Freitag, 29. Januar 2010

Wormux: Version 0.9.0 erschienen

Wormux ist ein Klon des rundenbasierten Party-Strategiespiels Worms, der umsonst heruntergeladen und gespielt werden kann. Wormux ist gerade in der Version 0.9.0 erschienen, allerdings nur für Linux und Mac, das Paket für Windows wird aber in den nächsten Tagen nachgereicht. Gegenüber der letzten Version soll vor allem an der künstlichen Intelligenz der computergesteuerten Gegner geschraubt worden sein. Ein hochexplosives Vergnügen.


Link: Wormux

Donnerstag, 28. Januar 2010

Gnop | ponG

Nicht nur Tetris wurde schon vielfach neu interpretiert, auch von Pong gibt es schon eine stattlich Anzahl an Variationen. Neu hinzu kommt jetzt Gnop, welches das Spielprinzip umkehrt und den Spieler in die Rolle des Balls versetz, der versuchen muss, den Schlägern auszuweichen, um ins nächste Level zu gelangen. Eigentlich simpel, aber gar nicht so einfach.

Wer sich eingehender mit der grundlegenden Mechanik hinter Pong und den digitalen Spielen im Allgemeinen befassen möchte, dem sei ein Text von Claus Pias ans Herz gelegt, der unter anderem das Verhältnis zwischen "Ping" und Pong sowie die Implikationen von An- und Abwesenheit des Spielers erläutert.

Pias, Claus: "Die Pflichten des Spielers.", In: Warnke, Martin, Coy, Wolfgang (ed.): HyperKult II: zur Ortsbestimmung analoger und digitaler Medien, Bielefeld: Transcript, 2005, S. 313-341. (hier als Pdf)



Link: Gnop

Quelle: Kotaku

VVVV: ein Re- bzw. Demake von VVVVVV

Ich habe bis jetzt noch nicht über das Jump'N'Run VVVVVV berichtet, weil ich schlichtweg keine Zeit hatte, es zu spielen. Ausserdem wurde in jedem anderen Blog im Internet lang und breit darüber verhandelt. Das Spiel ist offenbar so gut, dass Markus Persson sich entschieden hat, ein Re- bzw. Demake zu programmieren, das dem Original laut IndieGames sehr nahe kommt, aber im Gegensatz dazu umsonst online gespielt werden kann. Das Gameplay ist erfrischend, der Schwierigkeitsgrad allerdings exorbitant hoch.



Link: VVVV

Quelle: IndieGames

Dienstag, 26. Januar 2010

Wenn Steve Jobs sich etwas wünschen dürfte...

... dann würde er dem verdutzten Publikum wohl kaum eine fertige Version von Duke Nukem Forever präsentieren, die Idee an sich ist allerdings der Brüller. Der Comicstrip trägt übrigens den Titel iWish und stammt aus der Reihe Fredo und Pidjin der beiden Zeichner Eugen Erhan und Tudor Muscalu.



Quelle: via Nerdcore

Is This A Game?

An den so genannten "Achievements" in Spielen scheiden sich die Geister. Die einen mögen die extra Portion Herausforderung, die anderen finden es unnötig, zusätzliche Trophäen zu sammeln. Dabei kommt es eigentlich auf die Implementierung der Achievements an. Ein Achievement freizuschalten, weil man das Tutorial durchgespielt hat, grenzt z.B. an eine Zumutung, da erfahrene Spieler dieses vermutlich überspringen werden. Die Liste sinnloser Trophäen in Spielen wird immer länger und genau diesen Umstand nimmt das Browserspiel Is This A Game? auf die Schippe. Ich will nicht zuviel verraten, aber man muss sich durch das Fenster klicken, um zu verstehen, wie es funktioniert. Dabei werden für die unscheinbarsten Aktionen Achievements freigeschaltet. Ganze 100 Stück gibt es zu holen, doch die wenigsten werden die Geduld dafür haben, und genau darin liegen Sinn und Unsinn von Is This A Game?. Spannend.



Link: Is This A Game?

Quelle: Technabob

Monkey Kong

Das Browserspiel Monkey Kong ist eine nette Hommage an Klassiker wie Donkey Kong und Donkey Kong Junkior. Der Spieler steuert mit den Pfeiltasten einen Affen, der eine Banane erreichen muss, um ins nächste, komplexere Level zu gelangen. Eigentlich ist Monkey Kong ein Jump'N'Run von der Stange und nur knapp eine Erwähnung wert, wäre da nicht die Hintergrundmusik. Es handelt sich nämlich um eine Chiptune-Version des Liedes Tribute von Tenacious D (Jack Black). Rock!



Link: Monkey Kong

Quelle: Superlevel

Montag, 25. Januar 2010

El pincho de la semana #104

Space Invaders Scrubs
Lange konnte ich mit der Ärzteserie Scrubs rein gar nichts anfangen, bis ich den satirischen Unterton bemerkt habe, der sich wie ein roter Faden durch die Episoden zieht. Seitdem bin ich ein grosser Fan der duchgeknallten Belegschaft des Sacred Heart Krankenhauses und habe alle hierzulande erhältlichen Staffeln gesehen. Als Gamer konnte ich ausserdem feststellen, dass immer wieder Einlagen zu sehen sind, in welchen die digitalen Spiele thematisiert werden. Die beste Szene dürfte wohl diejenige sein, in welcher die beiden Freunde JD und Turk auf dem Vordach des Krankenhauses stehen und mit den Assistenzärzten Space Invaders spielen. Grossartig!

Samstag, 23. Januar 2010

Sony sucht mit einer Castingshow einen Spieletester

Gerade wenn man wieder einmal dachte, man hätte alles gesehen, wird man von den Ereignissen überrumpelt. In einer Zeit, in welcher der Markt für Castingshows übersättigt zu sein scheint, hat sich Sony Computer Entertainment America (SCEA) entschlossen, eine eigene Sendung mit dem Titel The Tester zu produzieren. Darin wetteifern mehrere Kandidaten um einen Job als Spieletester. Wer schon einmal Spiele getestet hat weiss, dass diese Art der Arbeit nicht nur einfach Spass bedeutet, und dass sie auch noch sehr schlecht bezahlt ist. Doch in den Vereinigten Staaten, wo die Arbeitslosigkeit grassiert, scheint dieses Angebot so verlockend zu sein, dass es sich lohnt, um eine solche Stelle zu kämpfen und sich dafür vor den Zuschauern zum Affen zu machen. Natürlich haben es gewisse Tester später vereinzelt bis in hohe Positionen der Firma geschafft, für welche sie als Sklaven eingestellt wurden, doch das sind allesamt Ausnahmen. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass ein solches Format erfolgreich sein kann, auch nicht in den USA.



Link: The Tester

Quelle: GameSetWatch

Freitag, 22. Januar 2010

Flood the Chamber

Ich mag Spiele mit einem Zeitlimit nicht besonders. Wann immer ich in einem Spiel einen Countdown eingeblendet sehe, werde ich nervös und fange an, Fehler zu begehen. Auf der anderen Seite üben solche Spiele eine gewisse Faszination auf mich aus, und Titel wie S.O.S und Sink or Swim für das SNES gehören zu meinen Favoriten. Ein ähnliches Konzept liegt auch Flood the Chamber zu Grunde. Das Spiel besteht aus einem einzigen bilschirmfüllenden Level, aus welchem es zu entfliehen gilt. Heimtückische Fallen säumen den Weg nach oben, aber die wirkliche Gefahr ist der Wasserspiegel, der unaufhaltsam steigt. Tappt man in eine Falle, dann wird man einfach an den letzten Checkpoint zurückgesetzt, fällt man hingegen ins Wasser, heisst es "Game over". Gesteuert wird die Spielfigur mit den Pfeiltasten. Flood the Chamber macht unheimlich viel Spass, weil es technisch hervorragend umgesetzt ist und es einige Zeit braucht, bis man es meistert. AAA.



Link: Flood the Chamber

Quelle: IndieGames

OnLive auf dem Prüfstand

Bei PC Perspective ist ein mehrseitiger Artikel über den Cloud-Gaming-Dienst OnLive erschienen. Darin sind auch Videos eingebettet, in denen Spiele wie z.B. Burnout Paradise unter die Lupe genommen werden und ein Vergleich zwischen dem Spiel auf einem PC und OnLive ermöglicht wird. Das Fazit ist, dass OnLive grundsätzlich funktioniert, die Qualität des Erlebnisses aber wesentlich von der Internet-Anbindung abhängig ist. Schnelle Spiele wie z.B. Unreal Tournament 3 funktionieren merklich weniger gut als solche, die nicht eine blitzschnelle Reaktion voraussetzen. Die Grafik von OnLive hingegen kann sich sehen lassen und liegt nicht weit hinter jener der PC-Version zurück. Doch ob die Technologie halten kann, was sie verspricht, wird sich erst zeigen, wenn tausende von Spielern gleichzeitig versuchen werden, auf den Dienst zuzugreifen.

UPDATE: Wie zu erwarten war, hat OnLive dafür gesorgt, dass die Videos bei YouTube entfernt werden. Aber ich bin mir sicher, dass es schon bald neues Material zu sehen geben wird.



Ein Video von Tom Clancy's HAWX findet ihr unter...

Tiger Woods PGA Tour Online: offener Beta-Test gestartet

Tiger Woods hat sich vom Golfsport vorerst zurückgezogen, um sein Privatleben wieder zu ordnen, doch das hindert Electronic Arts nicht daran, die nächste Version von Tiger Woods PGA Tour zu entwickeln, das bald wieder für Konsolen und PC erscheinen soll. Doch während die Konsolenversionen wie gewohnt auf einem physischen Datenträger vertrieben werden, geht die PC-Version jetzt online und ist künftig wie z.B. Quake Live oder Battlefield Heroes in einem Browser spielbar. Zu Tiger Woods PGA Tour Online gibt es jetzt eine Demo und eine offene Beta-Phase, in welcher die Spieler das Produkt umsonst testen können. Voraussetzung ist lediglich ein Browser und die Installation des Unity-Plugins. Viel Spass beim Einlochen!


Link: Tiger Woods PGA Tour Online

Donnerstag, 21. Januar 2010

Tetris für Mobiltelefone wurde über 100 Millionen mal verkauft

Klar, Tetris ist der Puzzle-Klassiker schlechthin, und wer weiss, wieviele Menschen das Spiel seit seiner Veröffentlichung im Jahre 1984 bereits gespielt haben. Wir sprechen hier aber von über 100 Millionen bezahlten Downloads allein der Version für Mobiltelefone seit 2005! Das ist eine gigantische Zahl.

Quelle: Joystiq

Mittwoch, 20. Januar 2010

Kodu jetzt auch für PC erhältlich

Es scheint fast so, als würden die guten alten Zeiten zurückkehren, in denen eifrige Hobbyprogrammierer in ihren fensterlosen Kellern nächtelang für ein wenige Ruhm und Anerkennung - und hoffentlich ganz viel Geld - ihre Spiele entwickelten. Die Independent-Szene ist aktiver und attraktiver denn je und es erscheinen immer mehr Programme, welche auch Anfängern den Einstieg in die Spielentwicklung erleichtern und schmackhaft machen sollen (z.B. hier und hier). Auch die Industrie hat Interesse daran, neue Talente möglichst früh zu entdecken und so hat Microsoft unlängst eine Software namens Kodu für die Xbox 360 veröffentlicht, mit welcher sich aus vorgefertigten Modulen recht komplexe Spiele entwickeln lassen. Offensichtlich muss das Programm erfolgreich sein, denn jetzt ist auch eine Version für den PC erschienen. Kodu soll durch die einfache Benutzerführung auch bestens für Kinder und Jugendliche geeignet sein, die damit ohne grosse Programmierkenntnisse ihre ersten Spiele entwickeln können.



Link: Kodu

Quelle: Educational Gaming

Dienstag, 19. Januar 2010

In Italien gibt es keine Spieleindustrie

Es gab eine Zeit, da mischte Italien in technologischen Belangen vorne mit. Als die ersten erschwinglichen Personal Computer auf den Markt kamen, war die Firma Olivetti für ihr qualitativ hochwertigen und dennoch bezahlbaren Geräte bekannt. Doch danach ging es bachab, ähnlich wie mit der Politik. Im selben Land, in welchem früher in jeder Bar mindestens ein Space Invaders-Automat stand und Spielhallen aus dem Boden schossen wie Pilze, gibt es laut einer neuen Studie keine nennenswerte Spieleindustrie. Die wenigen Entwicklerstudios Italiens kommen auf einen Umsatz von lediglich 9,8 Millionen Euro pro Jahr, was in etwa dem entspricht, was ein grosses Elektronik-Geschäft einnimmt. Trotz eines Wachstums von 59,2% respektive 29,1% in den letzten beiden Jahren, liegt Italien mit Ausgaben von 21 Euro pro Kopf für digitale Spiele auf dem letzten Platz der fünf grössten europäischen Märkte.

Link: Studie der Rosselli Foundation Institute for Media Economics (IEM)

Quelle: Matteo Bittanti

Montag, 18. Januar 2010

El pincho de la semana #103

100 Spiele-Cupcakes
Es ist nicht das erste Mal, dass wir Cupcakes mit Motiven aus digitalen Spielen sehen, wohl aber das erste Mal, dass sich jemand die Mühe macht, hundert (ja 100) Stück davon zu produzieren. Ausserdem sind es Einzelstücke, die je ein Spiel darstellen. Wer jedes einzelne davon erkennt... ist gut, richtig gut sogar.



Link: Game Cupcakes @ Flickr

Quelle: Wonderland

Sonntag, 17. Januar 2010

NetNuclear

Ich liebte meinen Amiga 2000. Ich kann heute noch nicht verstehen, dass ich ihn vor einigen Jahren verkauft habe und bereue es zutiefst. Commodores Computer besass ein beeindruckendes Portfolio an Spielen. Eines, das ich sehr gerne spielte, von den Kritikern aber mehrheitlich zerrissen wurde, war Nuclear War (1989), ein satirisches Strategiespiel. Es war nicht sehr anspruchsvoll, machte aber sehr viel Spass. Das einzige Manko war, dass man es nur allein gegen den Computer spielen konnte. Das fand wohl auch John David Karlgren von Studio Stök aus Schweden und hat kurzerhand ein Remake für PC entwickelt, das über einen Netzwerkmodus verfügt, so dass bis zu fünf Spieler gegeneinander antreten können. Wahlweise können auch Computergegner hinzugefügt werden. Der Entwickler betont allerdings in der Readme-Datei zur zweiten Version von NetNuclear, dass das Spiel noch nicht fertig ist und etliche Elemente aus dem Original fehlen. Auch ist die Steuerung noch ein wenig umständlich, da eine Partie nur über Konsolenbefehle gestartet werden kann, weshalb man unbedingt die Readme lesen sollte. Dennoch, es ist schön, dass dieser Klassiker wiederbelebt wurde, und ich bin sehr gespannt zu sehen, was John noch daraus macht.



Ein Video der Amiga-Version sowie den Link zum Download gibt es unter...

Freitag, 15. Januar 2010

Eine Liste mit Flash Spielentwicklungs-Engines

Schon seit einiger Zeit schlage ich mich mit einer Idee für ein Spiel in Flash herum und werde deshalb immer dann hellhörig, wenn ich Engines entdecke, welche die Entwicklung vereinfachen, denn schliesslich sind meine Kenntnisse moderner Programmiersprachen kümmerlich (dafür kann ich BASIC und Prolog). Zum Glück gibt es mittlerweile unzählige davon und sie sind auch noch fein säuberlich in einer Liste zu finden (sehr interessant ist auch diese andere Liste). Genannt werden darin unter anderem Flixel, FlashPunk und Alternativa3D, die ich schon vorgestellt habe.

Was diese so drauf haben zeigt z.B. das Spiel Tanki Online (siehe Video). Das Ganze erinnert ein wenig an netPanzer, wobei aber Tanki Online viel weniger auf Strategie und mehr auf Action setzt.



Link: Flash Game Library Engine List

Quelle: Superlevel

Donnerstag, 14. Januar 2010

First-Person Tetris

Es ist kaum noch auszumachen, wieviele Variationen von Tetris mittlerweile existieren. Umso beeindruckender ist die Tatsache, dass es immer noch Tüftler gibt, welche noch einen drauf setzen können. Das ist auch bei First-Person Tetris der Fall. Es handelt sich dabei eigentlich um das altbekannte Spiel, nur dass sich hier nicht die herabfallenden Blöcke drehen, sondern der ganze Bildschirm. Wer es über das erste Level hinaus schafft, ohne sich zu übergeben, kriegt vielleicht einen Preis.



Link: First-Person Tetris

Quelle: Geekologie

Gunman: Augmented-Reality-Paintball für das iPhone

Augmented Reality ist im letzten Jahr schwer in Mode gekommen. Spiele wie das beeindruckende Eye of Judgement für die PS3 haben bereits das Potential der Technologie offenbart. Es war also lediglich eine Frage der Zeit, bis jemand auf die Idee kommen würde, Augmented Reality für einen Shooter zu nutzen. So ist Gunman entstanden, das kostenlos für das iPhone zum Donwload bereitsteht. Mit dem Spiel verwandelt sich das Smartphone in eine virtuelle Waffe mit der Kamera als Zielvorrichtung. Auf dem Display erscheint ein Fadenkreuz, und trifft man den Gegner, vibriert dessen iPhone. So einfach funktioniert Gunman, das von bis zu fünf Leuten gleichzeitig gespielt werden kann.



Link: Gunman

Quelle: Gameslabor

Mittwoch, 13. Januar 2010

Consollection: über 140 Spielkonsolen auf einen Blick

Patrick Molnar hat eine Seite mit dem Titel Consollection aufgeschaltet. Der hybride Begriff leitet sich ab aus Consoles und Collection und ist, wie man unschwer erkennen kann, eine Sammlung von über 140 bekannten, weniger bekannten und exotischen Spielkonsolen. Das Geniale daran ist, dass man jede einzelne Konsole anklicken kann, worauf man auf eine neue Seite mit Informationen in Deutsch und Englisch zum jeweiligen Gerät gelangt. Wirklich gut!



Link: Consollection

Quelle: GameSetWatch

Dienstag, 12. Januar 2010

Super Barrio Brothers: Chip Hop LP zum Download

Die Super Barrio Brothers aus Los Angeles machen Hip Hop, den sie mit Einflüssen aus Soundtracks alter Spiele würzen und deshalb als Chip Hop bezeichnen. Ihre gleichnamige LP gibt es jetzt umsonst zum Download, und sie ist jedes Byte wert. Hip Hop Hooray!



Download: Super Barrio Brothers LP

Link: Super Barrio Brothers

Quelle: Game Music 4 All

SAM Simulator

Wer schon einmal mit einem Kampfflugsimulator gespielt hat wird wissen, dass SAMs (Surface to Air Missiles) ganz heimtückische Gesellen sind. Die Luftabwehr-Raketen werden meistens von stationären Abschussrampen abgefeuert und sind sehr effektiv. Wird ein Jet erst einmal vom Zielradar erfasst, hat er nur eine geringe Chance, den Verfolger abzuschütteln, bevor er vom Himmel geholt wird. Mit dem SAM Simulator erhalten Simulationsfans nun die Möglichkeit, am anderen Ende der Kampfzone zu sitzen und Luftwabehr zu spielen. Ich sollte allerdings erwähnen, dass das Programm sehr anspruchsvoll ist und einige Einarbeitungszeit benötigt.



Link: SAM Simulator

Quelle: Rock, Paper, Shotgun

Buchtipp: Atari Graphics & Arcade Game Design

Heute gibt es zur Abwechslung einen Literaturtipp. Es handelt sich um das Buch Atari Graphics & Arcade Game Design von Jeffrey Stanton und Dan Pinal aus dem Jahre 1984. Darin wird erklärt, wie man Animationen für Spiele erstellt. Auch wenn das Buch schon alt ist, dürfte es für angehende Programmierer interessant sein, weil es einige Einsichten in die Grundlagen der Animation gibt. Ein Ausschnitt aus dem Vorwort:

"This book will allow you to enter the world of Atari graphics in which your most imaginative ideas can be animated. The various chapters will present a comprehensive course in both Atari graphics and high-speed arcade animation techniques."

Das Buch gibt es umsonst online im html-Format einzusehen, oder bei Amazon, falls man noch eine Kopie davon finden kann.



Link: Stanton, Jeffrey, Pinal, Dan: Atari Graphics & Arcade Game Design, Book Co., 1984. (ISBN-10: 0912003057, ISBN-13: 978-0912003054)

Quelle: Superlevel

Montag, 11. Januar 2010

FlashPunk: Engine zum erstellen von 2D-Spielen in Flash

Das hier vorgestellte Programmpaket FlashPunk ist nicht die erste Engine, mit der auch ungeübte Programmierer 2D-Spiele in Flash zusammenschustern können. Vor einiger Zeit wurde bereits Flixel veröffentlicht. Doch offensichtlich hat FlashPunk einige Tricks auf Lager, die Flixel (noch) nicht beherrscht. Für Spieleprogrammierer und solche, die es noch werden wollen, bieten beide Programme viele Hilfestellungen, welche die Produktion des eigenen Spiels enorm vereinfachen. Das folgende Video zeigt, wozu FlashPunk in der Lage ist, nämlich extrem viele Objekte auf einmal und flüssig darzustellen. Die monochrome Grafik im Game Boy-Stil ist übrigens gewollt, man kann also auch farbigere Spiele kreieren.



Link: FlashPunk

Quelle: Digital Tools

Freitag, 8. Januar 2010

Air Traffic Chief

Es war vor einigen Wochen in einer bekannten Zürcher Bar in der Nähe der Langstrasse. Wir waren mit ein paar Freunden um einen Tisch versammelt und tranken - wie immer - Weisswein. Alle? Nein, denn einer in der Runde starrte angestrengt in sein iPhone und zeichnete mit einem Finger nervös Kringel auf das Display. Auf die Frage, womit er gerade beschäftigt sei, antwortete er ohne aufzublicken: "Ich muss Flugzeuge landen." Aha, ein Spiel. In der Mitte des Bildschirms befindet sich ein Flughafen mit zwei Landebahnen und es gilt, die vielen Flugzeuge und Hubschrauber, welche ins Bild hineinfliegen, mit dem Finger zu erfassen und auf eine der beiden Pisten zu geleiten, ohne dabei Kollisionen zu verursachen. Nachdem ich es selbst ausprobiert hatte, musste ich gestehen, dass das unfassbar simple Prinzip sehr viel Spass macht. Es ist aber auch nervenaufreibend, weil das Spiel immer hektischer wird und ein Crash unvermeidlich ist.

Wenn es so etwas auf dem iPhone gibt, dann wird es vermutlich auch das passende Browserspiel dazu geben, dachte ich mir. Und tatsächlich, das Pendant zu FlightControl auf Apples Smartphone heisst Air Traffic Chief und ist der Zeitkiller schlechthin. Die Grafik des Browserspiels ist ein wenig aufwändiger als die der iPhone-Version, ansonsten sind die Spiele praktisch identisch. Mit der Maus erfasst man ein Flugzeug oder Hubschrauber und zeichnet die Landestrecke bis hin zu einer der Landebahnen. Wird die Linie grün, ist das Flugzeug auf dem richtigen Kurs und kann selbständig landen, so dass man sich dem nächsten Objekt zuwenden kann. Die grösste Gefahr geht dabei nicht von den schnellen Flugzeugen aus, die zügig zur Landung ansetzen, sondern von den langsamen Objekten wie kleinere Maschinen und Hubschrauber, die sich ewig im Luftraum aufhalten und ein Risiko für schnell herannahende Jets darstellen. Ausserdem tauchen immer wieder Präsidentenmaschinen auf, welche eine festgelegte rote Route fliegen, die vom Spieler nicht geändert werden kann. Unbedingt die Finger davon lassen!



Link: Air Traffic Chief

Donnerstag, 7. Januar 2010

El pincho de la semana #102

Hingabe, Sucht oder purer Wahnsinn?
Es gab Zeiten in meiner Jugend, da hätte mich nichts dazu gebracht, ein Spiel beiseite zu legen, wenn ich im Begriff war, einen neuen Rekord aufzustellen oder eine Mission zu schaffen, bei der ich davor immer gescheitert war. Das gilt allerdings nur für kontrollierbare äussere Einflüsse, was Naturkatastrophen und dergleichen nicht einschliesst. Doch es gibt Spieler, die ihrem Hobby so verfallen sind, dass auch solche Ereignisse ihre Laune nicht trüben können. Man sehe und staune. Dabei sind die Wassermassen nur ein Teil des Problems. Ich frage mich, wie sie das mit der Verkabelung gelöst haben.



Quelle: Geekologie

Mittwoch, 6. Januar 2010

George Costanzas Frogger-Rekord gebrochen!

Ich war nie ein grosser Fan von Seinfeld, aber die Folge, in welcher George Costanza (gespielt von Jason Alexander) den Weltrekord im Spiel Frogger aufstellt, habe ich gesehen. 860'630 Punkte hatte George am Ende auf dem Konto. Ein fiktionaler High-Score, welcher jetzt in der Realität einer Spielhalle von Pat Laffaye aus Connecticut gebrochen und von Twin Galaxies anerkannt wurde. Lange Zeit dachte man, Costanzas Punktestand sei nicht zu übertreffen, doch mit seinen 896'980 Zählern hat Laffaye nun bewiesen, dass es tatsächlich möglich ist.



Quelle: Twin Galaxies

Digitale Spiele aus dem Iran

Wenn in letzter Zeit vom Iran die Rede ist, dann meistens in negativen Schlagzeilen. Kaum jemand weiss jedoch, dass im Iran auch gute Games produziert werden. Puya Arts Software zum Beispiel zeichnet sich für eine Reihe von Spielen unter dem Titel Quest of Persia verantwortlich, welche zumindest technisch auf hohem Niveau ist. Wer mehr erfahren möchte, sollte die Demo von Quest of Persia: Lotfali Khan Zand spielen. Das folgende Video hingegen ist ein Trailer zum Spiel Quest of Persia: Nader's Blade



Quelle: TrueSlant

Dienstag, 5. Januar 2010

Pixel Force: Left 4 Dead - 8-Bit-Version des Kultspiels

Versprochen ist versprochen. Eric Ruth hatte Ende letzten Jahres ein Demake des Zombie-Kultspiels Left 4 Dead für den Januar 2010 angekündigt, und hat das Spiel nun termingerecht abgeliefert. Diese Adaption des Originals glänzt in voller Pixelkraft und kann auch spielerisch überzeugen. Eine tolle Hommage an Valve.



Link: Pixel Force: Left 4 Dead @ Eric Ruth Games

In England haben die digitalen Spiele die Filme überholt

Es gab in den letzten Jahren kaum Bücher oder Vorträge über die digitalen Spiele, welche in der Einleitung nicht erwähnten, dass Video- und Computerspiele gleich viel oder gar mehr umsetzen würden als Filme. Meistens zu unrecht, denn während bei den Filmen nur die Einnahmen an den Kinokassen gezählt wurden, wurden bei den Spielen die Gesamteinnahmen der Industrie in den Vergleich einbezogen. Nun hat aber eine Studie berechnet, dass im Vereinigten Königreich die digitalen Spiele die Filme in der Tat zum ersten Mal überholt haben. Mit 1.73 Milliarden Britischen Pfund haben Video- und Computerspiele rund 500 Millionen Pfund mehr eingenommen, als Kinos und DVDs zusammen. Ein überraschendes Resultat.

Quelle: Aeropause