03 Juli 2009

Neotokyo: grossartige Modifikation von Half-Life 2

Als grosser Liebhaber von Animes wie Ghost in the Shell, Akira oder Patlabor, die ich für wahre Kunstwerke halte, war ich 2004 sehr beeindruckt von den ersten Bildern von Neotokyo, einer Modifikation, die damals noch für Unreal Tournament 2004 entwickelt wurde. Doch das Ziel der Programmierer war von Anfang an die Source Engine von Half-Life 2, dessen Veröffentlichung aber immer wieder verschoben worden war. Heute, rund fünf Jahre später, wird Neotokyo: Source endlich veröffentlicht. Zwar mussten einige wichtige Elemente wie z.B. Fahrzeuge wieder aus dem Spiel entfernt werden, aber wie man dem Trailer entnehmen kann, ist das Resultat dennoch hervorragend. Allein die grafische Gestaltung der Modifikation kommt nahe an die Werke Masamune Shirows heran, dem Vorbild der Entwickler.

Wer Half-Life 2 oder die Orange Box besitzt, sollte heute auf jeden Fall der Webseite von Neotokyo einen Besuch abstatten und die Modifikation herunterladen.



Link: Neotokyo

02 Juli 2009

So werden Spieler über den Tisch gezogen

Die Produktionskosten digitaler Spiele sind in den letzten Jahren explodiert. Kein Wunder also, dass Entwickler und vor allem Publisher alles daran setzen, diese zu senken. Leider ist es aber so, dass solche Aktionen oft zu Lasten der Konsumenten gehen. Game|Life hat in einem Artikel die 10 gemeinsten Maschen aufgelistet, mit denen die Spieler über den Tisch gezogen werden. Vertreten sind darin unter anderem die völlig überteuerten Festplatten für die Xbox 360, die neue PSP Go, die zwar kompakter ist als ihr Vorgänger, dafür aber auch einen kleineren Bildschirm hat, und dennoch viel mehr kosten soll, oder aber das Spiel Chrono Trigger aus dem Jahre 1995, das unverändert für den Nintendo DS veröffentlicht wurde und sogar mehr kostet, als andere Spiele für dieselbe Plattform. Das Traurige daran: jeder grosse Spielhersteller führt solche "Angebote" in seinem Sortiment.

Ich könnte dieser Liste noch einige Punkte anhängen, aber die spare ich mir für meine persönliche Top 100 auf, die ich pünktlich zum Jahresende veröffentlichen werde.

Link: Game|Life: Top 10 Raw Deals for Gamers

Counter-Strike 2D

Vermutlich kennen einige dieses Spiel schon, aber ich habe es erst heute entdeckt. Counter-Strike 2D ist nichts anderes als ein Klon des berühmten Spiels von Valve, in dem das Spielfeld von oben und in 2D dargestellt wird. Dadurch wird natürlich auch das Gameplay verändert, weil man ständig sehen kann, wo sich die Gegner befinden. Es ist allerdings recht gelungen und macht für kurze Zeit sogar Spass. Es gibt auch einen recht einfach zu bedienenden Leveleditor, um eigene Karten zu erstellen. Zu haben für Windows, Linux und Mac.


Link: Counter-Strike 2D

Gaikai: ein weiterer Konkurrent im Rennen um die Krone des Cloud Gaming

Ich muss gestehen, dass ich mich noch nicht so sehr mit der Idee anfreunden kann, keine technisch hochgezüchtete Spielkonsole und keine Spiele auf Datenträger mehr zu besitzen. Doch genau das scheint der Trend zu sein. Mit Gaikai betritt nach OnLive ein weiterer Konkurrent um die Krone des Cloud Gaming die Bühne. Vorgestellt wird die Technologie im Video von David Perry, dem früheren Chef von Shiny Entertainment. Dabei werden die Bilder der gezeigten Spiele in einer 800 Meilen entfernten Serverfarm berechnet und mit einer Latenz von 21 Millisekunden auf den PC übertragen. Angezeigt werden sie dort in einem herkömmlichen Browser. Alles schön und gut, die Technologie scheint zu funktionieren, aber wie schon bei den Demonstrationen von OnLive stellt sich die Frage, was passiert, wenn nicht nur eine Maschine, sondern tausende auf den Dienst zugreifen? Im Video nimmt das Spiel nur einen Bruchteil des Bildschirms ein, aber wie sieht es mit der Bildqualität und der Performance aus, wenn es vergrössert wird? Ausserdem wird immer davon gesprochen, dass spielen dadurch billiger wird, weil die Spiele nicht mehr im Handel verkauft werden müssen, aber bevor ich das nicht mit eigenen Augen sehe, glaube ich das noch lange nicht. Wie gesagt, mir gefällt die Idee nicht, die Spiele, für die ich bezahle, nicht zu besitzen. Das ist so 80er, als man noch einzelne Münzen in Spielhallenautomaten werfen musste.



Link: Gaikai

Quelle: David Perrys Blog

01 Juli 2009

Battlefield Heroes: Michael Jackson Outfits

Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich heute auf der Seite von Battlefield Heroes zu Besuch war und das folgende Bild gesehen habe. Offenbar haben EA und DICE den Eindruck, dass es lustig ist, Outfits des kürzlich verstorbenen Michael Jackson für die Spieler des Gratis-Shooters anzubieten. Ich finde es absolut pietäts- und geschmacklos. Diese Outfits kosten zum Glück keine Battlefunds - also Geld -, sondern lediglich Erfahrungspunkte (und zwar nicht wenige) und sind nur für eine kurze Zeit erhältlich. Abgesehen davon, dass Michael Jackson nicht viel mit dem Szenario des Zweiten Weltkriegs zu tun hat, in welchem das Spiel angesiedelt ist, denke ich, dass es bessere Wege gibt, dem King of Pop Tribut zu zollen. Rote Karte für EA und DICE.


Link: Battlefield Heroes

El pincho de la semana #82

Lego Arcade
Digitale Spiele und LEGO scheinen viele Gemeinsamkeiten zu haben, denn anders lässt es sich nicht erklären, dass es immer wieder Projekte gibt, welche die bunten Spielsteine aus Plastik mit den Games in Verbindung bringen. Das neuste Beispiel ist ein Stop Motion-Video, das einige Spielhallenklassiker wie Frogger, Pac-Man und Space Invaders mit LEGO-Steinen nachstellt. Hut ab.



Quelle: /Gamer