Freitag, 30. Januar 2009

John Updike ist tot

Bereits am vergangenen Dienstag starb John Updike im Alter von 76 Jahren an Lungenkrebs. Der amerikanische Schriftsteller gewann unter anderem zwei Pulitzer-Preise und wurde lange Zeit als Anwärter auf den Literatur-Nobelpreis gehandelt, gewann ihn aber nie. Ich muss gestehen, dass ich keines seiner Werke gelesen habe, aber ich habe den Film The Witches of Eastwick gesehen, der auf seinem gleichnamigen Roman basiert. Immerhin. Ausserdem ist mir Updike bekannt, weil er folgenden Satz gesagt haben soll:

"Life is a video game. No matter how good you get, you are always zapped in the end."

Die spannende Sichtweise eines Mannes, der die Literatur und die Bücher liebte und von sich selber sagte, dass er die elektronische Kultur und das Internet nicht verstehe.

Solothurn um 1830 in 3D

Nach Rome Reborn hat jetzt auch die kleine Schweizer Stadt Solothurn den Sprung nach Google Earth geschafft. Die Abschlussklasse 2008 des Studiengangs Geomatik der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) hat für das Projekt Solothurn 1830 ein historisches Kartonmodell der Stadt im Massstab 1:500 digitalisiert. Das Ergebnis ist verblüffend gut. Das viertuelle 3D-Modell lässt sich von der Homepage des Projektes als Datei zur Verwendung mit Google Earth herunterladen. Hat man Googles Applikation bereits installiert, reicht nach dem Download ein Doppelclick auf die Datei, um die Simulation zu starten. Durch die Komplexität des Modells dauert es allerdings je nach Leistungsfähigkeit der Hardware eine Weile, bis alle Gebäude geladen sind, es ist also ein wenig Geduld gefragt. Danach steht jedoch einem virtuellen Rundgang durch das Solothurn des Jahres 1830 nichts mehr im Wege.


Spannend ist diese Technologie, welche ihren Ursprung in den digitalen Spielen hat, weil sie vielfältig eingesetzt werden kann, wie zum Beispiel als Anschauungsbeispiel für den Tourismus oder den Schulunterricht. Aber auch die historische Forschung kann ihren Nutzen daraus ziehen, wenn das Modell mit weiteren Daten versehen wird. Wie Rome Reborn könnte ein solches historisches 3D-Modell durchaus in Forschung und Lehre verwendet werden. Und übrigens, Solothurn ist auch in Wirklichkeit eine sehr schöne Stadt und eindeutig einen Ausflug wert.

Update:
Solothurn 1830 wurde gestern auch in der Sendung Einstein des Schweizer Fernsehens vorgestellt.



Link: Solothurn 3D

Quelle: Tages Anzeiger Online

Donnerstag, 29. Januar 2009

Youtube Street Fighter

Dieser Eintrag steht schon seit einiger Zeit auf meiner Liste, aber ich hatte bisher keine Zeit, ihn zu veröffentlichen, weshalb es sehr gut möglich ist, dass ihr die Story bereits anderswo gelesen habt. Dennoch, Youtube Street Fighter ist genial und verdient es, erwähnt zu werden. Es handelt sich dabei nämlich um eine Stop-Motion-Version des Prügelklassikers, die aus interaktiven Youtube-Videos besteht. Startet das Video und wählt einen Gegner aus, indem ihr auf die Spielfigur clickt. Danach öffnet sich ein neues Fenster (nicht erschrecken) und das Spiel geht los. Mit einem Click auf einen der Buchstaben löst ihr einen Angriff aus. Langweilig, aber clever.

Die Geschichte der MUDs droht, sich im Datennirvana aufzulösen

MUDs (Multi User Dungeons) sind die Vorläufer der modernen grafischen MMOs (Massively Multiplayer Online Games). Was heute in Spielen wie World of Warcraft in farbenprächtiger, animierter Optik präsentiert wird, bestand in den Zeiten der MUDs aus einem schwarzen Hintergrund, auf welchem weisser Text eine Geschichte erzählte, mit welcher der Spieler durch Texteingabe interagieren konnte. Es gibt auch heute noch etliche aktive MUDs, doch sie werden von immer weniger Spielern gespielt. Über die ersten MUDs, die mittlerweile geschlossen sind, gibt es nur noch wenige Aufzeichnungen. Die Gemeinschaft der MUD-Spieler hat deren Geschichte hauptsächlich selber verfasst, auf Webseiten, Blogs und in Foren. Das Problem dabei ist, dass diese Quellen und Zeugnisse kaum verifizierbar sind. Das findet auch Wikipedia. Die Online-Enzyklopädie hat deshalb begonnen, Einträge über MUDs systematisch zu löschen, weil diese auf Quellen wie die bekannte Seite The MUD Connector verweisen, die Wikipedia nicht akzeptiert.

Was im ersten Moment verständlich klingt, wirft die grundsätzliche Frage auf, wie die Geschichte der MUDs dann konserviert werden kann, handelt es sich dabei doch um ein Phänomen, das sich ausschliesslich online manifestiert, und deshalb auch Quellenmaterial generiert, das nur online zu finden ist. Diese Frage lässt sich dann auch auf die meisten digitalen Spiele übertragen. Der Sache ist auch nicht zuträglich, dass das weltweite Datennetz ein ephemeres Medium ist, wo Webseiten, Blogs und Foren auch gelöscht werden und für immer im Datennirvana verschwinden. Und genau dieses Schicksal droht auch der Geschichte der MUDs. Deshalb setzen sich Leute wie Raph Koster, Richard Bartle und Scott Jennings, welche die Entwicklung der MUDs und der MMOs entscheidend beeinflusst haben, auch dafür ein, die Einträge über MUDs auf Wikipedia zu erhalten. Es ist also an der Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, wie historische Quellen über die digitalen Spiele für die Nachwelt aufbewahrt werden können. Doch es gibt Hoffnung, wie die Bemühungen von Henry Lowood zeigen.

Quelle: Massively

Computerspiel im Theater

Dank den Kollegen von Grind That Authority bin ich auf den Künstler Victor Morales gestossen. Er ist Programmierer und "Video Game Modifier", wie er sich selbst nennt. In seinen Werken verknüpft er Computerspiele mit anderen Formen der Unterhaltung wie Hörspiel und Theater. Nachfolgend ein Ausschnitt aus seiner Performance Baghdad brennt, die im September 2008 im Theater Freiburg Premiere feierte. Ein spannendes Konzept mit weit reichenden Möglichkeiten.



Link: Victor Morales: Konsolien

Link: Victor Morales Videos

Quelle: Grind That Authority

Mittwoch, 28. Januar 2009

Kickstart: Amiga-Chiptunes aus dem Ruhrpott

Schon zu Weihnachten wurden wir mit einigen tollen Chiptunes-Alben beschenkt, jetzt setzt Tom Woxom vom Label Da ! Heard It Records eines drauf. Der Musiker aus dem Ruhrpott veröffentlicht mit Kickstart ein Werk, das komplett mit einem altehrwürdigen Amiga 500 produziert wurde. Liebliche Schallwellen für die Fans elektronischer Musik.


Link: Kickstart

Quelle: Digital Tools

Wenn Gamer die Welt regieren würden

Kurz nach der Wahl Barack Obamas zum Präsidenten der Vereinigten Staaten fragt sich Tom Armitage was passieren wird, wenn sich vermutlich 2018 zum ersten Mal Kandidaten zur Wahl stellen werden, welche mit digitalen Spielen aufgewachsen sind, und zwar von Beginn an. Haben diese Leute aus den Spielen gelernt, wie man ein Land zu regieren hat? Kann z.B. ein Spiel wie Sim City dem Spieler beibringen, was es heisst, eine Stadt zu planen? Lehren Horror-Abenteuerspiele, worum es geht, wenn man um das nackte Überleben kämpfen muss? Armitage greift in seiner kurzen Analyse Eigenschaften auf, welche ein Staatsmann mitbringen sollte, und vergleicht sie mit den Regeln verschiedener Genres von Spielen, um zu ergründen, ob diese das Potential besitzen, die nötigen Eigenschaften zu fördern.

Digitale Spiele sind streng genommen nichts weiter als Modelle der Realität, die auf uns bekannten Regeln basieren, und laut Armitage deshalb auch in der Lage sind, gewisse Werte und Vorgehensweisen zu vermitteln. Eine höchst spannende Lektüre, welche ich nur empfehlen kann.

Link: Tom Armitage: If Gamers Ran The World

Quelle: CBC Radio - Spark

Pac-Man Dungeons

Was, wenn Pac-Man ein reines Textadventure gewesen wäre? Neuerdings kann man diese Vorstellung in die Tat umsetzen, denn der Österreicher Norbert Landsteiner hat das Spiel in Java neu programmiert. Daraus entstanden is Pac-Man Dungeons, eine interessante Abwandlung der ursprünglichen Spielmechanik, die gute Reflexe und Koordination erforderte. Pac-Man Dungeons hingegen plätschert gemächlich dahin und ist darüber hinaus auch noch lustig, weil man sich mit den Gespenstern, die in unmittelbarer Nähe des Spielers sind, per Chat unterhalten kann. Muss man gespielt haben.


Link: Pac-Man Dungeons

Dienstag, 27. Januar 2009

El pincho de la semana #68

Coin-Ops für Modellbauer
Als Kind fand ich Modelleisenbahnen ungemein faszinierend und die Geduld der Modellbauer bewundernswert. Doch viele schmunzeln über das eigenartige Völkchen, das hunderte von Stunden damit verbringt, Miniaturlandschaften bis ins kleinste Detail zu (re)konstruieren. Es ist erstaunlich, was sich die Liebhaber dieser kleinen Mikrokosmen alles einfallen lassen, um die Szenerie noch realitätsgetreuer zu gestalten. Der letzte Schrei sind massstabs- und detailgetreue Arcade-Maschinen wie etwa Donkey Kong, Galaga oder Pac-Man. Schrill.



Link: J & C Studios

Quelle: Technabob

Montag, 26. Januar 2009

Obamas Team zum Weissen Haus: wie von der Xbox zu Atari

Dass "W" nicht gerade der fortschrittlichste Präsident der Vereinigten Staaten war, wissen wir alle. Barack Obamas Team hingegen zeigte von Anfang an eine grosse Affinität zu den elektronischen Medien und inszenierte eine regelrechte Wahl 2.0, in welcher modernste Mittel der Telekommunikation eingesetzt wurden und in welcher Obama auch um die Gunst der Gamer buhlte. Der Schock war deshalb gross, als die Helfer des neuen Präsidenten ins Weisse Haus einzogen, denn offensichtlich wurden sie mit einer mittelalterlich anmutenden Infrastruktur konfrontiert. Viele Telefone sollen gar nicht angeschlossen gewesen sein, die PCs enthielten veraltete Software und scharfe Sicherheitsrichtlinien verboten den Zugang zu Social-Networking-Tools. Für den dynamischen Obama kein zumutbares Umfeld, oder wie sein Sprecher Bill Burton es unverblümt formulierte:

"It is kind of like going from an Xbox to an Atari"

Ouch. Nimm das, "W"!

Quelle: Washington Post

The Designers Republic schliesst die Pforten

1986 entstand in Sheffield das Designstudio The Designers Republic. Bekannt wurde es hauptsächlich durch seine Albumcovers für Musiker wie Aphex Twin, Funkstörung, Fluke oder Towa Tei. 1995 verewigten sich die Künstler des Kollektivs auch in der Spielewelt, indem sie die grafische Gestaltung des futuristischen Rennspiels WipEout übernahmen, das nicht zuletzt deswegen ein durchschlagender Erfolg wurde. Letzte Woche dann die Hiobsbotschaft: The Designers Republic ist bankrott und muss schliessen. Doch Gründer Ian Anderson verspricht, dass das Studio in neuer Form auferstehen wird. Das hoffen wir doch sehr.



Link: The Designers Republic

Quelle: Kotaku

Freitag, 23. Januar 2009

Schweizer Fernsehen wegen der Ski Challenge gerügt

Das schweizer Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hat das Schweizer Fernsehen wegen des Online-Spiels Ski Challenge gerügt. Laut dem Bakom verstösst das Schweizer Fernsehen damit gegen die geltenden Werbebestimmungen, weil es ein werbefinanziertes Spiel auf seiner gebührenfinanzierten Internetseite bewirbt. Im Spiel ist auf Bannern unter anderem Werbung für Coop, Swisscom oder Blick zu sehen.


In einer Verfügung vom 14. Januar 2009 räumt das Bakom dem Schweizer Fernsehen zehn Tage Zeit ein, um das Spiel von der Internetseite zu entfernen. Die Verfügung kann in den nächsten dreissig Tagen angefochten werden. Doch noch scheint unklar, wie das Schweizer Fernsehen darauf reagieren wird.

Quelle: Tages Anzeiger Online

Ghajini: Indiens erstes 3D-Spiel

In Indien ist das erste von einem indischen Entwickler produzierte 3D-Spiel für den PC erschienen. Es heisst Ghajini, wird weltweit vermarktet und basiert auf einem Bollywood-Film gleichen Namens. Darin spielt Aamir Khan einen Geschäftsmann, der sein Kurzzeitgedächtnis verloren hat. Das dürfte einigen bekannt vorkommen, schliesslich ist es ein Remake eines Hindi-Films mit demselben Titel aus dem Jahre 2005, welcher wiederum vom Meisterwerk Memento des jungen englischen Regisseurs Christopher Nolan inspiriert wurde.



Link: FX Labs: Ghajini

Quelle: Kotaku

Donnerstag, 22. Januar 2009

Spielkonsolen verdrängen die klassische Spielhalle

In Europa konnten sich reine Spielhallen oder Arcades nur punktuell behaupten. In vielen Ländern war ihnen kein Erfolg beschieden. In Japan und in den USA hingegen gehören Spielhallen seit den 70er Jahren an vielen Orten zum Stadtbild. Doch die Zeiten ändern sich, und moderne Unterhaltungsgeräte wie die Spielkonsolen, welche in den letzten zehn bis zwanzig Jahren in vielen Wohnzimmern dieser Welt Einzug gehalten haben, verdrängen vielerorts die Arcades. Es wird nicht mehr im öffentlichen Raum gespielt, sondern im geschützten Rahmen der eigenen vier Wände, verbunden mit Spielern auf dem ganzen Globus, über das Internet, an welches die meisten Konsolen heute angeschlossen sind. Dazu kommt, dass Spielentwickler, welche früher die Spielhallen als Testfeld für die Umsetzung ihrer Spiele für andere Plattformen nutzten, nun nicht mehr darauf angewiesen sind, so dass immer weniger Arcade-Versionen von Games erscheinen.

Diesen Trend spüren vermehrt auch alteingesessene Spielhallen, die seit Jahrzehnten Treffpunkt für Spieler jeden Alters sind. Viele müssen schliessen. Aktuellstes Zeugnis dieser Entwicklung ist der Konkurs von Novelty Co. in New Orleans. Der mittlerweile 69-jährige Besitzer Jack Boasberg musste vor dem Erfolg der Spielkonsolen kapitulieren. Das ist sehr bitter für den Pionier, der seine Spielhalle Fun Arcade 1972 eröffnete, im selben Jahr also, in welchem die ersten kommerziellen Spiele erschienen. Auch sie musste Boasberg unterdessen aufgeben. Mit den Arcades wird über kurz oder lang ein prägendes Element der historischen Entwicklung der digitalen Spiele vom Erdboden verschwinden.

Quelle: New Orleans City Business

Das Gamepad für Inter-Fans

Leser Claudio, zufälligerweise verbissener Fan von Juventus Turin (ja, es gibt sie), hat mich auf das folgende Produkt aufmerksam gemacht. Offensichtlich wird schon bald ein neues Gamepad für die Xbox 360 auf den Markt kommen, das spezifisch auf den nicht minder verbissenen Fan von Inter Mailand zugeschnitten ist. Da das Gamepad vorerst exklusiv im Grossraum Mailand verkauft wird, ist das Produkt nur mit italienischer Tastenbelegung erhältlich (Übersetzung siehe unten). Damit kommt jeder Inter-Fan im Spiel FIFA 09 garantiert zu einem Erfolgserlebnis. Ich kenne schon einen, nennen wir ihn "Onstic", der sich ein solches zulegen wird, um im nächsten Zürcher FIFA-Cup der Konkurrenz einzuheizen. Aber ob das reichen wird, um die zähen Gegner zu besiegen?



Start / Avvia la Farsa: Farce beginnen
Impostazioni: Einstellungen

Vinci a tavolino: Gewinne am grünen Tisch
Falsifica i Bilanci: Frisiere die Bilanz
Spia e vinci: Spioniere und gewinne
Falsifica i passaporti: Fälsche die Papiere

Dribbla la Legge: Dribble das Gesetz aus
Piangi con l'arbitro: Weine über den Schiedsrichter
Acquista Guido Rossi: Kaufe Guido Rossi
Dopa Tutti: Dope alle

Die Ära der Laserdisc ist endgültig vorüber

Einige werden sich ob des Titels vermutlich verwundert die Augen reiben und argumentieren, dass es so etwas wie eine Ära der Laserdiscs gar nicht gegeben hat und wenn ja, dass diese schon im letzten Jahrhundert zu Ende gegangen ist. Nun, nicht ganz. Seit ihrer Markteinführung Ende der 70er Jahre war die rund 30 cm grosse Scheibe hauptsächlich im Kreise der Cinephilen sehr beliebt.


Doch auch die Spiele-Industrie entdeckte das Medium und produzierte einige sehr interessante Games, wie z.B. Dragon's Lair oder Firefox (nach dem gleichnamigen Film mit Clint Eastwood). Pioneer verkaufte zwischen 1981 und 2002 allein in Japan 3.6 Millionen Laserdisc-Player. Im Land der aufgehenden Sonne besass Ende des letzten Jahrhunderts jeder zehnte Haushalt ein solches Gerät. In den USA betrug die Durchdringung immerhin 2%, während sich das Format in Europa nie recht durchsetzen konnte. Doch nun hat Pioneer bekannt gegeben, dass die Produktion der letzten drei Modelle DVL-919, DVK-900 und DVL-K88 eingestellt wird. Bald wird es keine Ersatzteile mehr geben für die Abspielgeräte, welche bei etlichen Sammlern nach wie vor in Betrieb sind, und die Laserdiscs werden zu einer Fussnote der Geschichte. Wahrlich schade.

Quelle: Engadget

Plain Sight startet in die offene Betaphase

Beatnik Games ist ein junges Entwicklerstudio mit Sitz in London, das nur sechs Leute beschäftigt. Diese arbeiten seit geraumer Zeit an einem PC-Spiel mit dem Titel Plain Sight, das sie mit Microsofts XNA programmieren. Bisher gab es nur Videos zu sehen, doch jetzt haben sich die Entwickler dazu entschlossen, eine offene Betaphase zu starten. Um daran teilzunehmen, müsst ihr lediglich die Betaversion des Spiels von der offiziellen Webseite herunterladen. Die 37 MB sind schnell auf der Festplatte, und im Nu kann man sich mit einem Server verbinden und sich mit anderen Spielern messen. Ein witziges Spielprinzip, das an Klassiker längst vergangener Tage erinnert.



Link: Plain Sight Beta

Mittwoch, 21. Januar 2009

Spelunky

Ich weiss, ich komme damit reichlich spät, denn das halbe Internet hat bereits über das neue Spiel von Derek Yu berichtet. Ich habe aber in den letzten Wochen mehr Zeit damit verbracht, es zu spielen testen, als damit, mir zu überlegen, ob ich darüber schreiben soll. Spelunky ist aber dermassen gut, dass ich es allein schon der Vollständigkeit halber in meine Hall of Fame aufnehmen muss. Das Spiel ist auf den ersten Blick ein einfaches Jump'n'Run, allerdings ist es komplexer als die meisten seiner Artgenossen. Die Spielabschnitte werden dynamisch generiert, so dass man nie das gleiche Level zweimal zu sehen bekommt. Spelunky befindet sich noch in Entwicklung, ist aber schon komplett spielbar. Die aktuelle Version enthält auch einen Level-Editor, und die zahlreichen Fans haben bereits eine rieseige Fülle kniffliger Levels geschaffen. Der Download von 8 MB kostet nichts und verspricht jede Menge Spass. Ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis also.



Link: Spelunky

Studie: Gewalt in digitalen Spielen ist nicht motivierend

Forscher der Universität von Rochester haben zusammen mit der Beratungsfirma Immersyve in einer gross angelegten Studie untersucht, ob Gewalt in digitalen Spielen für mehr Motivation bei den Spielern sorgt. Sie führten dazu zwei Befragungen mit 2'670 Spielern und vier Experimentreihen mit 300 Studenten durch. Sie fanden heraus, dass es nicht die Darstellung von Blut und Gewalt ist, welche die Spieler dazu motiviert, ein Spiel zu spielen. Vor allem die Interaktion mit anderen Spielern sei wichtig. Mehr Details zur Studie unter dem unten stehenden Link.

Bleibt nur noch zu hoffen, dass das Resultat dieser Studie auch an die Ohren der Entwickler und Publisher dringt, so dass diese vermehrt Spiele ohne gewalttätige Inhalte produzieren.


Quelle: The Canadian Press

Dienstag, 20. Januar 2009

Der erste schwarze Charakter in einem digitalen Spiel

Pünktlich zur Vereidigung des ersten schwarzen Präsidenten der USA hat Vintage Computing and Gaming in der Vergangenheit der digitalen Spiele gegraben und den ersten schwarzen Spielcharakter gefunden. Es war dies ein Basketballspieler im Spiel Basketball, das 1979 - also vor genau dreissig Jahren - von Alan Miller für den Atari 800 programmiert wurde. Davor waren Spielkonsolen noch nicht in der Lage, so viele Farben darzustellen.



Quelle: Vintage Computing and Gaming

Kommt WipEout Pulse auf die PS2?

Die PlayStation 2 mag zwar technisch nicht mehr auf dem neusten Stand zu sein, aber noch vermag sie die Massen zu begeistern. Aus diesem Grund wird sie von Sony auch immer noch unterstützt. Die Besitzer der Konsole dürfte es also freuen, dass die Releaseliste von Sony Benelux die Veröffentlichung von WipEout Pulse im ersten Quartal aufführt. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Spiel von der PSP auf die PS2 portiert wird. Dennoch ist die Sache noch nicht in Stein gemeisselt, eine offizielle Bestätigung fehlt noch. Clemens Wangerin, wir zählen auf Dich!



Quelle: VideoGamesBlogger

Samstag, 17. Januar 2009

A New Zero

Bitte festhalten. Um die Leistung hinter dem Spiel A New Zero würdigen zu können, sollte man zuerst folgenden Clip anschauen und staunen. Aber mehr dazu weiter unten. Film ab.



A New Zero wird von Alex Austin im Alleingang programmiert. Er wurde von Spielen wie Red Baron, Tie Fighter, Mechwarrior 2, Joust und einigen anderen dazu inspiriert. Es handelt sich um eine Art Action-Strategiespiel (ähnlich wie Battlefield), in welchem zwei Parteien mit verschiedenen Fahrzeugen zu Wasser und in der Luft gegeneinander antreten. Ziel ist es, das Hauptquartier des Gegners zu zerstören. A New Zero ist voll netzwerkfähig und kann daher auch mit mehreren Mitspielern online gespielt werden. So weit so gewöhnlich. Doch während vergleichbare kommerzielle Spiele mehrere Gigabyte Festplattenspeicher benötigen, kommt A New Zero mit mikroskopischen 432 KB aus (die aktuelle Version 0.71 ist allerdings bereits 930 KB gross). Alex scherzt daher auch auf seiner Webseite, dass dies genau einem Zehntausendstel des Speicherbedarfes von Left 4 Dead entspreche. Das ist möglich, weil Texturen, Modelle, Musik und Soundeffekte prozedural generiert werden. Wer's nicht glauben mag, soll muss die Demo herunterladen und selbst ausprobieren. Ich bin schwer beeindruckt. Der Spassfaktor übertrifft beinahe den von Battlefield 1942, als es erschien.

Link: A New Zero

Quelle: Rock, Paper, Shotgun

Freitag, 16. Januar 2009

Star Wars: Battlefront III ist nicht mehr

Kaum haben wir uns an den verwackelten Bildern von Star Wars: Battlefront III erfreut, ereilt uns die Kunde, dass das Spiel definitiv nicht mehr erscheinen wird, zumindest nicht in der dargestellten Form. Ein ehemaliger Mitarbeiter von Free Radical hat bestätigt, dass es sich bei den Bildern im Video um echtes Material handelt, aber dass die Technologie, die darin gezeigt wird, mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht im Spiel verwendet werden wird. So wird es im fertigen Produkt, dass vermutlich von Rebellion weiter entwickelt wird, nicht möglich sein, mit Raumschiffen von der Planetenoberfläche zu starten und direkt bis in den Weltraum zu fliegen. Dieser Teil des Codes gehöre noch immer Free Radical, und so wird das neue Studio Filmausschnitte verwenden, um den Übergang zu kaschieren. Das wäre natürlich enorm schade, und würde dem Spiel ein wichtiges Element nehmen. Wir verfolgen die Sache mit Spannung.

Quelle: SPOnG

Und das wäre ihr Preis gewesen...

Durch die Schliessung von Free Radical werden uns Spielern vermutlich gleich zwei vielversprechende Titel durch die Lappen gehen. Zum einen TimeSplitters 4 und ausserdem Star Wars: Battlefront III. Von letzterem ist nun ein Video aufgetaucht, das Gerüchten zufolge Spielszenen zeigt. Wirklich lecker. Wir können nur hoffen, dass ein anderes Studio das Projekt aufkauft und es dann doch noch zu Ende führt. Schliesslich war der Vorgänger ein hervorragendes Spiel, wenn nicht das beste im Star Wars-Universum. Ich spiele es noch ab und an auf meiner alten Xbox, aber ich habe kein Live, und die Bots sind zwar passabel, aber dann doch keine Gegner. Deshalb habe ich mir gestern die PC-Version zu einem Schnäppchenpreis online gekauft. Server und Spieler gibt es immer noch genug.



Quelle: Kotaku

Strickt euch einen Sackboy!

Keine Frage, LittleBigPlanet verdankt seinen Erfolg zum Teil den knuffigen Sackboys. Die süssen Hauptdarsteller des Spiels haben viele Fans. Das hat auch das Strickmagazin Simply Knitting erkannt und bietet nun in Zusammenarbeit mit dem englischen Klatschmagazin The Sun eine Anleitung zum Download an, mit deren Hilfe jeder seinen eigenen Sackboy stricken kann. An die Nadeln und los!


Link: Anleitung (Pdf-File)

Quelle: Offworld

Donnerstag, 15. Januar 2009

PlayStation 2 knackt in den USA die 50 Millionen-Marke

Der Historiker und Geschäftsmann Howard Stringer kriegt zur Zeit vermutlich mehr Publicity, als ihm lieb ist. Der Sony-Konzern, dem er seit Juni 2005 vorsteht, musste den ersten Verlust seit 14 Jahren hinnehmen. 1.1 Milliarden US$ sollen nach ersten Berichten verpufft sein, neuere Schätzungen gehen gar von 2 Milliarden aus. Dabei ist nicht besonders hilfreich, dass die PlayStation 3 nach wie vor mit Absatzschwierigkeiten kämpft. Analysten sind deshalb der Meinung, dass Sony 2009 den Preis der Konsole wohl oder übel wird nach unten korrigieren müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Das freut die Konsumenten, aber für Sony würde das weitere Verluste bedeuten, denn auch wenn die Herstellungskosten der PS3 drastisch gesenkt werden konnten, zahlt der Elektronik-Konzern noch immer mit jeder verkauften Konsole drauf.

Doch Sony kann nach wie vor auf sein alterndes Zugpferd zählen. Die PlayStation 2, welche im Jahr 2000 erschien, findet weiterhin reissenden Absatz. Vor kurzem wurde in den USA die Marke der 50 Millionen verkauften Einheiten überschritten. Ungeachtet des technologischen Fortschritts erfreut sich die kleine schwarze Konsole scheinbar ungebrochener Beliebtheit, während andere Produkte derselben Generation, wie Nintendos Gamecube oder Microsofts Xbox schon länger nicht mehr produziert werden. Eine Umfrage von Nielsen hat ergeben, dass die PS2 sogar die am meisten benutzte Konsole des letzten Jahres war. Kein Grund also, den Preis von 130 US$ zu senken. Schliesslich verfügt sie über ein beeindruckendes Sortiment an Spielen, die mittlerweile recht günstig zu haben sind. In Zeiten der Krise ein probates Mittel, um den Verkauf zu fördern.

Ich bin gespannt, wie lange der unglaubliche Erfolg der PS2 im Next-Gen-Zeitalter noch anhalten wird.

Quelle: GamesIndustry

Balding's Quest: The Quest of Guy Balding

Im TIG-Forum wird bereits seit langer Zeit an einem Fanprojekt mit dem Titel Balding's Quest: The Quest of Guy Balding gearbeitet. Erste Bilder waren bereits sehr vielversprechend, aber nun wurde der zweite Meilenstein erreicht und das Spiel nimmt langsam Form an. Die Engine ist soweit fertig und auch die Editierwerkzeuge sind voll funktionstüchtig, wenn auch noch nicht sehr benutzerfreundlich. Noch ist das Spiel nicht wirklich spielbar, aber wer möchte, kann die aktuelle Version herunterladen und ein wenig damit herumspielen. Auf jeden Fall ist das Projekt auf dem besten Weg, ein Knüller zu werden.


Link: Balding's Quest: The Quest of Guy Balding

Quelle: The Independent Gaming Source

Dienstag, 13. Januar 2009

Mattel Mind Flex

Gamern wird gerne unterstellt, sie würden ihr Hirn nicht (be-)nutzen. Diese Pauschalisierung ist zwar grob fahrlässig, doch wenn man gewisse Einträge in einschlägigen Foren liest oder die Chatnachrichten auf Spielservern, dann kommt man nicht umhin, sich über einzelne Artgenossen zu wundern. Einige von ihnen würden wohl gut daran tun, sich den Mattel Mind Flex zuzulegen, wenn er im Herbst dieses Jahres erscheint. Vorgestellt wurde er an der CES 2009 (Consumer Electronics Show), welche vor kurzem zu Ende gegangen ist. Es handelt sich dabei um ein elektronisches Spielzeug, das vom Spieler mit der Kraft der Konzentration gesteuert wird. Werden die Gedanken auf den kleinen Ball fokussiert, dann wird dieser von einem Luftstrahl in die Höhe gehoben. Je nach gewählter Disziplin muss der Ball durch einen Ring, eine Röhre oder andere Hindernisse hindurch manövriert werden. Fitness für das Hirn ist garantiert.



Quelle: Engadget

El pincho de la semana #67

Super Mario Theater
Die Japaner lieben offensichtlich ihren Super Mario. Anders ist es kaum zu erklären, dass immer wieder Musikvideos oder Sketches auftauchen, in denen der nette Klempner von nebenan thematisiert wird. Das aktuellste Zeugnis dafür ist folgende kurze Theateraufführung in einer japanischen Fernsehshow.



Quelle: Kotaku

Montag, 12. Januar 2009

Smokin' Guns

Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als Quake III das Mass aller Shooter war und fast täglich neue Modifikationen entstanden. Western Quake hatte es mir besonders angetan. Am Spielprinzip hatte das Mod-Team von Iron Claw Interactive nicht viel verändert, aber die Schiessereien fanden nun nicht mehr in einer fiktiven Zukunft statt, sondern im wilden Westen. Die Szenarien waren sehr liebevoll gestaltet und die Spielfiguren waren den grossen Filmklassikern entliehen. So konnte man unter anderem in die Rolle von Clint Eastwood schlüpfen. Grossartig. Leider nagte der Zahn der Zeit fleissig an der Quake-Engine und schon bald war auf den Servern nur noch das Pfeifen des Präriewindes zu hören. Die Entwickler verloren das Interesse an ihrer Modifikation. Doch als der Quellcode der Quake III-Engine von Id Software freigegeben wurde, nahmen einige hartgesottene Fans das Projekt wieder auf und konnten es nun unter dem Namen Smokin' Guns als eigenständiges Spiel veröffentlichen.

Die Grafik mag für heutige Verhältnisse altbacken wirken, aber ich muss gestehen, dass Smokin' Guns einen ganz besonderen Charme versprüht, vielleicht auch deshalb, weil es sonst kaum Spiele gibt, welche im wilden Westen angesiedelt sind. Die Software steht in einer PC- und einer Linux-Version umsonst zum Download bereit, der lediglich mit 335MB zu Buche schlägt. Es gibt also kaum einen Grund, es nicht auszuprobieren, denn schliesslich schaut man einem geschenkten Gaul nicht ins Maul. Ein paar gut besuchte Server finden sich übrigens auch.



Link: Smokin' Guns

Quelle: The Independent Gaming Source

Freitag, 9. Januar 2009

28 Filmumsetzungen von Spielen in Arbeit

Das Online-Magazin Examiner hat sich die Mühe gemacht und hat eine Liste aller Filme zusammengetragen, die in den nächsten Jahren erscheinen werden, und die auf digitalen Spielen basieren. Es sind sage und schreibe 28 Stück, was angesichts des verhaltenen Erfolges von aktuellen Streifen wie Max Payne eine ungeheure Anzahl ist. Doch noch erstaunlicher sind die Vorlagen einiger dieser Filme. So soll unter anderem auch Joust aus dem jahre 1982 verfilmt werden. Doch nun zur Liste:

Mortal Kombat (2010)
Spy Hunter (2009)
Tekken (2009)
Driver (2010)
Splinter Cell (2010)
Fear Effect (2008)
Halo (2009)
Prince of Persia: The Sands of Time (2010)
Castlevania (2009)
Cold Fear (2008)
Warcraft (2009)/World of Warcraft (2011)
Metal Gear Solid (2009)
Clock Tower (2009)
The Suffering (2009)
Street Fighter: The Legend of Chun-Li (2009)
Onimusha (2009)
Kane & Lynch (2009)
Broken Sword: The Shadow of the Templars (2010)
King of Fighters (2010)
Joust (2010)
The Legend of Spyro (2009)
Sabotage 1943 (2009)
Resident Evil 4 (2010)
Bioshock (2010)
Earthworm Jim (2010)
God of War (2010)
Gears of War (2010)
Area 51 (2011)

Einige dieser Filme, wie z.B. Bioshock oder God of War, könnten mit der richtigen Besetzung und dem richtigen Drehbuch durchaus gut werden. Auch Metal Gear Solid sollte man im Auge behalten, schliesslich war das Spiel schon fantastisch und ausserdem wird der Stoff von Kurt Wimmer verfilmt, der schon bei Equilibrium mit Christian Bale Regie führte. Bei anderen wiederum fragt man sich, wieso sie verfilmt werden, da die Spiele selbst bereits ganz klar Filme referenzieren, wie z.B. Kane & Lynch (das grandiose Gangster-Drama Heat) oder Driver (The Driver aus dem Jahre 1978). Andere wiederum sind zum Scheitern verurteilt, wie z.B. Fear Effect, das geniale Spiel für die PlayStation aus dem Jahre 2000, das von einem Regisseur verfilmt wird, der auf Hong-Kong-Filme spezialisiert ist. Das dürfte dann eine relativ flache Prügel- und Ballerorgie werden. Kommentare? Anregungen? Ideen? Ergänzungen?

Quelle: Examiner

99 Bricks

WeirdBeard Games hat im Grunde genommen etwas gänzlich unspektakuläres gemacht, nämlich eine weitere Adaption von Tetris programmiert. Wer darauf mit einem lauten Gähnen reagiert, sollte dennoch weiterlesen, denn die Entwickler haben ein wenig an der Spielmechanik herum gefeilt und haben dem Spiel eine rudimentäre Physik spendiert. So ist das Ziel in 99 Bricks nicht, die fallenden Steine durch geschickte Kombination wegzuräumen, sondern sie so hoch aufzustapeln wie möglich, ohne den entstehenden Turm ins Wanken zu bringen. Eine sehr knifflige und spassige Variation des klassischen Spielprinzips!


Link: 99 Bricks

Mittwoch, 7. Januar 2009

TribesNext

Am 1. November 2008 hat Sierra die Masterserver mehrerer Spiele abgeschaltet. Das bedeutet, dass es seither nicht mehr möglich ist, z.B. Alien vs Predator 2 oder No one Lives Forever 2 online zu spielen. In Zeiten der Krise macht dies durchaus Sinn, schliesslich kostet der Betrieb solcher Server viel Geld, und ausserdem handelt es sich bei den betroffenen Titeln allesamt um ältere Spiele. Trotzdem sind einige darunter, die noch viele Anhänger haben, welche sehr aktiv spielen. So zeigten sich einige Fans von Tribes 2 über Sierras Massnahme gar nicht erfreut und begannen sogleich, an einem eigenen Projekt zu arbeiten, um das Spiel weiterhin online am Leben zu erhalten. Das Resultat davon ist TribesNext. Dieser "Patch" befindet sich noch in der Beta-Phase, soll aber schon recht gut funktionieren. Fragt sich nur, wie legal die ganze Sache ist, und ob Sierra bzw. Vivendi Universal dagegen vorgehen werden. Einen Test ist TribesNext aber sicher wert, denn Tribes 2 wird nicht umsonst von vielen Spielern als eines der besten Multiplayer-Spiele aller Zeiten angesehen.



Link: TribesNext

The Manipulator

Von Virtanen Games kommt ein optisch sehr spezielles kleines Spiel namens The Manipulator. Darin spielt man eine Figur, die in der Lage ist, die Gedanken und Handlungen ihrer Gegner zu steuern. Diese Fähigkeit muss eingesetzt werden, um die Soldaten zu beeinflussen und mit deren unfreiwilliger Hilfe den Ausgang des jeweiligen Spielabschnitts zu erreichen. The Manipulator wurde mit Game Maker programmiert. Diese Engine wird in letzter Zeit sehr oft für erstklassige Independent-Spiele verwendet. Wer also auch unter die Spielentwickler gehen möchte, sollte einen Blick darauf werfen.



Link: Virtanen Games: The Manipulator

Montag, 5. Januar 2009

Game Collector: Datenbank für Sammler

Die Jahre vergehen und die persönliche Spielesammlung, welche in den Regalen oder im Keller vor sich hinstaubt, wird tendenziell immer grösser. Den Überblick hat man schon längst verloren. Doch es naht Rettung, und zwar in Form einer Datenbank, mit deren Hilfe man die geliebten Games professionell katalogisieren kann. Ein Muss für alle Sammler, Ordnungsfanatiker und Leute, denen Kataloge ihrer Filme und Bücher einfach nicht ausreichen. Die physische Unordnung dürfte sich davon allerdings gänzlich unbeeindruckt zeigen.


Link: Game Collector

Quelle: Technabob

Freitag, 2. Januar 2009

Invisible Vision

Zuerst einmal möchte ich alle im Jahr 2009 willkommen heissen.

Kei Mesuda hat das Spiel Invisible Vision bereits 2005 programmiert. Aber auch nach drei Jahren hat die Drahtgitter-Optik kaum an Charme eingebüsst und das Gameplay ist nach wie vor spannend. Der Download von 512KB ist deshalb zu verschmerzen.



Download: Invisible Vision

Link: Kei Mesuda