Einstellungen zweitweise arg ins Schwitzen (ich nehme also gerne Sponsoring-Angebote von Computer-Herstellern entgegen...).



Link: VBS2 JCOVE Lite (inoffizielle Community)

Download: VBS2 JCOVE Lite @ Fileplay

Quelle: Armed-Assault.de

Freitag, 5. Februar 2010

G-Switch

Was geschieht, wenn man Spiele wie Canabalt und VVVV kreuzt? Es entsteht G-Switch. Der Plattformer, der übrigens mit Flixel entwickelt wurde, wird mit nur einer Taste gespielt, welche dazu dient, die Spielfigur springen zu lassen. Das bedeutet gleichzeitig, dass diese dabei die Laufebene wechselt. Vom Boden zur Decke und Umgekehrt. Das wird mit der Zeit ganz schön knifflig. Richtig spannend wird das Spiel aber erst, wenn man es gegen menschliche Gegner am selben PC spielt. Bis zu sechs Leute können sich eine Tastatur teilen und dem Highscore hinterher jagen. Heiter.


Link: G-Switch

Fakten für Anfänger

Die folgende Darstellung ist für all jene, die denken, digitale Spiele seien das lächerliche Hobby pubertierender jugendlicher Männer. Ein paar einfache Zahlen illustrieren die wichtigsten Verhältnisse im Markt der Video- bzw. Konsolenspiele in den USA (und in Japan).

Videogame Statistics
Link: Videogame Statistics

TowerClimb

Man muss darüber hinweg sehen, dass TowerClimb recht schamlos bei Spelunky abkupfert. Sowohl die Grafik als auch die prozedural generierten Levels erinnern sehr an das hochwertige Indie-Spiel von Derek Yu. Auch das Gameplay stellt keine bahnbrechende Neuerung dar und kann z.B. mit demjenigen in Tower of Heaven verglichen werden. Dennoch weiss TowerClimb zu gefallen. Der relativ hohe Schwierigkeitsgrad hält den Spieler bei Laune. Dass das Level bei jedem Neustart zufällig generiert wird und deshalb immer anders aussieht, verhindert allerdings die Messbarkeit des eigenen Erfolges, was die Jagd nach immer höheren Punktzahlen bisweilen zu einer Übung in Frustresistenz ausarten lässt. TowerClimb lässt sich entweder online in einem Browser oder aber lokal auf dem Rechner spielen, wenn man die 18.5MB herunterlädt.


Link: TowerClimb

Quelle: 4 Color Rebellion

Sonic und Marios peinliches Wiedersehen

SEGAs und Nintendos Maskottchen, Sonic und Mario, waren über Jahre Rivalen, konnten aber auch voneinander profitieren. Doch die Zeiten ändern sich, und während Mario eine steile Karriere macht, gerät Sonic dank erbärmlichen Spielen, die seinen Namen tragen, in Vergessenheit. Was, wenn sich die beiden nach langer Zeit wieder treffen würden? CollegeHumor weiss die Antwort auf diese Frage, und wie immer ist sie unbequem und böse. Sehr böse sogar. Herrlich.



Quelle: CollegeHumor

Donnerstag, 4. Februar 2010

Privateer: Ascii Sector

Spiele, deren Grafik aus Ascii-Code besteht, sind nichts Neues. Auch Privateer: Ascii Sector gibt es schon seit einer Weile. Doch das Remake des Klassikers Wing Commander: Privateer ist vor kurzem in einer neuen Version erschienen. Wer das Original des Weltraumabenteuers gespielt hat, sollte dieser Version eine faire Chance geben, denn sie ist wirklich sehr gut gelungen.



Link: Privateer: Ascii Sector

Snega2Usb heisst jetzt Retrode und ist lieferbar

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich über Snega2Usb berichtet. Es handelt sich dabei um einen USB-Adapter, der über Steckplätze für Spiele der beiden Konsolen Super Nintendo Entertainment System (SNES) und Sega Mega Drive (bzw. Genesis) verfügt. Gestern erreichte mich die Meldung, dass das Projekt jetzt Retrode heisst und dass die ersten Adapter fertig und lieferbar sind. Wer also noch alte Spiele für die beiden Konsolen zuhause hat, aber kein Gerät mehr, auf welchem sich diese abspielen liessen, sollte zugreifen. Mit Retrode lassen sich die Spiele am PC über einen Emulator spielen. Ein Gadget für Nerds und solche, die es noch werden wollen.


Link: Retrode