Dienstag, 31. März 2009

Learning to Make Your Own Reality

An der diesjährigen GDC war auch Jane McGonigal zugegen. Die junge und brillante Wissenschaftlerin hielt einen spannenden Vortrag über die Zukunft der Spielentwicklung. Sie verwendete dabei die folgende Präsentation. Es lohnt sich, diese anzuschauen, sie ist auch ohne Janes Erklärungen gut verständlich.


Quelle: Wonderland

El pincho de la semana #73

Q-Steer Mario Kart Wii
Die Spielzeugfirma TakaraTomy ist bekannt für skurrile Produkte, aber die ferngesteuerten Mario-Charaktere der Q-Steer-Reihe toppen das meiste, was ich bisher gesehen habe. Die Wagen mit den Figuren allein sind schon der Brüller, aber die Streckenelemente und die Powerups aus Plastik, welche als Hindernisse eingesetzt werden können, runden das Erlebnis ab. Leider ist es nicht ganz einfach, an ein solches Set zu kommen.




Quelle: Technabob

Montag, 30. März 2009

Love in bewegten Bildern

Genie und One-Man-Show Eskil Steenberg hat an der GDC bewegte Bilder seines MMMOs (Moderat-Massives-Multiplayer-Online-Rollenspiel) Love vorgestellt. Seit zwei Jahren bastelt er im Alleingang daran und nun ist das faszinierende Werk halbwegs spielbar, wie das Video zeigt. 200 Spieler werden sich jeweils auf einem Server tummeln und dabei die prozedural generierte Spielwelt mitgestalten können. Das Konzept ist spannend, die Grafik meisterhaft, ich freue mich schon sehr auf das fertige Produkt.



Link: Love

Quelle: Joystiq

Samstag, 28. März 2009

Richard Leadbetter: Wieso OnLive nicht funktionieren kann

Auf Eurogamer ist ein Artikel von Richard Leadbetter erschienen, der darin versucht zu erklären, wieso OnLive seiner Meinung nach (noch) nicht funktionieren kann. Als der Dienst vor einigen Tagen vorgestellt wurde, waren viele Leute ziemlich skeptisch, was die technische Machbarkeit des Unterfangens betrifft. Die berechtigte Frage, die sich stellte, war die nach der Rechenkraft, die von den Serverfarmen von OnLive erbracht werden müsste, um den Nutzern weltweit die Möglichkeit anzubieten, Spiele in hoch auflösender Grafik zu empfangen. Leadbetter hat daraufhin einige Berechnungen angestellt und kommt zum Ergebnis, dass OnLive vermutlich Versprechungen gemacht hat, die so nicht eingehalten werden können:

1. Hardware
Der Dienst müsste jedem Spieler ein Equivalent (wenn auch virtualisiert) eines guten Dualcore-Rechners mit einer Highend-Grafikkarte zur Verfügung stellen. Bei mehreren Millionen Nutzern wären die Kosten dafür kaum zu beziffern.

2. Bildkompression
Die hochauflösenden Grafiken der Spiele müssten extrem komprimiert werden, um an die Spieler gesendet zu werden. Deshalb müssen die Rechenzentren von OnLive nicht nur die Spiele berechnen, sondern auch die Grafiken komprimieren, was zusätzliche Rechenkraft benötigt. Ausserdem ist Leadbetter der Ansicht, dass es noch keine Algorithmen gibt, die in der Lage sind, diese Aufgabe für diesen Zweck so schnell und in befriedigender Qualität zu bewältigen.

3. Latenz
Das grösste Problem aber dürfte die Latenz sein. Da hier nicht wie bei normalen Online-Spielen nur die nötigsten Datenpakete verschickt werden, sondern Bilder, bedarf es einer sehr hohen Bandbreite für die Datenübertragung, die zudem noch relativ konstant sein sollte, um keine Ruckler zu verursachen. Darin sieht Leadbetter die grösste Herausforderung, wenn einmal Millionen von Spielern gleichzeitig auf die Server zugreifen sollten.

Dass sich Leadbetters Befürchtungen durchaus bestätigen könnten, zeigt ein Erlebnisbericht von Chris Kohler. Dieser durfte an der GDC selbst Hand anlegen und Mirror's Edge über OnLive spielen. Die Server, welche das Spiel bereitstellten, waren dabei lediglich rund 80 Km vom Austragungsort der GDC entfernt. Kohler stellt fest, dass es durchaus spielbar ist, aber er hat auch das Gefühl, dass im Vergleich zur Konsolenfassung weniger Bilder pro Sekunde übertragen werden, was sich in einem weniger abgerundeten Spielerlebnis niederschlägt, und dass die Bilder durch die Kompression weniger scharf sind. Er gibt ausserdem zu bedenken, dass es sich an der GDC um eine Testumgebung mit optimalen Bedingungen handelt, weil durch die Nähe zu den Servern die Latenz niedrig sei und die geringe Anzahl von Verbindungen die Bandbreite kaum ausreizen würde. Kohler spricht auch den Preis der Dienstleistung an, welcher noch nicht bekannt ist. Um sich gegen die Konsolen durchzusetzen, müsste das Endgerät sehr billig (wenn nicht umsonst) zur Verfügung gestellt werden und die Spiele müssten deutlich billiger sein als die Konsolenspiele.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass zum jetzigen Zeitpunkt die kritischen Argumente deutlich überwiegen, aber wir lassen uns gerne von OnLive überraschen.

Link: Eurogamer: Why OnLive Can't Possibly Work

Donnerstag, 26. März 2009

FileFront zieht den Stecker

Am 30. März ist es so weit, die Server von FileFront gehen vom Netz und damit tausende Spiele-Demos, Patches, Modifikationen und sogar Webseiten und Foren. Der amerikanische Server-Betreiber war zuletzt finanziell in Not geraten und muss jetzt endgültig den Stecker ziehen. Das Problem dabei ist, dass der Hoster neben Fileplanet einer der beliebtesten war und deshalb rege genutzt wurde.


Durch die Abschaltung der Server drohen somit viele Daten für immer verloren zu gehen. Die Battlefield-Community ist davon besonders stark betroffen, boten doch viele Mod-Teams ihre Arbeiten exklusiv auf FileFront zum Download an. Ausserdem musste sich z.B. das Team von Forgotten Hope, einer Mod für Battlefield 1942 und Battlefield 2, bereits ein neues Zuhause suchen, da ihre Webseite und ihr Forum bis anhin bei FileFront untergebracht waren. Zur Zeit laufen etliche Aktionen, die zum Ziel haben, so viele Daten wie möglich zu retten, doch bei der Flut von Files ist das vermutlich ein unmögliches Unterfangen. Aus der Sicht des Historikers ist das natürlich sehr schade, denn etliche Dokumente werden danach für immer verschwunden sein. Im Mittelalter waren es Feuersbrünste, die ein Kloster und die darin enthaltenen Dokumente und Schriften verschlingen konnten, heute reicht das Umlegen eines Schalters. Bye bye FileFront.

Quelle: Kotaku

Rob Pardo zu Microsoft und Sony: wir brauchen keine neuen Konsolen

An der Game Developers Conference (GDC) hatte auch Rob Pardo von Blizzard etwas zu sagen, und seine Worte waren hart. Bei einer ausgelassenen Runde mit einigen seiner Entwicklerfreunde sagte Pardo, Sony und Microsoft sollten endlich über neue Arten von Spielen und Eingabegeräten nachdenken, bevor sie neue Konsolen auf den Markt bringen würden. Diese Meinung teilen auch Pardos Kollegen wie z.B. Warren Spector, welcher denkt, dass Microsoft und Sony so damit beschäftigt sind, alle möglichen Unterhaltungsgeräte in einer Konsole unterzubringen, dass sie sich kaum noch Gedanken darüber machen, wie sie die Spielentwickler in ihrer Arbeit unterstützen können. Ich seh das übrigens genauso, und viele andere vermutlich auch.

Quelle: Gamasutra

Crytek stellt die CryEngine 3 vor

Die deutsche Softwareschmiede Crytek hat an der Game Developers Conference (GDC) die neue CryEngine 3 vorgestellt, welche in den nächsten Jahren mehrere Spiele zum Leben erwecken soll. Sie baut auf der letzten Version auf, die für Crysis verwendet wurde, weshalb sich die Neuerungen auf den ersten Blick in Grenzen halten. Der neue Code kann jetzt allerdings auch für Spiele für Xbox 360 und PS3 verwendet werden.



Quelle: Crytek: CryEngine 3

Mittwoch, 25. März 2009

Host Master and the Conquest of Humor

Host Master and the Conquest of Humor ist ein Browserspiel, das wie ein Abenteuerspiel im Stil von Monkey Island aufgebaut ist. Der Spieler übernimmt darin die Rolle von Entwicklerlegende Tim Schafer (der übrigens Monkey Island mitentwickelt hat), der sich anschickt, die Game Developers Choice Awards zu moderieren, aber merkt, dass er keine Witze auf Lager hat. Also muss man ihm helfen, Witze zu finden. Der Humor im Spiel kommt eher seicht daher, dafür sind die Rätsel ziemlich knackig. Die ersten Witze findet man noch relativ mühelos, aber die Aufgaben werden zusehends schwieriger. Wer wie ich denkt, er könne Tim mit zehn Witzen guten Gewissens auf die Bühne schicken, wird eine Überraschung erleben. Herrlich.


Link: Host Master and the Conquest of Humor

OnLive: das Ende der Spielkonsolen?

Über die Halbwertszeit Rechenkraft-strotzender Spielkonsolen und PCs zu Spielzwecken wird schon länger debattiert. Viele haben sich schon dahingehend geäussert, dass in Zukunft die Rechenleistung von zentralen Servern erbracht wird und die Nutzer lediglich über eine einfache Schnittstelle zwischen dem Server und einem PC oder einem Fernseher verfügen, welche die vorberechneten Bilder empfängt und an den Bildschirm weitergibt. Diese Art des Cloud Computing wurde im Zusammenhang mit digitalen Spielen schon oft diskutiert, aber erst jetzt wurde mit OnLive eine Dienstleistung offenbart, welche vorgibt, schon bald marktreif zu sein. Die offizielle Webseite wurde zwar heute Nacht freigeschaltet, der Betatest startet allerdings erst im Sommer. Leider sind aber lediglich US-Bürger mit einem Breitband-Anschluss zugelassen. Im Verlauf des Jahres wird sich dann wohl zeigen, welches Potential hinter dem Konzept steckt, und ob Xbox, PlayStation und Co. dadurch obsolet werden.

Link: OnLive

Quelle: GameDaily

Montag, 23. März 2009

Ein Museum für die Spielgeschichte

Im Strong National Museum of Play in Rochester (New York) wurde das National Center for the History of Electronic Games (NCHEG) eröffnet. Das Museum archiviert sowohl Hard- als auch Software und kann bereits eine beeindruckende Sammlung vorweisen. Rund 15'000 Objekte umfasst diese schon, darunter Spiele, Konsolen und Computer sowie Spielzeuge, Verpackungen, Werbungsunterlagen und sonstige Produkte und Dokumente, welche mit den digitalen Spielen im Zusammenhang stehen. Wissenschaftlern stehen sämtliche Sammlungen zu Forschungszwecken offen. Für Historiker, welche sich mit dem Thema befassen, dürfte das ein kleines Paradies sein.



Link: National Center for the History of Electronic Games

OpenBVE: feine Eisenbahn-Simulation

BVE steht für Boso View Express und ist eine frei erhältliche Eisenbahn-Simulation, die von einem japanischen Studenten programmiert wurde und ursprünglich nur japanische Züge und Strecken beinhaltete. Seitdem haben aber Fans auf der ganzen Welt zusätzliche Strecken und Zugskompositionen erstellt. Einer von ihnen verkündete vor rund einem Jahr sogar, er wolle das Spiel komplett neu programmieren und mit mehr und verbesserten Optionen ausstatten.



Gesagt, getan, und heute steht Version 1.0 von OpenBVE zum Download bereit. Neu können die Züge auch in der Aussenperspektive bewundert werden (BVE bietet nur die Ansicht aus dem Führerstand an) und ausserdem wurden die Strecken mit Animationen versehen und die Physik rundum erneuert. Das Resultat ist beeindruckend und das Spiel kann sich locker mit kommerziellen Produkten wie z.B. Trainz messen, zumal es umsonst erhältlich ist und ständig weiter entwickelt wird. Für Eisenbahnromantiker ein absolutes Muss, auch wenn die Installation nicht ganz trivial ist. Ich kann nur empfehlen, diese Instruktionen genau zu studieren, bevor man sich ärgern muss, weil das Spiel nicht läuft.

Link: OpenBVE

Freitag, 20. März 2009

Inhumans: Put It On A Hook

Die Inhumans beglücken uns heute mit dem witzigen Nerdcore-Titel Put It On A Hook, der irgendwie an Sounds aus den 90ern erinnert. Mario, Link und Megaman gehen zum Angeln und trinken dabei fröhlich Bier und reichen ein Bong in die Runde, der sich später auch die Prinzessin anschliesst. Cypress Hill hätten am Text und dem Video ihre helle Freude. Ich find's toll.



Quelle: Geekologie

Mittwoch, 18. März 2009

Ocarina of Rhyme

Die Leute hinter Team Teamwork mögen HipHop, Rap und Games. Nur so lässt sich erklären, wie sie auf die Idee gekommen sind, HipHop-Klassiker mit der Musik aus dem Spiel Zelda zu untermalen. Hört sich schräg an und ist es auch, aber es funktioniert. Wenn Snoop Dogg oder Dr. Dre zu munteren Chiptunes ihre Rhymes zum Besten geben, fängt der Kopf automatisch an zu nicken. Reinhören oder gleich herunterladen.


Link: Ocarina of Rhyme + Download

Quelle: Offworld

Samstag, 14. März 2009

Sega Mega Drive mit 15 Spielen

Der SEGA Mega Drive (oder SEGA Genesis) ist nicht gerade die modernste Konsole und ist schon lange nicht mehr auf dem Markt. Dennoch hat sie noch unzählige Fans und ein beachtliches Portfolio an guten Spielen. Wer also den alten Zeiten nachtrauert, hat jetzt einen Grund, sich zu freuen, denn auf Play.com kann man für £37.99 (Britische Pfund) eine Neuauflage des SEGA Mega Drive kaufen. Die Konsole enthält 15 fest installierte Spiele und bietet zudem die Möglichkeit, Original-Cartridges in den dafür vorgesehenen Slot einzuführen.


Die in der Konsole enthaltenen Spiele sind: Alex Kid, Alien Storm, Altered Beast, Arrow Flash, Bonanza Bros., Columns, Crack Down, Decap Attack, E Swat, Fatal Labyrinth, Flicky, Gain Ground, Golden Axe, Shadow Dancer, Sonic And Knuckles.

Link: Play.com

Capitán Sevilla - El Remake

Ich habe eine Schwäche für gut gemachte Pixelkunst und Capitán Sevilla (oder Captain 'S') ist in dieser Hinsicht ein wahres Highlight. Es ist ein Remake des gleichnamigen Spiels, das ursprünglich für Spectrum, Amstrad und MSX erschienen ist. Man schlüpft in die Rolle von Mariano López, der in Sevilla lebt, als Wurstlieferant arbeitet und allerlei schräge Abenteuer bestehen muss. Ganz grosses Kino!


Link: Capitán Sevilla - El Remake

Freitag, 13. März 2009

Gaming-Schriftarten

Heute bin ich über die Arcade Font Engine gestolpert. Dieses nette kleine Tool erlaubt es, kurze Sätze in über 60 verschiedenen Schriftarten anzuzeigen. Das Tolle daran? Die Schriftarten sind allesamt alten Spielhallenklassikern entnommen. Das Resultat kann dann als Bild abgespeichert werden. Vorbeischauen und tüfteln. Es macht Spass.




Link: NFG's Arcade Font Engine

Quelle: Aeropause

WCG Ultimate Gamer

Dem Privatfernsehen ist seit der Entdeckung der Realityshows nichts mehr heilig. Seit Jahren befeuern uns die Sender mit erniedrigenden Abscheulichkeiten wie Frauentausch oder Raus aus den Schulden, aber offenbar locken solche Themen genügend Hirntote vor den Fernseher, denn sonst würden solche Formate kaum produziert. Schlimmer noch finde ich gewisse Shows, die auf MTV laufen, in welchen Paare Ferien mit ihren Ex-Partnern machen müssen, oder in welchen irgend eine Prominente Person eine Freundin oder einen Assistenten sucht. Das hat mit Reality allerdings rein gar nichts zu tun, denn diese Sendungen sind so offensichtlich gestellt und gespielt, dass es weh tut und man schon lobotomisiert sein muss, um es nicht zu merken. Es erstaunt mich deshalb kaum, dass sich nun eine weitere Schundserie anschickt, Zombies in ihren Bann zu ziehen. Die Rede ist von WCG Ultimate Gamer. Der Trailer sagt eigentlich schon alles...



Link: WCG Ultimate Gamer

Quelle: Hellforge

67 Mal 4 KB

Die Java4K Competition ist ein Wettbewerb, für welchen die Teilnehmer Spiele programmieren müssen, die nicht grösser sein dürfen als 4 KB. Keine leichte Aufgabe, und doch gibt es immer wieder wahre miniaturisierte Meisterwerke zu bestaunen. Die Edition 2009 kann mit 67 Spielen aufwarten, denen man ihre geringe Grösse äusserlich oft kaum ansieht. Es lohnt sich übrigens, auch in den Katalogen der letzten Jahre zu stöbern. Die Links findet ihr ganz oben auf der Seite.

Quelle: Java4K

Donnerstag, 12. März 2009

Womit spielen die Japaner?

Ich mag aussergewöhnliche Statistiken, auch wenn sie nicht immer sehr aussagekräftig sind, wie die folgende. RealWorld RealResearch hat in Japan eine Befragung zur Nutzung von Spielkonsolen durchgeführt und ist zu überraschenden Ergebnissen gekommen. Am 4. und 5. März 2009 wurden 1'040 Personen mittels eines Online-Fragebogens befragt. 54.9% der Befragten waren männlich, 5.1% Teenager, 17.9% zwischen 20 und 30 Jahre alt, 22.3% zwischen 30 und 40, 22.7% zwischen 40 und 50, 16.3% zwischen 50 und 60 und 15.7% waren 60 Jahre alt oder älter.

Die Interpretation der Daten überlasse ich gerne Euch. Einige der Zahlen werden Euch überraschen, andere sind einfacher nachvollziehbar. Ich vermisse schon mal die Frage danach, wieviele der Befragten überhaupt eine Konsole besitzen, aber womöglich kann man den Wert aus den unten stehenden Zahlen ermitteln.

1: Besitzen Sie eine Konsole der neuen Generation?

Ja 32.1%
Nein 67.9%

1 a): Welche Next Generation Konsole besitzen Sie? (mehrere Antworten)

Wii 76.6%
Playstation 3 36.8%
Xbox360 11.7%

1 b): Welche Konsole der neuen Generation werden Sie kaufen? (mehrere Antworten)

Wii 28.2%
Playstation 3 13.9%
Xbox360 2.7%
Keine 63.7%

2: Mit welchen älteren Konsolen spielen Sie noch? (mehrere Antworten)

Playstation 2 39.8%
Playstation 15.8%
Super Famicon (SNES) 15.1%
Nintendo 64 11.3%
Famicon (NES) 9.1%
Nintendo Gamecube 6.3%
PC Engine 4.7%
Sega Saturn 4.4%
Dreamcast 3.5%
Xbox 1.5%
Sega Megadrive 1.4%
Andere 5.1%
Keine 44.6%

Quelle: What Japan Thinks

Where

Mike Inel hat mit Where in nur drei Tagen ein kleines Spiel entworfen, das in der Blogosphäre mit viel Lob überhäuft wurde. Nicht nur, dass es optisch sehr ansprechend ist, auch die Spielmechanik ist recht interessant. Aber ich will nicht zuviel verraten. Ihr müsst es schon herunterladen und selbst ausprobieren.



Download: Where

Link: Mike Inel: Where

Patapon 2 Flash Demo

Wer keine PSP besitzt, ist vermutlich auch noch nie in den Genuss von Patapon gekommen. Die geniale Mischung aus Rhythmus- und Strategiespiel erhält jetzt schon bald einen Nachfolger für Sonys portable Konsole und passend dazu gibt es jetzt eine Flash Demo für den Browser. Wer also noch nicht schlüssig ist, ob sich der Kauf einer PSP lohnt, sollte die Demo spielen.



Link: Patapon 2 Flash Demo

Quelle: Game|Life

Mittwoch, 11. März 2009

Tetoris: Tetris im Grossformat

Da Tetris keiner Einführung bedarf, kann ich gleich zum Kern kommen. Tetoris ist eine Breitbildversion des Klassikers in Form eines Browserspiels mit einer sehr hohen Auflösung, was dazu führt, dass die Spielfläche im Verhältnis zu den fallenden Blöcken gigantisch wirkt. Das hat den Vorteil, dass es vermutlich sehr lange dauert, bis eine Partie zu Ende ist. Tetoris eignet sich hervorragend für die verlängerte Mittagspause.


Link: Tetoris

T.K.O.E.P.: Prügelspiel-Chiptunes

Und schon wieder ein tolles Chiptunes-Album, das zum Download bereitsteht. Diesmal heisst der Künstler Tettix und das Album trägt den Titel T.K.O.E.P. Sieben Stücke befinden sich darauf, die sich allesamt so anhören, als wären sie einem 2D-Prügelspiel entsprungen. Eine wirklich feine Compilation.


Link: Tettix: T.K.O.E.P.

Quelle: Offworld

Moderne Fossile

Wer schon einmal an einer antiken Ausgrabungsstätte war, hat sich womöglich schon gefragt, wozu die herumliegenden Gesteinsbrocken und Fossile in der Vergangenheit dienten. Christopher Locke hat den Gedanken weitergesponnen und Fossile moderner Objekte künstlich hergestellt. Herausgekommen sind dabei unter anderem der unten abgebildete versteinerte PlayStation-Controller mit Speicherkarte und die Festplatte. Wer weiss, ob in einigen hundert oder tausend Jahren unsere Nachfahren tatsächlich solche Fundstücke ausgraben und sich dann fragen, wozu diese einmal gedient haben könnten.



Link: Christopher Locke: Modern Fossils

Dienstag, 10. März 2009

Zum Tod von Mike Van Audenhove

Mit grosser Bestürzung musste ich lesen, dass Mike Van Audenhove am Sonntag gestorben ist. Er erlag im Alter von 52 Jahren einem Hirnschlag. Das Multitalent mit belgischen Wurzeln war durch seine Comicserie Zürich by Mike seit vielen Jahren eine feste Grösse in der Limmatstadt, und viele Menschen werden ihn vermissen. Er war ein hervorragender Beobachter und wusste mit seinen Zeichnungen und Comicstrips die Seele der Stadt Zürich und der Zürcher auf Papier zu bannen. Kaum jemand konnte sich beim Lesen des wöchentlichen Comics im ZüriTipp in der Tram oder auf der Strasse ein Grinsen verkneifen. Die schrillen Portraits des Zürcher Alltags waren stets subtile Karikaturen, die auch zum Nachdenken anregen konnten. Mike scheute sich nämlich nicht davor, auch heikle Themen aufzugreifen und sie mit seinem pointierten Sinn für Humor zu versehen. Als in Zürich geborener Sohn italienischer Einwanderer fand ich seine Darstellung meiner Landsleute immer besonders gelungen, und ich habe vor Lachen über Mike Van Audenhoves Comics so manche Träne vergossen. Danke Mike!

Ich möchte der Familie und den Freunden von Mike Van Audenhove mein tief empfundenes Beileid aussprechen.


Link: Mike Audenhove: Zürich by Mike

Ein Wiki über Videospiel-Lügen

Es gibt viele Unwahrheiten und Lügen über die digitalen Spiele und jeder hat schon die eine oder andere gehört oder gelesen, ohne es womöglich zu wissen. Das hat den Herausgeber des Blogs Ludus Novus dazu bewogen, ein Wiki ins Leben zu rufen, in welchem alle möglichen Lügen rund um die Games gesammelt werden sollen. Das Projekt ist noch neu, von dem her ist die Anzahl der Einträge noch überschaubar, aber die Sammlung dürfte schnell wachsen, und spannend ist das Thema allemal.

Link: Video Game Lies

Quelle: Ludus Novus

Der King of Pop muss seine Spielekollektion versteigern

Der einstige King of Pop hat etliche Sorgen. Michael Jacksons Gesundheit is angeschlagen und er hat Schulden in Millionenhöhe. Aus diesem Grund muss er nun seine geliebte Spielesammlung versteigern. Im Katalog des Auktionshauses finden sich viele Schmuckstücke wie z.B. alte Spielhallenautomaten. Durchblättern, aber nicht mitbieten, denn das könnte einen in den Ruin treiben, nur weil Jacko damit rumgespielt hat.



Quelle: Julien's Auctions: Michael Jackson

Donnerstag, 5. März 2009

Dawn Metropolis

Chiptunes sind nicht jedermanns Sache. Manche mögen die synthetischen Sounds, welche an alte Spieleklassiker erinnern, andere können gar nichts damit anfangen. Der Musiker Anamanaguchi hat das Album Dawn Metropolis bereits vor rund einem Monat veröffentlicht und auch noch gleich einen speziellen Player mitgeliefert, mit dessen Hilfe man sich die Stücke anhören kann, indem man in das Bild klickt. Ziemlich psychedelisch das Ganze, aber meines Erachtens sehr gelungen. Es kann übrigens eine Weile dauern, bis die Stücke geladen sind, seid also geduldig. Es lohnt sich.



Link: Anamanaguchi: Dawn Metropolis

Quelle: Tiny Cartridge

Halo 3: 1 Milliarde Partien gespielt

Die Titel der Halo-Franchise sind auf der Xbox und der Xbox 360 die am meisten online gespielten Spiele. Nun hat Entwickler Bungie verlauten lassen, dass am letzten Samstag die milliardste Partie Halo 3 über die Bühne gegangen ist. Das ist eine 1 mit 9 Nullen oder 1'000'000'000 Partien! Die Begegnung dauerte 3 Minuten und 19 Sekunden, und wenn man davon ausgeht, dass dies die durchschnittliche Dauer einer Partie ist, dann würde die Gesamtdauer aller Partien 6'300 Jahre betragen. Das sind wahrlich gigantische Zahlen, zumal das Spiel erst seit Ende September 2007 im Handel ist.



Quelle: Bungie

Happy Birthday PS2

Fast hätte ich es vergessen. Gestern vor neun Jahren Begann in Japan der Verkauf der PlayStation 2. Seit dem 4. März 2000 hat Sony weltweit 140 Millionen Stück der schwarzen Konsole verkauft. Noch vor Vollendung des sechsten Jahres nach dem Verkaufsstart hatte die PS2 die 100 Millionen-Marke geknackt und konnte bereits auf ein breites Spiele-Portfolio zurückgreifen. Noch heute kann Sony auf die Qualitäten der Konsole zählen und auch die Entwickler unterstützen sie weiterhin, obwohl die Geräte der neuen Generation schon seit einiger Zeit im Umlauf sind. Happy Birthday PS2.

Quelle: Kotaku

Mittwoch, 4. März 2009

The Forbidden City: Beyond Space and Time

Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass es spannender ist, Geschichte in irgend einer Form zu erleben, als bloss darüber zu lesen. Deshalb faszinieren mich Projekte, wie zum Beispiel Rome Reborn oder Solothurn 3D. In eine ähnliche Richtung geht auch The Forbidden City: Beyond Space and Time. Das Projekt wurde vom Palastmuseum der Verbotenen Stadt in Bejing in Zusammenarbeit mit IBM ins Leben gerufen und ist schon länger online. Auch hier geht es darum, kulturelles Erbe in einer virtuellen Umgebung erfahrbar zu machen. Im Gegensatz zu Rome Reborn und Solothurn 3D, welche beide Google Earth benötigen, besteht The Forbidden City aber aus einem eigenständigen Softwarepaket, das heruntergeladen und installiert werden muss. Die Systemanforderungen sind hierbei recht hoch, dafür besticht die virtuelle Version der Verbotenen Stadt durch gute Grafik und viele Zusatzfunktionen. So kann man z.B. als registrierter User auch virtuelle Führungen veranstalten oder selber an solchen teilnehmen. Satte 250 MB bringt das Programm auf die Waage, aber der Download lohnt sich allein schon, um die gigantischen Dimensionen des antiken Bauwerks zu erleben.



Link: The Forbidden City: Beyond Space and Time

Wrestle Jam, das Making Of

The Wrestler? Ein beeindruckender Film mit einem grossartigen Mickey Rourke in der Hauptrolle. Wrestle Jam? Ein Wrestling-Spiel für das Nintendo Entertainment System, das eigens für den Film entwickelt wurde, in welchem man mit Randy "The Ram" Robinson alias Rourke spielen kann. Die Grafikdesignerin Kristyn Hume und ihre Bruder, der Programmierer Randall Furino, haben sich dafür von Nintendos Pro Wrestling und von Acclaims WWF Wrestlemania inspirieren lassen. Was ursprünglich nur eine Demo werden sollte, die den Stil der Videogames aus den 80er Jahren wiedergeben sollte, wurde nach einem Monat Arbeit zu einem voll funktionsfähigen Spiel, das in einer Schlüsselszene des Films einen kurzen Auftritt hat. Hume sagt, dass die eigentliche Herausforderung gewesen sei, ein altes Spiel mit moderner Hardware zu programmieren.

Zu Reden gibt aber auch die Einstellung des Films gegenüber dem Iran. Die Iranische Regierung hat sich schon darüber beschwert, dass Mickey Rourke im Kampf gegen Ayatollah eine Iranische Flagge zerreisst, und eben gegen diesen Ayatollah kämpft er auch in Wrestle Jam.


Quelle: Kotaku